NSU-Watch
»Aufklären & Einmischen« | »Aydınlatma ve Müdahale« | »Inform & Interfere«
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Unser Online-Atlas zur extremen Rechten
Das apabiz-Blog zur extremen Rechten in Berlin
Interview: Im Mai veröffentlichte der RAA Sachsen e.V. eine Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen. Diese liefert einen Vorschlag, wo und wie ein Dokumentationszentrum aufgebaut werden könnte, wer beteiligt werden sollte und was dies für Maßnahmen erforderlich macht. Wir sprachen dazu mit zwei der Autor*innen, Dana Schlegelmilch und Jörg Buschmann.
Durch einen Medienbericht wurde Ende November öffentlich, dass in der Berliner Staatsschutzabteilung des LKA 387 rechte Straftaten aus den vergangenen drei Jahren nicht bearbeitet worden sind. Aufgefallen war dies durch einen Führungswechsel der Kommissariatsleitung.
Die Zeitung Neues Deutschland berichtet über die Kritik des Verbundes antifaschistischer Archive an den Plänen der Bundesregierung für ein »Archiv zum Rechtsterrorismus«.
Statement des Verbundes antifaschistischer Archive: Die derzeitige Bundesregierung hat sich vorgenommen, ein »Archiv zum Rechtsterrorismus« aufzubauen. Wir werden an diesem Projekt nicht mitwirken. Warum, erklären wir hier.
Kultur- und Bildungseinrichtungen stehen zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Veröffentlichung der MBR widmet sich dem Umgang mit dem Kulturkampf von rechts in Bibliotheken. Neben Analysen zu extrem rechten Netzwerken und deren Kampfbegriffen liefern die Autor*innen wichtige Tipps für die Praxis.
Am 26. Juli diesen Jahres meldete die Bundeswahlleiterin, dass die Republikaner (REP) ihren Status als Partei verloren haben, weil sie seit mehr als sechs Jahren keinen Rechenschaftsbericht eingereicht haben. Kaum vorstellbar, dass sich sie sich noch einmal erholen.
Im Juni hat das Else-Frenkel-Brunswik-Institut in Leipzig zusammen mit chronik.LE, dem Kulturbüro Sachsen und der RAA Sachsen zum zweiten Mal einen Fachtag veranstaltet, um Ressourcen und Wissen über die Praxis von Dokumentation und Monitoring für zivilgesellschaftlich engagierte Menschen in Sachsen zu sammeln. Auch wir waren mit einem Workshop dabei.
Das apabiz startet erstmals ein umfassendes Bestandserhaltungsprojekt, das von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) finanziell gefördert wird. So können wir einen wichtigen Sonderbestand für die Zukunft sichern.