Waffen unterm Weihnachtsbaum
Weil er mit seinem Onlineshop »Migrantenschreck« Waffen verschickt hatte, muss der Aktivist Mario R. ins Gefängnis. Im Prozess kam heraus: Das Startkapital hatte er von rechtsgerichteten Verlagen wie Compact und Kopp.
Weil er mit seinem Onlineshop »Migrantenschreck« Waffen verschickt hatte, muss der Aktivist Mario R. ins Gefängnis. Im Prozess kam heraus: Das Startkapital hatte er von rechtsgerichteten Verlagen wie Compact und Kopp.
Am 29. November 2018 begann in Berlin der Prozess gegen den Betreiber des extrem rechten Online-Waffenhandels »Migrantenschreck«. Dieser war im März in Budapest verhaftet worden und sitzt aktuell in U-Haft. Zur Anklage kamen 193 Fälle illegalen Waffenhandels.
Im dritten Teil des Artikels analysieren wir die Rezeption des Judentums in rechten Printmedien. Der Artikel erscheint im Rahmen der neuen apabiz-Publikationsreihe magazine. Diese nimmt rechte Periodika unter die Lupe, beleuchtet zentrale Diskurse und schafft damit eine Grundlage für die argumentative Auseinandersetzung.
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Feministische Interventionen in eine aktuelle Gefahrensituation: Bei den Vorfällen in Chemnitz handelt es sich auch um Ereignisse, die von Männern gemacht und von Männern besprochen werden. Eine Analyse zum Kampf für ,Frauenrechte‘ in extrem rechten Kreisen.
Chemnitz war in den vergangenen Tagen Schauplatz einer bedrohlichen rassistischen Mobilisierung, die sich innerhalb kürzester Zeit zugespitzt hat. Die kommenden Tage und Wochen werden entscheiden, ob und wie wir diese gefährliche Dynamik durchbrechen können.
Berlin • Auf Empfehlung einer Studie des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) erkennt das LKA sieben Personen nachträglich als Todesopfer rechter Gewalt an. Doch nicht alle relevanten Fälle wurden bislang überprüft.
Am 18. August zogen rund 700 Neonazis ohne größere Störungen durch Berlin, um dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß zu huldigen. Aufgrund einer unattraktiven Route und um Gegenproteste zu umgehen, wurde der Aufmarsch kurzfristig von Spandau nach Friedrichshain und Lichtenberg verlegt. Es bleibt zu befürchten, dass sich solche Szenen wiederholen.