Kritische Begleitung – Ein Blick zurück
Über fünf Jahre hat NSU-Watch kontinuierlich den ersten NSU-Prozess am Münchener Oberlandesgericht begleitet. Mit dem Urteil verbinden viele die Frage: War es das wert? War die viele Arbeit sinnvoll?
Über fünf Jahre hat NSU-Watch kontinuierlich den ersten NSU-Prozess am Münchener Oberlandesgericht begleitet. Mit dem Urteil verbinden viele die Frage: War es das wert? War die viele Arbeit sinnvoll?
Die täglichen Fälle rechter Gewalt machen es schwer, nicht den Überblick zu verlieren. Das Buch hilft, das Ausmaß rechter Gewalt besser zu fassen und benennt Akteure. Dabei wird deutlich, wie unverzichtbar die zivilgesellschaftliche Arbeit in diesem Feld ist.
Auch wenn bei theoretischen Begriffsklärung der Einfluss der Extremismusforscher Backes und Jesse nicht zu überlesen ist, bietet Gräfe zumindest in seiner quellenreichen Beschreibung ein interessantes Bild der untersuchten rechtsterroristischen Organisationen.
Das Buch befasst sich detailliert mit der Entstehung, Entwicklung und der Programmatik der Partei und widmet sich dann dem Charakter der AfD mittels des Vergleichs mit anderen rechten Parteien und Bewegungen in Europa und den USA.
Der Sammelband liefert einen guten Überblick über die Tragweite des organisierten Antifeminismus mit seiner Vielzahl an Akteursgruppen und ihren ausdifferenzierten Themenfeldern und Strategien im deutschsprachigen Raum.
Der christlich-fundamentalistische Marsch für das Leben zog auch 2018 durch Berlin. Deutlich wurde, dass die größte Veranstaltung der »Lebensschutz«-Bewegung in der Krise steckt – personell und inhaltlich fehlen Impulse und die Zahl der Teilnehmenden nimmt ab. Das sollte aber die Kritik an ihr nicht verflachen.
Rezension: Mark Brays englischsprachige Untersuchung ist eine anregende Mischung aus historischem Rückblick, einer präzisen Analyse heutiger Antifa-Bewegungen und einem praktischen Handbuch.
Berlin • Auf Empfehlung einer Studie des Zentrums für Antisemitismusforschung (ZfA) erkennt das LKA sieben Personen nachträglich als Todesopfer rechter Gewalt an. Doch nicht alle relevanten Fälle wurden bislang überprüft.