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Hier findet ihr einen unvollständigen Überblick über Presseartikel,
in denen auf Informationen des apabiz Bezug genommen wird. Eine Auswahl
von Artikeln, die von MitarbeiterInnen des apabiz verfaßt wurden,
findet ihr unter Publikationen/Artikel.
apabiz in der Presse
2009 | 2008 |
2007 | 2006 |2005 | 2004
| 2003 | 2002 | 2001
| 2000 | 1999
2009
Schwarzhemden haben ausgestürmt
Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verbietet Nazi-Organisation »Frontbann
24«
...»Viele der aktiven Frontbann-Mitglieder kamen von der NPD«,
sagte Ulli Jentsch vom antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
Berlin (apabiz). Ihr Auftreten überhaupt sei Ausdruck des Richtungsstreits
innerhalb der Berliner NPD. Es gebe scharfe Kritik am jetzigen Berliner
NPD-Landeschef Jörg Hähnel, weil der den Kontakt zur aktivistischen
Naziszene vernachlässige. Sein Vorgänger Bräuninger habe
die Integration der Kameradschafts- und Hooliganszene geschafft und eher
ein Konzept von Bewegungspartei verfolgt, weiß Jentsch. Ein Teil
der Gründungsmitglieder um Gesine Hennrich käme vom Kreisverband
Marzahn-Hellersdorf. Hennrich war dort Vorsitzende, bis sie von Hähnel
aus der Partei gemobbt wurde.
Neues
Deutschland vom 6.11.2009
Gewaltaufrufe unter Polizeischutz
Update: Das Apabiz [hat] die Original-Redebeiträge der Neonazis
aufgeschrieben und veröffentlicht. Hier kann alles nachgelesen werden.
Am vergangenen Samstag marschierten rund 750 Neonazis aus ganz Deutschland
durch Berlin-Mitte. Grund war ein Brandanschlag auf eine Berliner Nazi-Kneipe.
Dass es sich laut Polizei beim Tatmotiv lediglich um Rache von unpolitischen
Gästen des Lokals handelte, die dort verprügelt wurden, störte
die Rechtsextremisten nicht. Sie protestierten auch ohne Anlass „gegen
linke Terrorbanden“. Unter den Augen der Polizei wurde dabei mehrfach
zu Gewalt gegen vermeintliche Gegner der Rechtsextremen aufgerufen. Über
den Lautsprecherwagen verlasen die Neonazis Namen und Privatadressen von
Journalisten, Gewerkschaftern und Mitarbeitern der Berliner Mobilen Beratungsstelle
gegen Rechtsextremismus (MBR). Die Betroffenen wollen jetzt gerichtlich
gegen die Drohungen vorgehen. Sie kritisieren gleichzeitig die Polizei,
die trotz Hinweisen nicht eingriff.
Von Johannes Radke
Störungsmelder
vom 12.10.2009
Antifaschisten bedroht
Polizei prüft Ermittlungsverfahren
Neonazis rufen bei der Demonstration dazu auf, Rache an Linken zu nehmen.
Polizeipräsident will Vorfall nachprüfen.
Nicht nur zahlenmäßig - auch verbal rüstete die rechtsextreme
Szene am Samstag bei ihrer Demonstration auf. Über Lautsprecher wurde
dazu aufgerufen, Rache für den Brandanschlag auf die Neonazi-Kneipe
"Henker" zu nehmen. Dabei wurden mehr als 20 Namen und auch
Adressen von Personen aus dem antifaschistischen Spektrum genannt. Der
antifaschistische Pressedienst apabiz hat den Wortlaut dokumentiert.
Polizeipräsident Dieter Glietsch sagte am Montag im Innenausschuss,
er höre von dem Vorfall zum ersten Mal. Er werde prüfen lassen,
ob es sich im strafrechtlichen Sinne um eine Bedrohung handelt. Gegebenenfalls
würde ein Verfahren eingeleitet.
Von Plutonia Plarre
taz
vom 12.10.2009
Wo ist Gerd Wilders?
Het redelijke Duitsland
...Toch zijn het wel degelijk rechtse antidemocraten met heimwee naar
het nationaal-socialisme waar pro Köln moeilijk afstand van kan houden.
De partij is in de jaren negentig opgericht door ex-leden van de extreem-rechtse
Republikaner. Bij haar bijeenkomsten duiken steevast neonazi’s op.
Eerder dan een vermeende linkse mainstream is het die bruine interesse
die partijen als pro Köln parten speelt, denkt Ulli Jentsch, verbonden
aan het Antifaschistisches Pressearchiv in Berlijn.
Aan potentiële kiezers ontbreekt het niet, legt hij uit in het in
migrantenwijk Kreuzberg gelegen archief. ‘Uit wetenschappelijke
onderzoeken komt steevast een getal van tien tot veertien procent van
de Duitsers naar voren die er een gesloten, extreem-rechts wereldbeeld
op nahouden’, zegt Jentsch. ‘Een groot deel is politiek dakloos.
Ze zijn teleurgesteld in de CDU, maar de Nationaldemokratische Partei
Deutschlands is hun te radicaal.’
Aan lokale en regionale rechts-populistische initiatieven schort het evenmin.
Maar zij slagen er zelden in afstand te houden van het besmette, oude
rechts-extremisme. In Nederland hadden Pim Fortuyn en Geert Wilders daar
minder last van. Juist ten tijde van hun opkomst was die stroming bijna
verdwenen. In Duitsland ligt dat anders. Uiterst rechts is er tegelijkertijd
te sterk en te zwak, denkt Jentsch. Te zwak om zelf het rechtse alternatief
op te bouwen. Maar te sterk om partijen als pro Köln de gelegenheid
te geven hun eigen koers te varen. Ulli Jentsch: ‘Rechts-populisten
zijn in Europa succesvol als ze het systeem niet ter discussie stellen.
In Duitsland strandt iedere poging een respectabele, nationalistische
organisatie rechts van de CDU op te bouwen voortijdig, omdat de radicalen
er hun stempel op drukken.’ ...
Von Koen Hagens
de Groene
Amsterdamer vom 23.09.2009
Kein Bock Auf Nazis
Kein Bock auf Nazis wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der
Band ZSK gemeinsam mit dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
initiiert.
Mainfranken24.de
vom 09.08.2009
Landtagswahl Sachsen: Kostenlose CD gegen Rechts
Toni Peters vom Apabiz: „Es ist allerhöchste Zeit, die NPD
aus dem sächsischen Landtag zu befördern. Mit der CD sprechen
wir junge Wählerinnen und Wähler mit einer positiven Aussage
an, die sie beim Gang an die Wahlurne begleiten wird".
dresden-fernsehen.de
vom 04.08.2009
Musik-Kampagne soll in Sachsen NPD-Wahlerfolg verhindern
Die Kampagne „Kein Bock auf Nazis"
wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der Band ZSK gemeinsam mit
dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum initiiert.
Freiepresse.de
vom 03.08.2009
Musik-Kampagne soll NPD-Wahlerfolg verhindern
Die Kampagne „Kein Bock auf Nazis“
wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der Band ZSK gemeinsam mit
dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum initiiert.
Neuepresse.de
vom 03.08.2009
Back to the boots
In Berlin macht der „Frontbann 24“
von sich reden. (...) „Der Frontbann 24 füllt die Lücke
zwischen den ›Autonomen Nationalisten‹ und der NPD“,
sagt ein Vertreter des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums
(Apabiz). „Das ist aber ein nur auf Berlin beschränktes Phänomen
und steht unter Umständen mit der großen Unzufriedenheit mit
Hähnel in Zusammenhang.“
Von Matti Steinitz
jungleworld
vom 30.07.2009
Fighting in Friedrichshain
Rechte Gewalt in Berlin
Ein Student wird von Neonazis fast totgeschlagen. Autonome schlagen zurück.
Nirgendwo sonst in Berlin gibt es so viele Nazi-Übergriffe wie im
alternativen Friedrichshain. Warum?
(...) Ulli Jentsch sitzt in einer Fabriketage im friedlichen Kreuzberg
und kann dafür nur Erklärungsansätze liefern. Der Mitarbeiter
des angesehenen "antifaschistischem pressearchivs und bildungszentrums
apabiz" neigt nicht zur Panikmache.
Das Besondere an der rechten Gewalt in Friedrichshain sei ihr Auftreten
im öffentlichen Raum nahe U- oder S-Bahn-Stationen. Cliquen junger
Männer aus der rechten Szene, oft aus Brandenburg, würden dort,
nachdem sie "in Berlin eine Sause gemacht haben", auf ein linkes
Milieu treffen - an Orten, "wo sie sich immer auch wieder treffen
müssen", weil sich ihre Wege überschnitten, etwa an Verkehrsknotenpunkten.
So war es auch beim Beinahemord am Wochenende, als sich Gruppen von Rechten
und Linken am S- und U-Bahn-Knotenpunkt Frankfurter Allee in die Arme
liefen. Hinzu kämen in Friedrichshain gezielte Angriffe organisierte
Rechter auf linke Kneipen, Clubs oder Hausprojekte, so Jentsch. Sabine
Seyb vom Opferberatungsverein ReachOut berichtet: Etwa seit Anfang 2007
führen organisierte rechte Schläger gezielt nach Friedrichshain,
um in alternativen Kneipen oder Hausprojekten zu randalieren.
Von Philipp Gessler & Tilla Masberg
taz
vom 18.07.2009
Was sind das für Zustände?
Dass sich rassistische Ideologien immer stärker verbreiten und
was sie für Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, verdeutlichen
die beiden soeben erschienenen Broschüren „Leipziger Zustände
/ Mai 2009“ und „Berliner Zustände
2008“.
Von Julia Schörken
mut-gegen-rechte-gewalt.de
vom 07.07.2009
Punkten mit Rassismus
Rechtspopulisten von »Pro Berlin« wollen zur Abgeordnetenhauswahl
2011 antreten
(...) »Angekündigt haben sie die Gründung von ›Pro
Berlin‹ seit 2007 regelmäßig, passiert ist bislang nichts«,
sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
(apabiz). Er hat sich mit
der »Pro«-Bewegung auch wissenschaftlich beschäftigt
und beobachtet ihre Entwicklung seit längerem.
Die Pro-Bewegung bediene ein bürgerliches Spektrum, das rechts von
der CDU agiert, aber nichts mit Nazis zu tun haben will. »In der
Berliner Parteienlandschaft existiert diesseits der NPD ein politisches
Vakuum«, so Jentsch. Es handele sich dabei um das Feld, das früher
die Republikaner oder die DVU besetzt hätten oder das in der CDU
von Rechtsaußen Heinrich Lummer bedient worden sei. »Die Rechtspopulisten
geben sich bürgerlich-konservativ«, bedienten aber die gleichen
rassistischen und homophoben Ressentiments wie die extreme Rechte.
Von Jörg Meyer
Neues
Deutschland vom 06.07.2009
Der Einkauf wird zum Spießrutenlauf
Zunehmend zieht es Einwandererfamilien aus den ärmeren Vierteln
in bürgerliche Stadtteile – dort sind sie nicht immer willkommen.
(…) Der Berliner Verein apabiz und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
veröffentlichten im Juni den „Schattenbericht - Berliner Zustände
2008“. Dort steht zu Fremdenhass und massiver Beleidigungen in der
Nachbarschaft, dass man von einer hohen Dunkelziffer ausgehen muss, weil
viele Migranten eine hohen Hemmschwelle hätten, ihre Diskriminierungserfahrungen
öffentlich zu äußern. Der Bericht beschäftigte sich
auch mit zwei Brandanschlägen in Rudow: Jugendliche Neonazis hatten
im April vergangenen Jahres Brandsätze auf Häuser geworfen,
in denen bosnische und türkischstämmige Familien leben. (...)
Von Ferda Ataman
Tagesspiegel
vom 06.07.2009
Neonazis sammeln sich in neuer Gruppe „Frontbann 24“
(…) Warum dieser Retro-Stil bevorzugt wird, erklärt Ulli
Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv: „Das Ganze dient zur
Einschüchterung der Öffentlichkeit und des politischen Gegners,
die Uniformierung zeigt fast paramilitärische Züge." (...)
Von Axel Lier
Berliner
Morgenpost vom 26.06.2009
Neonazis auf den Spuren Ernst Röhms
Von Axel Lier
Berliner
Morgenpost vom 26.06.2009
„Ein erschütterndes Beispiel
für diffusen Christenhaß ist das "Antifaschistische Pressearchiv
und Bildungszentrum Berlin e.V..
[Betr. Das Profil der Deutschen Evangelischen Allianz - DEA]
„Ein erschütterndes Beispiel für diffusen Christenhaß
ist das "Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin
e.V.. Man beachte, daß in dem Text nur ein paar Aktivitäten
und Einstellungen der DEA genannt werden, ohne daß erkennbar ist,
was daran verwerflich sein soll. Da war die Inquisition besser, denn da
wußte man immer, welcher Tatbestand einem angelastet wurde und welche
Norm man übertreten haben soll.
Das schlimmste ist: Dieser Verein ist in politisch korrekten Kreisen durchaus
hoffähig. Dabei ist es sicher kein Zufall, daß sein Emblem
frappierend an ein zu Gewalt anstachelndes Propagandaplakat der Bolschewisten
aus dem russischen Bürgerkrieg erinnert.“
User Klomb, Forum kathnews.com vom 18.06.2009
hxxp://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=294893
Extreme Konkurrenz im rechten Lager
Auch Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv sieht deshalb
keine Erneuerung: „Der Europawahlkampf der DVU
hat's gezeigt - das waren die alte Kamellen.“
Von Konrad Litschko
taz
vom 06.06.2009
Berliner Neonazi-Band veröffentlicht CD
Die Berliner Naziband „X.x.X.”
hat eine neue CD veröffentlicht. Nach Angaben des apabiz erschien
der Tonträger bei dem Chemnitzer Label „PC Records”.
Npd-blog
vom 29.05.2009
Wegen arabischem Investor: Rechte boykottieren Thor Steinar
„Ihr uneindeutiges Spielen mit rechten Symbolen gefällt",
sagte Toni Peters vom antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz). Die Marke
erweitere die rechtsextreme Erlebniswelt. „Andere Marken kopieren
die Idee, im Stil das politische Bekenntnis zum Rechtsextremismus offen
zu lassen", so Peters.
Von Andreas Speit
taz
vom 28.05.2009
Wenn selbst Eltern in Verdacht geraten
[Über die Senatsbroschüre zu Rechtsextremismus an Berliner
Schulen]
"Schon die Unterstützerliste der Schrift, die Lehrer dabei helfen
soll, „schnell und angemessen“ auf angeblich rechtsextreme
Vorfälle im Schulumfeld reagieren zu können, offenbart den rot-roten
Filz des Berliner Senats.
Der Senatsbeauftragte für Integration und Migration findet sich neben
anderen ebenso darunter wie das „Antifaschistische
Pressearchiv und Bildungszentrum“, die Bundesinitiative
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die
„Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ (MBR)."
Junge Freiheit vom 26.05.2009
hxxp://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M516781a1187.0.html?&tx_ttnews%5BbackPID%5D=&tx_ttnews%5Bmode%5D=single
Chaos in der rechten Szene
„Ohne die NPD passiert
in Berlin nichts“, sagt Ulli Jentsch. Er sitzt an einem alten Holztisch,
Kerben, Kritzeleien. Hinter ihm: Regale voller Ordner. Das Antifaschistische
Pressearchiv, kurz apabiz, dokumentiert in der Fabriketage in einem Kreuzberger
Hinterhof seit Jahren, wie Rechte in der Hauptstadt auftreten. Seit einiger
Zeit gehen sie mit Kameras und Aufnahmegeräten zu Demos und öffentlichen
Vorträgen. Danach machen sie Dossiers daraus, mit Bildern und Redetexten.
Jentsch hat den Überblick. Er sagt: „Außerhalb der NPD
gibt es keinen wirklich erwähnenswerten personellen Zusammenhang
in Berlin, der in der Lage ist, rechtsgerichtete politische Projekte zu
verwirklichen.“
Von Johannes Gernert
Zitty vom
23.05.2009
Strafanzeige gegen Rechtsextremisten erstattet
[Betr. Die Webseite www.whiteknightseuropa.de]
Die Recherche des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums
Berlin (Apabiz) hat es möglich
gemacht, dass gegen die rassistische Propaganda dieser Gruppe nun mit
den Mitteln des Rechtsstaates vorgegangen werden kann.
PM
Die Linke vom 20.05.2009
Neonazis vom Web 2.0
Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
über die jungen Rechten, die sich links geben.
Interview: Frauke Böger
taz
vom 20.05.2009
Naziladen Oseberg schließen, für immer
Am 27.5. referiert im Jugendzentrum Papestraße ein Vertreter des
antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (apabiz)
über „Thor Steinar“
und das neue Modebewusstsein der Neonazis.
Veranstaltung in Essen:
Sdajessen.twoday.net
vom 14.05.2009
SPD-Doku über NPD-Bekenntnisse: Nicht verbotsreif
"Eine schöne Fleißarbeit", sagt Ulli Jentsch. "Aber
viel Neues steht leider nicht drin."
Von Daniel Schulz
taz
vom 05.05.2009
400 Jugendliche rocken gegen rechts
Zu diesem Zweck gibt es neben schriftlichem Infomaterial zwischen den
Auftritten der beiden Bands einen Vortrag über „White Noise“
– rechtsradikale Musik. Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv
und Bildungszentrum (Apabiz)
Berlin erklärt anhand von Beispielen, was rechte Musik ist, und woran
man sie erkennt.
Veranstaltung in Seeheim-Jugenheim
Echo-online
vom 27.04.2009
Folter Records unter Kritik
Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz)
kritisiert anlässlich der "Folter
Records Nacht 2" am 24. April das gleichnamige Label.
Powermetal.de
vom 23.04.2009
Aus für HipHop-Firma Aggro Berlin: „Ich hab schon 10.000
Mann“
Ich arrangierte Interviews mit dem Kreuzberger Antifaschistischen Pressearchiv
(apabiz), wo man Flers Aussagen zwar auch bedenklich fand, ihn aber nicht
für einen Nazi hielt.
Von Jan Kage
taz
vom 22.04.2009
NPD-Chef wettert gegen Millionenstrafe
«Der Druck auf den Parteivorsitzenden wird damit natürlich
erhöht», sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv
(apabiz) auf ddp-Anfrage.
derwesten.de
vom 02.04.2009
Heimattreue werden heimatlos
Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (apabiz) sieht die
Region als Zentrum der bundesweiten HDJ
Infrastruktur. (…) Apabiz-Sprecher Jentsch sieht eine „massive
Verzahnung auf höchster Kader-Ebene". (…) Apabiz Sprecher
Jentsch spricht von einem „faktischen Teilverbot der NPD".
Von Konrad Litschko
taz
vom 01.04.2009
Arabischer Inhaber: „Thor Steinar" nicht mehr deutsch
„Das sind eher Einzelstimmen", schätzt Toni Peters vom
antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) die Aufregung
unter den Rechten ein.
Von Benjamin Laufer
taz
vom 24.03.2009
Gibt's sogar auf russisch! Hier: http://piter.indymedia.ru/node/6119
Werbung greift zur Revolution
Ausstellung in der Galerie Olga Benario zeigt Nutzbarmachung linker
Symbolik für Reklame
Bis zur Finissage am 2. April gibt es noch eine Reihe von Veranstaltungen,
so geht es etwa am morgigen Donnerstag, den 12. März, um Symbole
und Codes von Rechtsextremen mit Franz Metzger vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz).
Neues Deutschland vom 11.03.2009
Chaos bei Rechtsextremen: Fahnenflucht bei der NPD
"Eine derartige Krise hat es in der Berliner NPD seit Jahren nicht
gegeben", bestätigt Ulli Jentsch vom apabiz. "Der Landesverband
zerbröckelt an allen Ecken und Enden. Ein erfolgreicher Parteitag
in Lankwitz wäre geradezu vital gewesen." Stattdessen hat die
NPD nun noch ein Problem mehr: Sie muss zügigst einen neuen Raum
finden. Eine Aufgabe, an der sie in den letzten Jahren mehrfach scheiterte.
Von Konrad Litschko
taz
vom 10.03.2009
Angst vor gewaltbereiten Extremisten. Schule sagt Veranstaltung ab
Doch der Referent vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
in Berlin, der vor den Schülern hätte sprechen sollen, wurde
kurzfristig wieder ausgeladen.
STZ
vom 07.03.09
Antifaschistische Veranstaltung an Winnender Schule verboten
Zum Thema „Rechte Lebenswelten – Lifestyle, Symboliken,
Musik“ sollte am heutigen 6. März am Georg-Büchner Gymnasium
in Winnenden ein Vertreter des „antifaschistischen Pressearchivs
und Bildungszentrum Berlin e.V.“ (Apabiz)
referieren.
Trueten.de
vom 06.03.2009
Demo gegen Verbot antifaschistischer Veranstaltung!
Weitere Begründungen, die von Polizei und Bürgermeister (mündlich)
geäußert wurden, waren: Der Referent vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz)
sei unpassend und sollte durch einen Vertreter der Kripo ersetzt werden.
linksunten.indymedia.orf
vom 06.03.2009
Neonazis plündern linke Subkultur: Hardcore-Begriff ist jetzt
rechte Marke
„Mit der Markeneintragung wollen Neonazis ihren Versuch fortsetzen,
linke Jugendkultur zu vereinnahmen“, glaubt Toni Peters vom apabiz.
Von Johannes Radke
taz
vom 24.02.2009
Ein paar Kopien:
http://ausschalten.wordpress.com/2009/02/27/patentamt-neonazis-timo-schubert-lasst-sich-hardcore-als-marke-eintragen/
http://imotorhead.com/forums/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=10082&page=10
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=234328019&blogId=473029005
http://www.musik4fun.com/musik/musik-allgemein/40313-hardcore-jetzt-markenrechtlich-gesch-tzter-begriff/
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=159945
http://www.wicked-vision.com/wbb2/thread.php?postid=90226
http://www.pcfreunde.de/forum/t45413/hardcore-wird-ein-geschuetzter-markenname-in-der-rechten-szene/
http://www.frankenpost.de/nachrichten/jugend/mittendrin/art2840,974669
Linke Schulhof-DVD: Laut gegen rechts
Was hilft gegen rechte Propaganda auf dem Schulhof? Linker Pop, findet
die Berliner Punkband ZSK und produzierte mit den Ärzten, den Toten
Hosen und Fettes Brot eine DVD. Es ist bereits die zweite Scheibe, die
sie jetzt verteilen will – gratis. (…) Dass sich das Problem
nicht erledigt hat, zeigen Zahlen, die Toni Peters, Mitarbeiter des Antifaschistischen
Pressearchivs und Bildungszentrums in Berlin, bei der Vorstellung der
DVD in Hamburg nennt: „Nach einer ersten Zählung des Innenministeriums
hat es im Jahr 2008 etwa 18.000 bis 19.000 Delikte mit rechtem Hintergrund
gegeben."
spiegel-online
vom 05.02.2009
Rechte Symbole im Stadion
Köln - Gedränge im „Treffer“, dem Fantreffpunkt
in den Katakomben der Nordkurve. Etwa 80 Zuhörer lauschen Michael
Weiss. Weiss ist Experte für Jugendkulturen beim Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) und beobachtet, wie rechte
Modemarken zunehmend in den Markt Fußball vorstoßen. „Das
ist für die ein großes Geschäft“. Auf etwa zehn
Millionen Euro schätzt er die jährlichen Umsätze rechter
Bekleidungsfirmen.
Von Simon Müller
Kölner
Stadt-Anzeiger vom 29.01.2009
Rechte setzen erfolglos auf Marx
Laut einer Länderstudie bezeichnen sich fast 90 Prozent der Menschen
mit rechten Einstellungen als kapitalismuskritisch. Dennoch profitiert
die NPD nicht von der Krise. (…) Dabei haben diese Ansichten mit
Antikapitalismus gar nichts zu tun, sagt Toni Peters vom Antifaschistischen
Pressearchiv (Apabiz). Weder würden die Rechtsextremisten das Privateigentum
grundsätzlich infrage stellen noch das Profitstreben oder die soziale
Ungleichheit. Deren Solidaritätsverständnis beschränke
sich rein auf ihre „Volksgenossen“, sagt Peters.
Von Felix Lee
taz
vom 22.01.2009
2008
Der schwarz-braune Block
Sie kleiden sich wie ihre Gegner aus der linken Szene. Sie schwärmen
für Hitler – und für Dutschke. Nazis nennen sich jetzt
AUTONOME NATIONALISTEN. Und sie schlagen zu. (…) Beim Berliner Antifaschistischen
Pressearchiv („apabiz“), wo man seit Jahren die Aktivitäten
der rechten Szene dokumentiert, nimmt man die Entwicklung ernst. Sprecher
Toni Peters sagt zwar, „das bloße Kopieren linker Symbole“
sei eher „lächerlich als wirkungsvoll, dahinter steckt keine
eigene Ideologie“, jedoch hält er die „autonomen
Nationalisten“ für „völlig hemmungslos“.
Man müsse, so Peters, damit rechnen, dass es regelmäßig
zu Ausschreitungen kommen wird. „Ich gehe auch davon aus, dass die
Szene vermehrt mit Bomben oder Brandsätzen experimentiert. Die Hemmschwelle
ist niedriger geworden, die 'autonomen Nationalisten' sind euphorisiert
davon, wie schnell sie es als sehr junge Bewegung in die Hauptnachrichten
geschafft haben.“
Von Patrick Bauer, Jakob Schrenk
NEON
vom November 2008
900 Euro gespendet. Burfeind und Busch trotz wenig Resonanz erfolgreich
Melanie Busch und Saskia Burfeind aus der Börde Sittensen setzten
sich mit ihrem Konzert "No go Racism – Kein Platz für
Rassenhass“ in Groß Meckelsen für einen guten Zweck ein.
Einen Monat nach der Veranstaltung ist nun klar: Nachdem alle Rechnungen
bezahlt wurden, sind 900 euro übrig geblieben, die bereits an die
Organisation "Kein Bock auf Nazis“
überwiesen wurden. Die Gruppe erstellt kostenloses Informationsmaterial
und ist auf Spenden angewiesen.
Rothenburger
Rundschau vom 01.10.2008
Kein Bock auf Nazis: „4LYN“ im Amberger Jugendzentrum
Am 11. Oktober steht das Amberger Jugendzentrum Klärwerk ganz unter
dem Motto „Kein Bock auf Nazis“.
Um 17.30 Uhr geht es los mit einem Vortrag und anschließender Diskussion.
Ab 20 Uhr heißt es dann: Laut gegen Nazis.
Mittelbayerische
vom 30.09.2008
»Scheitern der NPD-Führung würde Flügelkämpfe
fördern«
Verhältnis von militanten Neonazis und Partei bleibt verkrampft.
Querfrontstrategie hat an Bedeutung verloren. Ein Gespräch mit Ulli
Jentsch
Ulli Jentsch ist Sprecher des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
(apabiz) e. V. Es gibt unterschiedliche Einschätzungen über
den Einfluß der NPD. Wie stark ist s...
Von Markus Bernhardt
junge
welt vom 06.09.2008
Warnung vor der Gefahr von Rechts
Joker: Mehr Engagement gefordert: Jugendbündnis gestaltete Workshop
gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Jetzt steht der Film „Kein Bock auf
Nazis“ auf dem Programm. Er klärt auf –
über rechte Strukturen und über Gewalttaten, die Neonazis in
den letzten 15 Jahren in Niedersachsen verübt haben.
Tageblatt-online vom 30.08.2008
Kein Bock auf Nazis - FCK übernimmt Schirmherrschaft
Am kommenden Samstag, den 23. August 2008, steigt ab 20 Uhr auf der
Burg Lichtenberg bei Kusel das Musik-Festival „Kein
Bock auf Nazis“. Schirmherr dieses Festivals ist
der 1. FC Kaiserslautern, der damit ein deutliches Signal gegen Diskriminierung
und Fremdenfeindlichkeit setzen möchte. (…) Um der Idee den
passenden Titel zu geben, orientierte man sich an der bundesweiten Initiative
"Kein Bock auf Nazis".
der-betze-brennt.de
vom 20.08.2008
Der Verein, der rockt und rollt
Ihre Begeisterung für E-Gitarren-Musik, von Punkrock über
Hardcore bis zu extremem Metal ist es, was die Vereinsmitglieder verbindet
und zu ihren verschieden ambitionierten Aktionen motiviert. Seit August
2006 organisiert der Verein monatlich Konzerte im Rockclub Tom Tom in
Haldenwang. (…) Am Bayerntag der NPD in Günzburg im Juni zeigte
der Verein Flagge und beteiligte sich mit einem Infostand am „Aktionsbündnis
für Toleranz und Demokratie". Mit dem Erlös wird der Verein
„Apabiz" in Berlin unterstützt, der in Zusammenarbeit
mit bekannten Rock Bands wie den Ärzten, den Toten Hosen oder den
Beatsteaks die die „Kein Bock auf
Nazis“-Kampagne ins Leben gerufen hat.
Augsburger
Allgemeine vom 06.08.2008
Konzert gegen Rechts. Busch und Burfeind veranstalten Event für
den guten Zweck
Sechs Bands aus der Umgebung treten unter dem Titel „No go racism“
am Samstag, 16. August ab 20 Uhr für den guten Zweck auf. (…)
Der Erlös des Events soll gesplittet werden. „Wir möchten
unseren freiwilligen Helfern etwas geben und den Rest spenden wir an die
Organisation „Kein Bock auf Nazis“
in Berlin. Die haben eine kostenlose DVD auf den Markt gebracht. Doch
aufgrund von Geldmangel können derzeit keine produziert werden. Mit
der kleinen Finanzspritze soll das anders werden“, sagt Burfeind.
Rothenburger
Rundschau vom 06.08.2008
Brutkasten der Braunen
Die rechtsextreme HDJ drillt Kinder und Jugendliche
(...) Ulli Jentsch vom Antifaschistischen
Pressearchiv schätzt die „Einheit Preußen“
auf mindestens 50 Mitglieder. In Berlin und Brandenburg fänden regelmäßig
Aktionen statt. Verfassungsschützer sprechen von Verbindungen der
HDJ zur NPD.
Die HDJ ist eigenen Angaben zufolge eine „aktive, volks- und heimattreue
Jugendbewegung für alle deutschen Mädel und Jungen im Alter
von 7 bis 29 Jahren“, wie es auf ihrer Homepage heißt. Doch
Jentsch zufolge steht dahinter das Prinzip des Lebensbundes: „Sie
arbeiten mit Menschen vom Still- bis zum Rentenalter.“ Bei den Lagern
hätten Frauen ihre Babys dabei, für alle gebe es in der braunen
Parallelwelt ein Betätigungsfeld. Ziel der HDJ sei es, den Nachwuchs
im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen. „Das ist die Kaderschmiede
der Neonazis“, sagt Jentsch.
Von ddp/fan
Der
Tagesspiegel vom 31.07.2008
Siehe auch
Neonazis drillen ihren Nachwuchs
Experten hoffen auf ein Verbot des Jugendvereins Heimattreue Deutsche
Jugend (HDJ). Diesen nutzen Neonazis offenbar, um ihren Nachwuchs heranziehen.
Auch der Verfassungsschutz warnt vor der Organisation.
Von Kathrin Hedtke und Susann Fischer, ddp
Der
Tagesspiegel vom 30.07.2008
Der NPD in Brandenburg Stimmen abspenstig machen
Die Kampagne "Kein Bock auf Nazis"
besteht seit 2006 und hat bundesweit bereits zwei Jugend-Zeitungen in
einer Auflage von einer halben Million Stück verteilt. Unterstützt
wird das Projekt von zahlreichen Bands wie Die Ärzte, Die Toten Hosen,
ZSK, Madsen, Wir sind Helden oder Culcha Candela. In Brandenburg gibt
es nun erstmals eine Regionalausgabe. „Wir hoffen", sagt Eike
Sanders von der Kampagne, „Hand in Hand mit den anderen Initiativen
im Land genug Aufklärung leisten zu können, um NPD und DVU entscheidende
Stimmen abspenstig zu machen."
netz-gegen-nazis.de
vom 02.07.2008
Aktion gegen Rechtsextremismus
Drei Monate vor den Kommunalwahlen startete am Samstag im Land Brandenburg
die Aktion „Kein Bock auf Nazis“.
(…) Getragen wird die Initiative von den Organisationen Antifaschistisches
Pressearchiv und Bildungszentrum aus Berlin (Apabiz) und dem Antifaschistischen
Infoblatt.
rbb-online vom 28.06.2008
“Kamerad, ich weiß, wie du dich fühlst“
Heute bietet die NPD rechtsradikalen Bands überall im Land Auftrittsmöglichkeiten.
Michael Weiss, Rechtsrock-Experte vom Antifaschistischen Pressearchiv
und Bildungszentrum ("Apabiz")
schätzt, dass 2007 bereits über die Hälfte der etwa 200
bekannt gewordenen Neonazi-Konzerte unter dem Deckmantel politischer Veranstaltungen
und Feste stattgefunden habe: „Da redet dann für fünf
Minuten ein Parteivertreter, und dann spielen hintereinander drei Bands",
erklärt er. Die NPD gelte in der Szene als „bewährter
Partner".
Von Marc Felix Serrao
Süddeutsche
Zeitung vom 17.05.2008
Wer die Kultur der Menschen zerstört, zerstört auch ihre
Herzen
Unterstützung durch Referenten, Material und Beratung erhalten
Erziehungsberechtigte z.B. beim Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
Berlin e.V. (www.apabiz.de)
Frankfurter
Kulturforum der Sozialdemokratie vom 09.05.2008
Genau unsere Zielgruppe
Potsdamer Azubis drucken Schülerzeitung gegen Rechts
„Kein Bock auf Nazis“
heißt das achtseitige Blatt, das unter Federführung des Antifaschistischen
Pressearchivs Berlin (www.apabiz.de) und des Antifaschistischen Info-Blatts
herausgegeben wird und in diesen Wochen in Schulpausen und nach Unterrichtsschluss
bundesweit als Schülerzeitung gegen Rechts verteilt wird.
Sprachrohr vom 21.04.2008
Auf den „Zwergen-Retter“ folgt eine „Lachnummer“
Hessische NPD wechselt ihren Vorsitzenden aus – Experten sehen
keine neue Strategie
Wölls Nachfolger Jörg Krebs dagegen hat derzeit nicht mit Strafverfolgung
zu kämpfen. »Er ist eine Person, die Solidität und seriöses
Auftreten verspricht«, meint der Hessen-Experte des Antifaschistischen
Pressearchivs und Bildungszentrums (APABIZ)
in Berlin, Michael Weiss. Dennoch hält er die Wahl des Frankfurters
zum NPD-Chef für eine »Lachnummer«. Krebs sei »sozial
und politisch inkompetent und geistig limitiert, um es mal vorsichtig
auszudrücken«, sagt Weiss. Pfarrer Hans Christoph Stoodt von
der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt sieht das ähnlich: Krebs sei
»ein eher glücklos agierender und isolierter Stadtverordneter
im Römer.«
Linie eins vom 18.04.2008
Rechte Drohungen per Mail
Mehrere Antifas in Pankow werden in letzter Zeit von Rechten gezielt
verfolgt. Nun haben sie dies öffentlich gemacht
(...) Auch der Mitarbeiter des antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums
(apabiz), Ulli Jentsch,
bestätigte der taz, dass der Gang an die Öffentlichkeit in der
Regel ein Schutz für die Betroffenen ist. Allerdings könne man
keine Generalregel aufstellen, sondern müsse auf den Einzelfall eingehen,
betont der Antifaexperte.
Dem apabiz seien immer wieder Fälle gemeldet worden, in denen AntifaschistInnen
von den Rechten gezielt geoutet und bedroht werden, betonte Ulli Jentsch.
Deshalb seien die aktuellen Vorfälle im Nordosten Berlins für
ihn keinesfalls Ausnahmen.
Von Peter Nowak
taz
vom 01.04.2008
Versteckte Symbole der Rechten
Ausstellung in Guntersblumer Rathaus klärt über Neonazis auf
„Das Versteckspiel“
heißt die Ausstellung, die über die rechte Szene aufklärt
und im Guntersblumer Rathaus zu sehen ist. Sie wurde vom Aktionszentrum
für Soziale Perspektiven in Berlin ausgeliehen.
Allgemeine Zeitung Mainz vom 13.03.2008
Nazis zum Anschauen
[Betr.: Ein Artikel über eine Veranstaltung in Rathenow]
„Wenn Sie jetzt aus dem Fenster sehen, können Sie erkennen
wie Nazis heutzutage auftreten. Am äußerlichen Erscheinungsbild
erkennt man sie kaum noch, aber das heißt nicht, dass sie weniger
gefährlich sind“, erklärte Michael Weiss vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.
inforiot.de
vom 13.03.2008
Neonazis im Partykiez
Erneut gehen Rechtsextreme und Linke aufeinander los. Die Rechten suchen
sich ihre Opfer immer öfter in Szenegegenden wie Prenzlauer Berg
oder Friedrichshain. In den letzten fünf Jahren verzeichnet die Statistik
über 500 rechte Gewalttaten. (…) Toni Peters vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum bestätigt die örtliche
Verschiebung der rechten Angriffe: „Rechtsextreme tauchen immer
öfter in vermeintlich alternativen Szenebezirken auf.“ Sie
seien aber meist nur für Szenekenner sichtbar, weil Neonazis inzwischen
auf „dezente Symbolik anstatt auf den altbekannten martialischen
Nazi-Look“ setzten. Gewalt gegen andere Menschen sieht Peters als
festen Bestandteil eines „rechtsextremen Lifestyles“.
Der
Tagesspiegel vom 25.02.2008
Jüdische Schüler angepöbelt
Vier Männer verhöhnen Schüler einer jüdischen Oberschule
und hetzen einen Hund auf sie. Die Polizei spricht von antisemitischen
Punks. Dies ist aber keineswegs belegt
(...) Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) konnte
sich auf taz-Anfrage nicht zu dem konkreten Fall äußern. Er
warnte aber davor, die Tatverdächtigen voreilig einer bestimmten
Subkultur zuzuordnen. So wie ein Skinhead nicht automatisch ein Neonazi
ist, sind Jugendliche mit gefärbten Haaren nicht automatisch Punks,
sagte Jentsch.
Von Felix Lee
taz
vom 18.01.2008
Ein Brennpunkt der rechten Musikszene
Schleichend sickern rechte Gedanken von der Musik in die Köpfe.
Michael Weiss kennt die Methoden, die Symbole, die Sprache. Er geht für
das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz)
auf Dutzende Konzerte von Bands, die er zur rechten Szene zählt.
Am Dienstag informierte er auf Einladung der DGB-Ortsvereine Eberbach
und Hirschhorn, der Antifaschistischen Initiative Heidelberg und der Linken
im Restaurant am Leopoldsplatz. Der Nebenraum ist voll mit an die fünfzig
Leuten. Es herrscht offenkundig Informationsbedarf, seit im Oktober vier
rechte Aktivisten Schulhof-CDs vor der Realschule verteilt hatten.
Rhein-Neckar-Zeitung
vom 17.01.2008
"RechtsRock“ von A bis Z
Informationsveranstaltung am 15. Januar in Eberbach
Mit Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
(APABIZ) Berlin-Kreuzberg
konnte für den multimedialen Vortrag ein ausgewiesener Experte gewonnen
werden.
Badische Anzeigen Zeitung vom 12.01.2008
2007
Rechtsextremist führt zu Abbruch von Veranstaltung an Sala-Kochmann
Oberschule in Berlin
Bereits im Vorfeld wurde vom Referenten des apabiz e.V. angekündigt,
die Veranstaltung nicht vor Markus Loszczynski zu halten.
Pressemitteilung.ws
vom 13.12.2007
Skinheads geben sich heute bedeckter
Neonazi-Experte Michael Weiß sprach in Laufer Berufsschule über
rechte Symbole
Michael Weiß, der am gleichen Tag in der Geschwister-Scholl-Hauptschule
in Röthenbach referierte, versucht als Vertreter des vom Berliner
Senat unterstützten „Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrum
Berlin“ für das Thema Neonazis und Rechtsextremismus zu sensibilisieren.
Pegnitzer Zeitung vom 08.12.2007
Länderreport: Die NPD in den Hauptstadtbezirken - eine politische
Bilanz
Sendezeit: 05.12.2007, 13:06
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/
Hipper Lifestyle statt Bomberjacke
Das Auftreten von Neonazis hat sich grundlegend gewandelt – wie
ein Experte weiß.
Michael Weiß vom „Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum“ in Berlin gewährte
auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der „Vereinigung
der Verfolgten des Naziregimes“ jetzt bei einem Vortrag in der Universität
Einblick in das moderne Erscheinungsbild der Neonaziszene.
fränkischertag.de vom 27.11.2007
Suche nach den Antifafotografen.
Intensive LKA-Ermittlungen und Datenerfassung nicht nachvollziehbar
Wird einem Pressefotografen
ein gesteigertes Interesse an seiner Arbeit bescheinigt, sollte das eigentlich
als Kompliment verstanden werden. Falco Schuhmann brachte diese Klassifizierung
hingegen Probleme. Nach einer Durchsuchung seiner Wohnung und seines Arbeitplatzes
waren seine Kameraausrüstung und sein Computer beschlagnahmt worden.
Von Peter Nowak
„M“
Menschen – Machen - Medien 11/2007
Einfach mal ausspionieren.
Staatsschutz überwachte 12 Presse-Fotografen,
um an die Urheber eines linken Plakates heranzukommen
Von Jörn Hasselmann
Der
Tagesspiegel vom 26.10.2007
LKA ermittelt wegen Nazi-Fotos.
Pressefotografen als »Antifa-Fotografen«
im Visier der Berliner Ermittler
Er ist einer der Betroffenen und arbeitet beim Antfaschistischen Pressearchiv
und Bildungszentrum (Apabiz) in Berlin.
Von Jörg Meyer
Neues
Deutschland vom 26.10.2007
Pro Berlin – Rechtspopulisten auf dem Vormarsch
Für Ulli Jentsch vom antifaschistischen Pressearchiv apabiz könnt
Pro Deutschland zum Kern
einer neuen rechtsextremen Bewegung im bürgerlichen Lager werden.
Von Andrea Everwien
Rundfunk
Berlin-Brandenburg, KLARTEXT vom 24.10.2007
Video: http://www.rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/klartext/videos/2007/pro_berlin_rechtspopulisten.smil.0001.2.smi
Staatsschutz überwacht FotografInnen
Indymedia
vom 23.10.2007
Fotografen geraten ins Visier des Staatsschutzes
Der Berliner Staatsschutz hat gegen mehrere Fotografen, darunter auch
ein Mitarbeiter der Berliner Morgenpost, ermittelt.
Von Axel Lier
Berliner
Morgenpost vom 23.10.2007
Commandante présente!
Ché Guevara als Lifestyle-Ikone
Entschlossener Blick, Bart, lange Haare und das Barett mit dem roten
Stern des Comandante: Millionenfach wurde sein Gesicht auf Poster gedruckt
und auf nahezu jeder Studentendemo seit 1968 geschwenkt. Gefallen im Guerillakrieg
wurde er stilisiert zum Märtyrer im Kampf für eine vermeintlich
bessere Welt.
Von Regina Kusch und Andreas Beckmann
Deutschlandradio
Kultur vom 10.10.2007
Links hören, rechts denken
Mit Piercings, Popmusik und Palästinensertuch demonstrieren sie
gegen Kapitalismus. Neonazis geben sich als Linke aus, um bei Jugendlichen
gut anzukommen. Das Bild vom kahlgeschorenen Nazi-Skinhead stimmt schon
lange nicht mehr - wie Rechtsextreme in Jugendkulturen vordringen.
Von Johannes Radke
Tagesspiegel
vom 10.10.2007
"Der Nazis neue Kleider": Infotag zu rechter Subkultur
Mölln - Der totale Wahlkampf hat begonnen!" Richter Rudolph
von Hohenstätten hat auf der Bühne des Möllner Augustinums
kaum das Kommando gegeben, da beginnen die Kader der Partei "Deutschland
den Rechten" schon ihre Kampagne zum Einzug in den Hamburger Senat.
In einem anderen Teil der Stadt trifft sich derweil die linke Szene, um
bei Joints und Bier aus Plastikflaschen über den antifaschistischen
Kampf und die sozialistische Weltrevolution zu räsonieren.
Von Matthias Adrion
Lübecker
Nachrichten vom 05.10.2007
Veranstaltungen gegen Rechts in Mölln
Mölln - "Der Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft formiert
sich heute zumeist unbemerkt von der Öffentlichkeit. Springerstiefel
und Bomberjacke wurden durch bestimmt Markenkleidung ersetzt", sagt
Mark Sauer, Vorsitzender des Möllner Vereins Miteinander Leben. Unter
dem Thema "Rechte Jugendkulturen" steht eine Veranstaltungsreihe
vom 1. bis 5. Oktober, die der Möllner Verein zusammen mit der Kreisberufsschule
und der Realschule Mölln organisiert hat.
Von Silke Geercken
Lübecker Nachrichten vom 29.09.2007
Che Guevara: Der Mythos lebt
40 Jahre nach seinem Tod ist der linke Revolutionär jenseits aller
Ideologie zur Pop-Ikone mutiert
„Mittlerweile kann man mit einem Guevara-Shirt zur betriebsinternen
Weiterbildung bei der Bank gehen, und der Chef findet's sogar lustig“,
sagt Michael Weiss, Bildungsreferent des antifaschistischen Pressearchivs
in Berlin. Er beobachtet derzeit eine neue ungeahnte Karriere des Comandante:
Der linke Säulenheilige wird zur Ikone von Neonazis. Im Frühjahr
2004 titelte die Neonazi-Postille „Der Fahnenträger“:
„Ernesto Che Guevara – ein Vorbild für uns?“ Der
Beitrag versucht, unter weit gehender Auslassung von Ches Biografie den
argentino-kubanischen Internationalisten zum nationalen Sozialisten zu
erklären. Der Che würde sich im Grab umdrehen.
Focus
vom 24.09.2007 (39/2007)
Nazis: Die rechte Blase ist geplatzt
Für die NPD war ihr erstes Jahr in den BVVs ein Misserfolg. Aufgefallen
sind sie mit absurden Anträgen und Auftritten im militanten Nazi-Milieu
"Es gibt eindeutige Verbindungen der NPD
in die militante Kameradschaftsszene", sagt Toni Peters vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum.
Von Johannes Radke
taz
vom 18.09.2007
Disziplinarstrafe für Roland Wagner
NR-Kandidat der SD wegen illegaler Schiessübung bestraft
Der Aargauer Nationalratskandidat der Schweizer
Demokraten (SD), Roland Wagner, ist vom Kreiskommando
Aargau disziplinarisch bestraft worden. Er hatte zwei deutsche Neonazis
mit einem Sturmgewehr im Fricktal schiessen lassen.
SF Tagesschau vom 17.09.2007
Neonazis kassieren im Internet ab
Beim Geschäft mit dem Hass setzen rechte Szeneläden in MV
zunehmend auf den Versandhandel. Der "braune Markt" ist heiß
umkämpft.
Von Axel Meyer
Ostseezeitung vom 03.09.2007
http://www.links-lang.de/presse/6397.php
“Köpfe, Straße, Parlament“
Fünfzehn Jahre dauert der Vormarsch der Neonazis in die Mitte der
Gesellschaft nun schon. Effektiver Widerstand ist nicht in Sicht.
Für Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
(Apabiz) in Berlin ist das
Konzert in Saarbrücken nur ein Beispiel unter vielen für die
enge Zusammenarbeit zwischen NPD und Kameradschaften. Schließlich
habe die Partei seit langem erkannt, dass „Rechtsrock zur extrem
rechten Lebenswelt und zur Ideologie-Verbreitung unbedingt dazu gehört“.
Von Heike Kleffner
Konkret 9/2007
Einheitsfront gegen Rechts
Der Senat weitet sein Engagement gegen Rechts aus. Integrationssenatorin
Heidi Knake-Werner plant ein Netzwerk, an dem Antifas mit LKA-Beamten
an einem Tisch sitzen.
Von Felix Lee
taz
vom 27.08.2007
Deutsche Neonazis trainieren in der Schweiz mit dem Sturmgewehr
Dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) aus
Berlin liegen Informationen über ein Schießtraining deutscher
und schweizerischer Neofaschisten vor. Laut Apabiz sollen der aus Bad
Soden bei Frankfurt am Main stammende Neonazi Timo Völkel und seine
Lebensgefährtin Daniela Übelacker bereits am 10. August an einem
Trainingstag der Schützen-Gemeinschaft Wölflinswil im schweizerischen
Kanton Aargau teilgenommen haben.
junge
welt vom 17.08.2007
Neonazis üben in der Schweiz
Bad Sodener mit Sturmgewehr beobachtet
... der Antifa in Bern und des Antifaschistischen Pressearchivs (Berlin)
am Wochenende mit seiner Lebensgefährtin aus Eppstein nach Fricktal
gereist. ...
Frankfurter Rundschau lokal
www.fr-online.de vom 16.08.2007
Geständnis mit Lücken
Exdirigent Reuter gibt Kontakte zu Rechtsextremisten zu und distanziert
sich. Unklar bleibt jedoch, wovon genau
Erst weist er alle Vorwürfe zurück, dann gesteht er doch Kontakte
zu Rechtsextremen. Der frühere Generalmusikdirektor der Komischen
Oper, Rolf Reuter, hat in einer "ergänzenden Erklärung"
zugegeben, mehrfach Vorträge beim rechtsextremen Freundeskreis Ulrich
von Hutten e. V. zu musikalischen Themen gehalten zu haben. Damit habe
er gehofft, gerade bei diesen Gruppen über das "Vehikel der
Musik kleinste Samenkörner eines Verständnisses von Humanismus
und Christentum säen zu können", sagte Reuter.
Von Felix Lee
taz
vom 06.08.2007
Wolf im Frack?
Nazi-Vorwürfe gegen Dirigent Rolf Reuter
Der Berliner SPD-Abgeordnete Tom Schreiber hat den Dirigenten Rolf Reuter
beschuldigt, sich in rechtsextremistischen Kreisen zu bewegen. Seit Ende
der neunziger Jahre sei der langjährige Generalmusikdirektor der
Komischen Oper regelmäßig beim „Freundeskreis Ulrich
von Hutten“ als Referent aufgetreten, sagte Schreiber, verfassungsschutzpolitischer
Sprecher seiner Fraktion, dem Tagesspiegel. (...)
Dennoch wiegen die Fakten schwer, die das „antifaschistische Pressearchiv“
(apabiz) über Reuter gesammelt hat. Mehrfach habe sich der Musiker
danach für ...
Von Frederik Hanssen
Der
Tagesspiegel vom 25.07.2007
Linke Initiative von Rechten vermöbelt
Linke Jugendliche besetzen eine leer stehenden Fabrik in Hennigsdorf.
Die Polizei lässt sie gewähren. Aber Nazis greifen das alternative
Jugendzentrum noch an demselben Abend brutal an. Stadtverwaltung zeigt
sich gesprächsbereit
"Der Angriff überrascht uns überhaupt nicht", sagt
Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv
und Bildungszentrum in Berlin. Das rechtsextreme Spektrum
in Hennigsdorf sei als äußerst gewaltbereit bekannt, nur habe
es bisher an möglichen Angriffspunkten in der Umgebung gefehlt. "Durch
den rechten Szeneladen On The Streets haben auch viele Neonazis aus dem
Umland einen zentralen Bezugspunkt in Hennigsdorf", so Peters.
Von Johannes Radke
taz
vom 13.07.2007
Nazis bedrohen Jugendzentrum
Seit Monaten ist das Falkenhaus
in Neukölln im Visier von Rechten.
Seit dem Einzug der NPD in die Bezirksverordnetenversammlung im Herbst
beobachten wir einen deutlichen Anstieg rechtsextremer Aktivitäten
in Neukölln", bestätigt Toni Peters vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum. "Das sind vor allem subkulturelle
Neonazigruppen, die zwar wenig organisiert agieren, aber stets hochgradig
gewalttätig in Erscheinung treten." Auffallend sei dabei die
Nähe zur NPD, die als parlamentarischer Flügel der Neonazi-Szene
funktioniere.
Von Johannes Radke
taz
vom 06.07.2007
Hitlerjugend reloaded
Unbehelligt vom Staat rekrutiert die »Heimattreue Deutsche Jugend«
neue Anhänger
(...)
Der Verein führt unter dem Deckmantel sogenannter Brauchtumspflege
ferienlagerähnliche Fahrten, Schulungen und paramilitärische
Wehrsportübungen durch und findet dabei besonders in Bayern und Hessen
regen Zuspruch. Laut einer gemeinamen Erklärung des Antifaschistischen
Infobüros Rhein-Main und des in Berlin ansässigen Antifaschistischen
Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) zeichnete die HDJ in den beiden
Bundesländern seit 2005 für über 30 Veranstaltungen verantwortlich.
Am »Pfingstlager« der HDJ nahmen in diesem Jahr über
250 vorwiegend minderjährige Jugendliche teil.
Trotz deren umfangreicher Aktivitäten finden sich in den Berichten
der Landesämter für Verfassungsschutz von Bayern und Hessen
keinerlei Hinweise auf die HDJ. Für Michael Weiss vom apabiz ist
die Gruppe »ein Beispiel, wie sich Neonationalsozialisten hinter
bürgerlichen Fassaden verstecken«. Für ihre Veranstaltungen
nutzen sie nach Angaben der Antifaschisten neben Privatgrundstücken
insbesondere Grillhütten und Selbstversorgerhäuser. Von Vermietern
und Trägern dieser Einrichtungen werde die HDJ »meist aus Unkenntnis
als Pfadfindergruppe wahrgenommen«.
(...)
Von Philipp Grünberg
junge welt vom 27.06.2007
Übergriffe aus dem Schatten gezerrt
Am Donnerstagabend schilderten erstmalig fünf Fachprojekte gemeinsam
ihre Perspektive auf die Entwicklung des Rechtsextremismus in Berlin.
Auf 50 Seiten wurden in der Schrift „Berliner
Zustände. Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus,
Rassismus und Diskriminierung“ die Analysen der vor Ort aktiven
Gruppen gebündelt vorgestellt. Mitgeschrieben haben die die Mobile
Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR), das Antifaschistische Pressearchiv
(Apabiz), die Opferberatungsstelle Reach Out, die Netzwerkstelle Mosquito
und des Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes.
Von Martin Kröger
Neues Deutschland vom 16.06.2007
Ein Viertel gegen Goaliat
Am kommenden Sonntag demonstriert in Bochum ein ganzer Stadtteil gegen
ein Geschäft, in dem Mode für die rechte Szene verkauft wird.
Der Laden-Besitzer leugnet Kontakte zu Neonazis
... "Die Hersteller der Marke und auch die Verkäufer sind darüber
informiert aus welcher Ecke ihre Hauptkundschaft stammt. Ohne die Absätze
in der extrem rechten Szene hätten sie ein Problem zu überleben",
sagt Tony Peters vom antifaschistischen pressearchiv und bildungszentrum
berlin (apabiz). ...
Von Holger Pauler
taz
vom 08.06.2007
Chronik rechter Gewalt in Berlin veröffentlicht
Gemeinsam mit vier weiteren antifaschistischen Initiativen hat das „Antifaschistische
Pressearchiv und Bildungszentrum“ (apabiz) vor einigen Tagen den
Bericht „Berliner Zustände 2006
– Ein Schattenbericht über Rechtsextremsmus, Rassismus und
Diskriminierung“ veröffentlicht.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 23.05.2007
Rechte Töne – einfach links liegen lassen?
Rechtsorientierte Musik auf dem Schulhof: ein Thema für Gesellschaft
und Gesetzeshüter
Von Paul D. Bartsch
nmz
- neue musikzeitung 2007/03 (März), Seite 3
Kein Bock auf Nazis
Ein Portal gegen rechte Musik
Maja Schuster hat mit Hannes Ritter von Turn it down über rechten
Rock, private Konzerte und CDs auf Schulhöfen gesprochen.
Von Maja Schuster
fluter.de
- Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung vom 13.2.2007
Die Symbolik der Rechten
Vortrag: Mit Logik kommt man bei Neonazis nicht weit.
Schuhmann machte deutlich, dass Neonazis nicht mehr so einfach zu erkennen
sind wie noch vor einigen Jahren.
Nordseezeitung vom 27.01.2007
Spurensuche: Rechte Symbole im Straßen- und Stadtbild
Fachaufsatz von Ulli Jentsch
polis 1/2007
2006
Immer schön rechts fahren
In Brandenburg präsentiert ein Lieblingsmodelabel der Neonazis
die Blitzerwarnungen im lokalen Rundfunk
Die Warnungen vor den Geschwindigkeitskontrollen der Polizei sind im brandenburgischen
Lokalradio derzeit besonders hörenswert. "Der Blitzer wird Ihnen
präsentiert von Thor Steinar - the Nordic company", wird der
Hörer vor den Meldungen begrüßt. Und verabschiedet mit:
"Thor Steinar - dein
Freund und Helfer."
... für den Jugendforscher Klaus Farin und das Berliner Antifaschistische
Pressearchiv (Apabiz) die einzige Marke, die einen breiteren Kundenstamm
erreicht. ...
Von Daniel Schulz
taz
vom 16.12.2006
»A bisserl Waffen«
Im bayerischen Rosenheim wurde ein umfangreiches Waffenlager von Neonazis
ausgehoben.
Heute dagegen spielt der bewaffnete Kampf in den Strategiedebatten der
extremen Rechten keine nennenswerte Rolle, meint das Apabiz. ...
Von Jörg Kronauer
jungle
world vom 13.12.2006
Nazis weg von den Töpfen!
Ein Verbot der NPD würde die politische Arbeit der Rechtsextremen
deutlich erschweren. Rassismus und Antisemitismus verschwänden deshalb
nicht. (...)
»Exakt 118.560 Euro stehen der NPD-Fraktion monatlich an Sachkosten
zu«, berichtete das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum
Berlin über die ...
Von Jörg Kronauer
jungle
world vom 22.11.2006
Rechtes „Heldengedenken“ in Neukölln
„Wir beobachten diese Veranstaltung schon seit einigen Jahren",
erklärt Falko Schuhmann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
(Apabiz). Das jährliche
"Heldengedenken" in Neukölln sei eine wichtige Schnittstelle
zwischen rechtsextremen Kameradschaften, Bundeswehr, NPD, DVU und Burschenschaften.
Von Johannes Radke
taz
vom 20.11.2006
Es geht oft alles durcheinander
IM GESPRÄCH mit Stefan Amzoll: Michael Weiss, Antifaschistisches
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin, über Nazis und Kultur, Rechtsrock
und Bildungsmisere in Ost und West und die feinen Unterschiede zwischen
rechts, rechtsextrem und neonazistisch
Von Stefan Amzoll
der
Freitag Nr.46/2006 vom 17.11.2006
Verführer ohne Glatzen und Springerstiefel
Experte: Rechte Szene rückt trickreich näher
Einer, der sich mit den Mechanismen der Neonazis auskennt, ist Falco Schuhmann.
Der Bildungsreferent des Berliner „apabiz“ (antifaschistisches
Pressearchiv und Bildungszentrum) spricht im Rahmen der Themenwoche auf
Initiative von Dagmar Stüber-Najib mit Gesamtschülern, informiert
sie, klopft ab, wie viel sie über die rechte Szene wissen.
Ruhrnachrichten vom 14.11.2006
Neonazis haben Schulen im Visier
Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule macht unter dem Motto „Bevor
die Vergangenheit vergeht – Erinnern für die Gegenwart der
Zukunft“ eine Reihe von Veranstaltungen. „Des Nazis neue Kleider“
ist eines der Themen, zu dem die Schule den Bildungsreferenten Falco Schuhmann
eingeladen hat.
Westfälische Rundschau vom 13.11.2006
Das Netz als Volksempfänger
Die Geschichte brauner Web-Aktivitäten
(...) In den vergangenen zwei Jahren haben linke Hacker Dutzende Nazi-Seiten
geknackt und beispielsweise Adresslisten von Versandhäusern und die
Inhalte interner Foren öffentlich ins Netz gestellt. "Da geht
es vor allem darum, welche Band auf dem letzten Konzert besonders toll
war oder wie das Besäufnis am vergangenen Wochenende verlief",
erklärt Ulli Jentsch, der beim Berliner Archiv "apabiz"
arbeitet. Das Niveau sei meist "wie am Biertisch oder Montagfrüh
auf dem Schulhof". Jedenfalls wird die Bedeutung des Internets von
vielen Beobachtern überschätzt.
Von Toralf Staud
Süddeutsche
Zeitung vom 05.10.2006
„Kein Bock auf Nazis“
Ende Mai startete die in Deutschland einmalige Aktion „Kein Bock
auf Nazis“ bei der 30.000 DVDs voll mit Infofilmen über Neofaschismus
in der BRD in ganz Deutschland verteilt wurden. Nun wurde in Kooperation
mit dem „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum“
in Berlin eine kostenlose Schülerzeitung in der Auflage von 50.000
Stück heraus gegeben.
marlaktuell.de vom 30.09.2006
Acht Blätter für Hitler
Auf der Suche nach neuen Symbolen vereinnahmt die rechte Szene Popmarken
für ihre Zwecke
„Der Fall Lonsdale ist eher harmlos", sagt Ulli Jentsch, Mitarbeiter
der Agentur für soziale Perspektiven
in Berlin und Kenner der rechten Szene. Jentsch hat über die Marken
der Rechten eine Broschüre geschrieben. Titel: "Das Versteckspiel".
Darin tauchen Dutzende Marken des Alltags auf, die in der rechtsextremen
Szene getragen werden - Sportmarken, Turnschuhmarken, Marken aus dem Boxsport.
In den meisten Fällen, so Jentsch, seien die Firmen von dieser Entwicklung
überrascht und betroffen. Weswegen es ziemlicher Unfug sei, die Marken
zu boykottieren, um den Rechten den Kampf anzusagen.
Von Philip Faigle und Greta Taubert
Berliner
Zeitung vom 23.09.2006
Im Zeichenmatsch der Ideologie
So einfach ist das ganz und gar nicht, findet Falco Schuhmann. Nazis,
so der Berliner Experte für rechte
Dresscodes, „kann man nicht mehr so leicht erkennen“.
Die Gegenseite jedoch auch nicht. Der Kontext verliert seine Codes –
und umgekehrt.
Von Anton Gramsch
Frankfurter Rundschau vom 21.09.2006
Auf dem rechten Ohr taub
Bundesprüfstelle beklagt Untätigkeit von Staatanwalschaften
bei Nazimusik
Deutsche Neonazi-Bands veröffentlichten nach Erkenntnissen des Antifaschistischen
Pressearchivs und Bildungszentrums in Berlin, apabiz,
im vergangenen Jahr insgesamt 124 CDs, von denen die übergroße
Mehrheit auf die Musikbereiche „White Noise“ und „Hatecore“
eintfielen.
Von Nick Brauns
junge welt vom 05.09.2006
Braune Häuser – landauf, landab
Neonazis besitzen in allen Bundesländern Gebäude und Grundstücke
„Jeder Fall ist gesondert zu betrachten“, meint Ulli Jentsch
vom Antifaschistischen Pressearchiv in Berlin. „Es gibt auch Beispiele
wo der Rückzug der Neonazis offensichtlich bevorstand, und die dann
auf einmal wieder zurückkehrten“. Dass Rechte Immobilien erwerben,
sei an sich nicht Neues. „Schon Ende der neunziger Jahre hat es
eine regelrechte Welle von Ankäufen gegeben“, sagt Jentsch.
Und: „Solche Tagungshäuser gab es in der Bundesrepublik schon
immer.“
Von Martin Kröger
Neues Deutschland vom 28.08.2006
“An der Nordseeküste, am arischen Strand“
Vortrag der Antifa und Opferperspektive Brandenburg über rechte
Musik
Dass inzwischen selbst Rapper rechtsextremes Gedankengut vertonen, überrascht
Michael Weiß, Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchivs Berlin,
nicht: „Neonazi-Musik beschränkt sich längst nicht mehr
auf Skinheads – das geht durch alle Musikrichtungen.“
Märkische Allgemeine Zeitung vom 25.08.2006
Rechte Zeichenspiele
Die Verfassungsschützer Berlins und Brandenburgs informieren in
einer Broschüre über Neonazi-Symbole
Die Zeiten sind vorbei, in denen nur als Neonazi galt, wer Springerstiefel
trug und auf dessen T-Shirt der Aufdruck "Ich bin stolz ein Deutscher
zu sein" zu lesen war. Nazi-Symbole werden immer vielfältiger,
versteckter und sind immer schwieriger zu entschlüsseln. Denn die
Szene zeichnet sich in den letzten Jahren durch eine wachsende Kreativität
aus. Über 120 Symbole und Codes zählt das Antifaschistische
Pressearchiv (Apabiz) in Berlin inzwischen.
Von Sophie Haarhaus
taz
vom 09.08.2006
Null Toleranz für Neofaschisten
„Wir haben die Wahl! Empfehlungen für den Umgang mit rechtsextremem
Organisationen im Wahlkampf“ ist der Titel einer neuen Broschüre
der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR), des antifaschistischen
Pressearchivs „apabiz“
und weiterer Gruppen.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 09.08.2006
Rechtsextreme in Homberg effektiv ausgegrenzt
Gerd Ochs von der Kriminalpolizei verwies auf Volksverhetzung durch
die Kirtofer Szene, Michael Weiss vom Info-Zentrum gegen Rechts „Apabiz“
berichtete von rechten Konzerten in Homberg und Maulbach.
Alsfelder Allgemeine vom 14.07.2006
NPD-Wahlhelfer
Ermittlungen gegen rechtes Schläger-Quartett
Nach Angaben des Äthiopiers rannten die Rechten sofort auf ihn zu,
riefen „Ausländer raus“ und „Scheiß Nigger,
verpiss Dich“ und schlugen auf ihn ein. Darauf folgte eine „Prügelei
von ungewöhnlicher Brutalität“, wie ein Sprecher der Polizei
erklärte. Auch zwei der rechten Angreifer mussten mit Kopfverletzungen
ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dabei handelt es sich nach Informationen
des Berliner Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz)
um Dennis E. (23) und Timo L. (21), die schon lange zum Kreise der gewaltbereiten
Rechtsextremisten in Berlin zählen.
blick nach rechts vom 23.06.2006
“Der Erzfeind sind die Kirchen“
Rechtsextremismus-Experte berichtet über Strategie und Wertesystem
der Neonazis
Mehr als 160 Jugendliche verfolgten einen Vortrag des renommierten Rechtsextremismus-Experten
Falco Schumann im Walsroder Jugendzentrum.
Rotenburger Rundschau vom 10.06.2006
Der Nazis neue Kleider sind eher untypisch
Der „klassische Neonazi“ tritt nicht mehr zwangsläufig
glatzköpfig und mit Bomberjacke auf – die Wandlung des äußeren
und des ideologischen Erscheinungsbildes rechtsextremistischer junger
Menschen beschrieb Falco Schumann vom Antifaschistischen Pressearchiv
und Bildungszentrum Berlin (apabiz) jetzt bei einem gut besuchten Vortrag
in Walsrode.
Walsroder Zeitung vom 08.06.2006
Musikalische Hasskultur - neue Nazibands auf dem Vormarsch
Black Metal Musik ist schnell, laut und bedrohlich. Sie ist voller Hass
auf das Christentum und die moderne Zivilisation. Sie verehrt germanische
Götter und verherrlicht den Krieg. Doch während Black Metal
Anhänger früher nur die Inszenierung des Bösen suchten,
verflechten sie sich heute mehr und mehr mit der Neonazi-Szene. Es sind
zwei Jugendkulturen, die rassisches Denken glorifizieren und gemeinsam
neue Kraft entwickeln. Fast jedes Wochenende finden in Deutschland Konzerte
statt, in denen Skinheads neben Black Metal-Anhängern ihrem Hass
frönen. Und längst gehören Rassismus und Antisemitismus
nicht mehr nur beim harten Kern der Szene zum guten Ton. U. a. Interview
mit Falco Schuhmann
Von D. Schiffermüller, T. Kuban
Panorama
(NDR), Sendung vom 08.06.2006, 21:45 Uhr
Der Beitrag als Real-Video:
http://daserste.ndr.de/panorama/media/nazibands100.html
Versteckspiel
Austellung an der FH über Symbole und Codes von neonazistischen
und rechtsextremen Gruppen
Die von der „agentur für soziale perspektiven“ (Berlin)
entwickelte Ausstellung möchte jedoch keinen umfassenden Überblick
über die Dutzenden von einschlägigen Zahlenkombinationen und
sämtliche in rechten Kreisen beliebte Kleidermarken geben. Vielmehr
macht sie auf jene „jugendkulturelle Codes“ aufmerksam, die
in den vergangenen Jahren immer größere Verbreitung gefunden
haben und direkt erkennbaren Abzeichen und Symbolen den Rang abgelaufen
haben.
Postdamer Neueste Nachrichten vom 02.06.2006
Kuscheltier der Neonazis
Ausstellung der FH thematisiert rechten Lifestyle
Zur Ausstellungseröffnung am Montagabend hielt Falco Schuhmann vom
Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz) einen
Vortrag zum „Versteckspiel“.
Von Mirjam Neebe
Märkische Allgemeine vom 31.05.2006
Die zwei Thomas M.
Verdächtiger im Potsdamer Fall ist laut Medienberichten nicht „Hitler".
Antifa: Er ist trotzdem aus der rechten Szene
Auch das Berliner Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz)
war sich sicher, dass Thomas M. "seit mehreren Jahren zur rechtsextremistischen
Szene in Potsdam" gehöre.
Von Sascha Tegtmeier
taz
vom 29.04.2006
Namensverwirrung nach Übergriff in Potsdam
Der Potsdamer Arbeitskreis Antifa und das Berliner Antifaschistische
Pressearchiv hatten den verhafteten Thomas M. Nähe zur rechtsextremen
Szene Potsdams vorgeworfen. Er sei mehrfach mit anderen Neonazis aufgetreten,
hieß es. Nach Erkenntnissen von Polizei und Verfassungsschutz liegen
über M. und seinen möglichen Mittäter Björn L. aber
bisher keine Hinweise auf eine Nähe zur rechtsextremen Szene vor.
n24.de vom 27.04.2006
Nur so eine Schlägerei
Nach der anfänglichen Empörung versuchen rechte Politiker,
den Übergriff auf Ermyas M. zu verharmlosen und als eine gewalttätige
Auseinandersetzung unter vielen darzustellen.
Thomas M. soll der taz zufolge in rechten Kreisen verkehrt haben.
von Janin Hartmann
jungle world vom 26.04.2006
Der Tatverdächtige und die Nazi-Band
Berliner Bürgerrechtsverein stellt Verbindung des mutmaßlichen
Schlägers zur rechten Musikszene her
Dem Berliner Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) zufolge soll mindestens
einer der beiden der rechten Szene angehören.
BZ vom 25.04.2006
Der stadtbekannte Unbekannte
Kennern der Neonazi-Szene ist einer der U-Häftlinge ein bekanntes
Gesicht. Was weiß Brandenburgs Innenminister?
(...)
Von Astrid Geisler
taz
vom 24.04.2006
Beschuldigter verkehrte angeblich in Nazi-Szene
Falko Schumann vom Berliner Antifaschisten Pressearchiv sagte der „taz“,
M. sei wiederholt zusammen mit anderen Rechtsextremen bei Prozessen gegen
Neonazis in der Landeshauptstadt aufgetaucht, um die anwesenden Opfer
einzuschüchtern und Solidarität mit den Angeklagten zu bekunden.
rp-online.de vom 23.04.2006
NPD ganz frisch gelistet
Die parlamentsorientierten Rechtsextremisten wappnen sich für die
Abgeordnetenhauswahl am 17. September. Sowohl die "Republikaner"
als auch die NPD haben am Wochenende auf Landesparteitagen ihre Landeslisten
gewählt. Die NPD schickt auf Platz 1 den Bundesvorsitzenden Udo Voigt
ins Rennen. "Das Ganze ist sehr unspektakulär", kommentierte
Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) das Rennen.
Von Felix Lee
taz
vom 11.04.2006
Schläger aus Kurpfalz
In der Region Rhein-Neckar treten Neonazis immer offensiver auf. Manchmal
prügeln sie sich aber auch untereinander.
Ein weiterer Anführer der Szene ist Matthias Hermann aus Ludwigshafen,
der sich vor allem mit der Koordinierung des »Aktionsbüros
Rhein-Neckar« beschäftigt. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener
»freier Kameradschaften« und zählt dem Informationszentrum
Apabiz zufolge zu den »aktivsten
Neonazistrukturen in ganz Deutschland«.
Von Sören Maier
jungle
world vom 05.04.2006
Früherer Neonazi hospitiert im Bundestag
Man dürfe Aussteigern
ihren Abschied von der rechtsextremen Szene nicht allzu leichtfertig abnehmen,
fordert Ulli Jentsch, Mitarbeiter beim Apabiz, dem Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin. "Aussteiger gibt es in letzter
Zeit relativ häufig", sagt Jentsch. "Aber nur wenige haben
sich wirklich innerlich von der Szene gelöst."
Natürlich müsse man sich jeden Einzelfall anschauen, sagt Jentsch.
Hilfreich sei aber, wenn Beweise für einen ehrlichen Ausstieg vorliegen.
Etwa eine öffentliche Distanzierung. Die fehlt bei Oliver Westerwinter.
Für Fragen der taz stehe er nicht zur Verfügung, ließ
er über das Bundestagsbüro Grasedieck mitteilen.
Von Dirk Eckert
taz
vom 05.04.2006
Neonazis in neuen Kleidern
7. Schweringer Schlossgespräch / Schüler und Experten über
die veränderte braune Szene
„Der Trend geht weg vom pöbelnden Säufer hin zum modischen
Outfit und Style“, meint Falco Schuhmann vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz).
Schweriner Volkszeitung vom 31.03.2006
Drohungen von rechts?
Mitarbeiterin von WZ auf offener Straße beschimpft
Die 24-Jährige absolviert derzeit ein Praktikum in der Redaktion
der Windsheimer Zeitung und war als Berichterstatterin über den Vortrag
von Michael Weiß vom Berliner „Antifaschistischen
Pressearchiv“ eingeteilt. Weiß sprach im Neustätter
Landratsamt über „Strategien, Strukturen und Organisation der
rechten Szene in Mittelfranken“.
Windsheimer Zeitung vom 21.03.2006
Friedrichshain soll kein Kiez für Nazis sein
Insgesamt registrierte die Antifa in den ersten beiden Monaten des Jahres
zehn Übergriffe in Friedrichshain. Schon im vergangenen Jahr nahm
der Ostberliner Stadtteil den unrühmlichen Spitzenplatz in der Chronologie
rechtsextremistisch motivierter Übergriffe in Berlin ein. In ihrer
Zusammenstellung für 2005 dokumentieren die Opferberatungsstelle
„Reach Out“ und das Antifaschistische Pressearchiv „Apabiz“
25 Fälle, gegenüber sieben im Jahr zuvor.
Von Ines Wallrodt
Neues Deutschland vom 15.03.2006
Neonazis bekämpfen sich untereinander
Polizei wurde offenbar durch brutal ausgetragene Fehde auf verbotene
Organisation „Blood and Honour“ aufmerksam
Z. stammt aus dem Westerwald, ist seit Anfang der 90er Jahre als Neonazi
bekannt und wurde bis zum Verbot von „Blood and Honour“ im
Jahr 2000 der B&H-Gruppe Montabaur zugerechnet. Seither ist er nach
Erkenntnissen des antifaschistischen Zentrums „Apabiz“
in Berlin auch im Rocker- und Rotlichtmilieu aktiv.
Von Volker Schmidt
Frankfurter Rundschau vom 13.03.2006
Referant knackt Codes der rechten Szene
Workshop für Pädagogen in der Bernbuger Gedenkstätte
für NS-Opfer
Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
in Berlin (Apabiz) referierte
dazu über „Symbole, Codes, Lifestyle und Musik der Rechten“.
Von Carsten Steinborn
Mitteldeutsche Zeitung vom 08.03.2006
Rechts und links über einen Kamm
Bundesregierung will Projekte gegen Rechtsextremismus „überprüfen“
Die Zahl rechtsextremer Konzerte stieg, wie das Antifaschistische Pressearchiv
(apabiz) am Wochenende mitteilte,
um 65 Prozent, von 155 im Jahr 2004 auf 255 im letzten Jahr.
Von Gerd Wiegel
Neues Deutschland vom 02.03.2006
Rechte setzen auf Musik
„Die gestiegene Anzahl neonazistischer Konzerte ist insbesondere
darauf zurückzuführen, daß das Zusammenspiel von politischen
und kulturellen Aktivitäten für neonazistische Gruppen zur Strategie
geworden ist“, erklärte eine Sprecherin von apabiz
am Dienstag gegenüber junge Welt.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 01.03.2006
Gehackte „Heimseite“
Wieder haben Antifaschisten einen rechten Internet-Versand gehackt -
und Kundendaten öffentlich gemacht
Jörg Krautheim, der auf der gehackten Webseite als Betreiber angegeben
wird, kommt jetzt gegenüber der Naziszene in Erklärungsnot:
"Der Aufruhrversand hat noch vor kurzem behauptet, dass keine Kundendaten
online gespeichert werden", erklärt Falco Schuhmann vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum.
Von JRA
taz
vom 24.02.2006
Erst jagen, dann schlagen
Im Berlin-Friedrichshain kommt es immer öfter zu gewalttätigen
Übergriffen von Neonazis. Nun soll ein Bürgerbündnis gegen
Rechts gegründet werden.
Der Ostberliner Stadtteil Friedrichshain verzeichnet derzeit die meisten
rechten Übergriffe in Berlin. In einer gemeinsam von der Opferberatungsstelle
Reach Out und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum
Apabiz vorgelegten Chronologie
rechtsextremer, rassistischer, antisemitischer und homophober Übergriffe
im Jahr 2005 sind 25 Angriffe dokumentiert, gegenüber sieben im Jahr
2004.
Von Peter Sonntag
jungle
world vom 22.02.2006
NPD setzt auf den bösen Onkel
In Neukölln wollte die NPD „Kiezstreifen gegen Kinderschänder“
bilden. Sie sollten Männer kontrollieren, die allein mit einem Kind
unterwegs sind. Der Innensenator hat dies jetzt verboten
Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchivs (Apabiz)
haben beobachtet, dass die JN seit dem Verbot der rechtsextremen Kameradschaften
Tor und Baso verstärkt Zulauf bekommen haben. Die JN in Neukölln
habe davon aber nicht profitiert, Zuwachs sei eher in anderen Teilen der
Stadt zu beobachten. Der Neuköllner Kreisverband der JN, auf dessen
Mist die Idee mit den „Kiezstreifen gegen Kinderschänder“
gewachsen zu sein scheint, „gilt intellektuell nicht gerade als
Speerspitze“, so ein Mitarbeiter des Apabiz.
Von Plutonia Plarre
taz
vom 14.02.2006
Neonazis im Rhein-Neckar-Raum schaffen sich Parallelwelt
Militante Kameradschaften agieren weitgehend unbehelligt von der Polizei
/ Hacker veröffentlichen geheime Internet-Foren
Die militante Neonazi-Szene im Großraum Rhein-Neckar hat sich so
erfolgreich Freiräume erobert, dass sie Rechtsradikale aus anderen
Regionen anzieht. Zu diesem Ergebnis kommt das Bildungszentrum Apabiz,
das interne Kommunikation der Neonazis ausgewertet hat.
Frankfurter Rundschau vom 07.02.2006
Neonazis machen Friedrichshain unsicher
Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe von Rechten auf Personen
ist 2005 stark gestiegen. In Friedrichshain häufen sich die Attacken.
Opfer sind vor allem Menschen aus der alternativen Szene. Jetzt wird über
ein Bürgerbündnis nachgedacht
Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz)
ist von den neuen Zahlen nicht überrascht. „Die Neonazis suchen
in letzter Zeit verstärkt die Auseinandersetzung", sagt ein
Mitarbeiter. „Dabei spielt die Fixierung auf vermeintliche Linke
als Gegner eine wichtige Rolle für die eigene politische Identifikation."
Darüber hinaus sei die Hemmschwelle, sich im als alternativ geltenden
Stadtteil Friedrichshain zu bewegen, in den vergangenen Jahren immer weiter
gesunken. Nicht zuletzt dadurch, dass die Rechten sich mittlerweile durch
ihr Äußeres kaum noch zu erkennen gäben.
Von Johannes Radke
taz
vom 01.02.2006
"Die sind ideologisch besessen"
Elf Neonazis stehen in Potsdam wegen versuchten Mordes an einem 25-Jährigen
vor Gericht. Ihnen drohen lange Haftstrafen. Dennoch zeigen sich sechs
junge Angeklagte beim Prozess ohne Angst
„Sie hätten wissen müssen, dass sie sich mit dieser Aktion
eine Menge Ärger einholen werden“, bewertete ein anwesender
Prozessbeobachter vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) den zufriedenen
Ausdruck der Angeklagten. Wer aus missionarischen Gründen handelt,
kenne keine Schuld, so der Apabiz-Mitarbeiter:
„Die sind ideologisch einfach besessen.“
Von Felix Lee
taz
vom 10.01.2006
Singen für den Rückschritt
„Die Rechten bewegen sich haarscharf an der Grenze dessen, was
man legal singen und sagen kann“, so Michael Weiss, Bildungsreferent
beim antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. (apabiz),
die auf der Internetseite www.turnitdown.de
ihre Beobachtungen der rechten Konzert-Szene dokumentieren. (…)
Zu der Aussage Farins, „die Rechtsextremen gelten heute als die
letzten Deppen von gestern“, meint der Bildungsreferent: „Ich
würd' ja Tränen weinen vor Glück, wenn es so wäre.
Aber wie Herr Farin zu dieser Aussage kommt, kann ich nicht nachvollziehen.“
ran 01/2006
2005
Die neuen Codes der jungen Nazis
Ein kleiner Überblick über braune Symbole und Kennzeichen
Von Felix Lee
taz
vom 02.12.2005
Der rechte Dresscode im Zentrum der Stadt
Im "Berlin-Carré" am Alex hat ein Laden der Firma Mediatex
eröffnet: Er verkauft Thor-Steinar-Klamotten, die vor allem bei Neonazis
beliebt sind
Von Felix Lee
taz
vom 30.11.2005
Der rechte Lifestyle ist auf dem Vormarsch
Rockmusik und Nazi-Mode ködern den Nachwuchs
(...) "Die Mitarbeiter vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz)
in Berlin, die seit vielen Jahren die Nazi-Szene beobachten, konstatieren
seit einiger Zeit einen Wandel, der "raus aus der Skinhead-Szene"
führt. Rechtsextremisten gebe es inzwischen in der Grufti-Szene,
in Heavy Metal, Punkrock, Hardcore - selbst die multikulturelle HipHop-Szene
bleibe von Rechten nicht verschont. Wobei sich auch zeigt, dass Jugendkulturen,
die sich explizit gegen rechts abgrenzen, weniger anfällig sind,
sagt Ulli Jentsch, Mitarbeiter beim Apabiz. Dem Apabiz zufolge hat diese
Entwicklung die rechte Szene zum Teil selbst überrascht. Es sei auch
nicht so sehr eine gezielte Strategie gewesen, Jugendkulturen zu unterwandern.
Viele Jugendliche hätten sich von selbst der extremen Rechten angenähert.
Jentsch: "Die NPD und die Kameradschaften haben bloß an diese
Entwicklung angeknüpft."
Von Felix Lee
Das
Parlament Nr. 45 / 07.11.2005
Junge Nazis, neue Kleider
Nicht immer gilt: Wie man sich kleidet, so denkt man
N.N.
Märkische Allgemeine Zeitung vom 05.10.2005
Cocktail gratis für ein NPD-Plakat
Der Wahlkampf tritt in die entscheidende Runde, die Auseinandersetzungen
werden härter.
Von Peter Nowak
Telepolis vom 29.08.2005
"NPD kämpft um die Vorherrschaft in der Rechten"
Interview mit Falco Schuhmann
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 28.07.2005
Die neuen Kleider der Neonazis
Von Stephan Künzi
espace (CH) vom 04.07.2005
Jugendliches Zeichen gegen Neonazis
Mit Filmen, Musik und Spielen haben sich Jugendliche in Burgdorf am Wochenende
gegen rechtsradikale Aktivitäten gewandt
Von Andreas Lüthi
Der Bund (Bern/CH) vom 04.07.2005
Nazi-Szene baut sich neu auf
Das Gewaltpotential rechtsradikaler Gruppen hat Martin Jante am eigenen
Leib erfahren.
Von Dirk Skrzypczak
Mitteldeutsche Zeitung vom 15.06.2005
Hart und stolz und leer wie Fler
Von den Stars des HipHop-Plattenlabels Aggro Berlin sollte man keine
zärtlichen Balladen erwarten.
...Fler, ein Nazi? „Das ist er sicherlich nicht", widerspricht
Falko Schumann vom Berliner Bildungszentrum Apabiz, ein ausgewiesener
Kenner der Jugend- und...
Von Oliver Reinhard
Sächsische Zeitung vom 28.05.2005
"Der will Kohle machen, sonst nichts"
Der Berliner Rapper Fler schlägt Kapital aus einem dumpfen Nationalismus.
SPIEGEL ONLINE sprach mit Falco Schumann, Spezialist für rechte Jugendkulturen
und Mitarbeiter beim Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum,
wie der Rechtsruck auf dem deutschen Musikmarkt einzuordnen ist.
Von Jenny Hoch
vom 23.05.2005
Rechtsradikale unterwandern Musikszene
Ein Bündnis aus Gewerkschaften, dem Verband der Verfolgten des Naziregimes,
attac und des SprecherInnenrates der Universität lud zu einer Informationsveranstaltung
über rechtsradikale Rockmusik ein.
N.N.
Fränkischer Tag vom 19.05.2005
Ultrarechter HipHop
Ausgerechnet die multikulturelle Rapszene sieht sich neuerdings von Nazis
kopiert.
Von Alexander Dluzak
Polylux (ARD) vom 28.04.2005
Ihr Bild hat sich gewandelt, die Ideologie ist geblieben
Disput Nr.2/05
Stefan Richter im Gespräch mit Falco Schuhmann vom apabiz
Lesen/Downloaden
(pdf, 774kb)
"Rechtsextreme Szene wird zu rechter Jugendbewegung"
Neonazis wollten sich Zugang zu Vortrag verschaffen / Polizei verhinderte
Konfrontation
Von Antje Mewes
Volksstimme vom 23.04.2005
"Gegner wird seiner Symbole beraubt"
"Der Nazis neue Kleider": Polizeiaufgebot verhinderte Zwischenfälle
Von Conny Kaiser
Altmark Zeitung vom 23.04.2005
"Neonazi-Musik und Rechtsextremismus - was tun gegen Rechts?"
Hochschule Harz lädt zur Diskussion
N.N.
Volksstimme vom 19.04.2005
"Rechte Denkmuster sind bei vielen tief verankert"
Gespräch mit Falco Schuhmann
Von Markus Bernhardt
junge
welt vom 05.03.2005
Rechte Klänge auf dem Schulhof
Wie Neonazis versuchen, Jugendlichen ihre Popkultur zu vermitteln und
die Kameradschaften zu verjüngen
Von Agnes Steinbauer
Süddeutsche Zeitung vom 07.02.2005
Nazis? Bleiben Sie cool!
Immer häufiger verwenden Neonazis "linke" Parolen. So
auch bei der heutigen Demo in Leverkusen. Wie erkennt man, welche Ideologie
hinter den Symbolen steckt? Eine Gebrauchsanweisung
...Immer öfter suchen Neonazis die Nähe zum politischen Feind.
Selbst von linken Gruppen angemeldete Demonstrationen sind nicht mehr
vor Unterwanderung durch rechte Kader sicher. "Wir beobachten das
bundesweit seit anderthalb Jahren", sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen
Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz), der sich mit der Verwendung
linker Symbolik und Parolen durch rechte Gruppierungen beschäftigt...
Von Christiane Martin und Sebastian Sedlmayr
taz
Köln vom 29.01.2005
Pop-Nazis machen Mode
Die rechte Szene ist im Wandel: Dies geht so weit, dass sich beim Outfit
immer mehr Rechtsextreme mit traditionell als links geltenden Accessoires
wie Palästinenser-Tüchern oder Che-Guevara-Shirts schmücken.
Modemarken wie Mediatex mit Thor-Steinar-Logos machen in Berlin dabei
Geschäfte
Von Johannes Radke
taz
Berlin vom 22.01.2005
Themenabend gegen Rechts
Rechtsextreme Strukturen in Berlin und Brandenburg
Der Havelländer - Nauen, 15.01.2005
Neonazi als Diplomand
Fachhochschule Frankfurt am Main
metall Nr.1/2-2005 vom Januar 2005
2004
Der neue Antisemitismus. Hinter den Kulissen der Normalität.
Herder Verlag, Freiburg 2004
Von Philipp Gessler
Getarnte »Kameraden«
Neonazis versuchen in Berlin, verstärkt in Schulen und Jugendklubs
Fuß zu fassen. Dabei scheinen Springerstiefel und Bomberjacke eher
hinderlich zu sein
Von Andreas Siegmund-Schultze
junge welt vom 22.12.2004
"Nazis an Schulen"
Deutschlandfunk in der Sendung Podium (Informationen am Morgen) vom 16.12.2004
"Die Neonazi-Szene hat zugenommen"
Rechtsextreme siedeln sich in Wohngemeinschaften auf dem Land an / Stadt
und Bürger halten sich zurück
Von Joachim F. Tornau und Jutta Rippegather
Frankfurter Rundschau vom 12.12.2004
"Neonazis bedrohen Polizeichef"
Rechtsextreme Kameradschaften terrorisieren einen Polizeidirektor -
bei Aufmärschen und mit Steckbriefen. Innensenator Körting beobachtet
die persönlichen Anfeindungen mit großer Sorge
Von Felix Lee und Plutonia Plarre
taz
Berlin vom 10.12.2004
"Rechtsextreme nutzen neue Politikfelder für ihre Propaganda"
Skurrile Bündnisse beim Protest gegen Globalisierung und Agenda
2010.
Von Lothar Veit
Volksstimme vom 07.2004
"Nähern sich bunt und braun?"
Vortrag in Forchheim: Ideologie und Mode der Neonazis
19./20.06.2004
"Die antifaschistische Bewegung verändert sich - einige machen
gar einen Trend zur Auflösung aus"
Wiebke Rannenberg
Frankfurter Rundschau vom 23.06.2004
"Aneignung von rechts"
Sie kleiden sich wie Linke und benutzen deren Parolen, sind aber Rechtsextreme.
Über die neueste Form der Aneignung berichtet Alexander Fichtner
Jungle
world Nr. 21 vom 12. Mai 2004
"Des Neonazis neue Kleider"
Bislang war klar, wer sich ein Palästinenser-Tuch um den Hals wickelt,
oder? Doch jetzt haben rechtsextreme Kameradschaften den Antifa-Chic für
sich entdeckt - und alles durcheinander gebracht
Von Felix Lee
taz
vom 30.4.2004
"Jugend-Antifa macht Mobil"
René Gaffron
Märkische Allgemeine Zeitung, 14.04.2004
"Viele Opfer und Zeugen schweigen"
Chronologie rechtsextremer , rassistischer, antisemitischer Vorfälle
in Berlin 2003 veröffentlicht.
junge welt vom 25.02.2004
"Gegen Rechts ist mehr als eine abgezockte Imagefrage"
Die Kampagne "turn it down" geht in Deutschland an den Start
in: DRR
Nr.87
2003
"Maulkorb für Unbequeme"
Rot-Grün hungert die Projekte gegen Rechts drei Jahre nach dem
"Aufstand der Anständigen" aus
Von Andreas Schug
Der
freitag v. 19.12.2003
"Wir hatten Angst bis zum Geht-nicht-mehr"
Volksstimme vom 22.11.2003
Kroko-Leiterin vermisste Polizeischutz
"Ich mache keine Veranstaltungen für Faschos"
Volksstimme vom 20.11.2003
Weil Rechte im Publikum saßen, sagten Organisatoren Veranstaltung
ab
Musik treibt den Neo-Nazis die Jugend in die Arme
Nordbayerische Nachrichten vom 18.11.2003
Kreisjugendring und "Forchheim aktiv" ließen wichtige
Rekrutierungsmethode der Rechtsradikalen erklären
"Des Nazis neue Kleider" unter die Lupe genommen
Magdeburger General-Anzeiger vom 16.11.2003
Vortrag zum Wandel im Neo-Nationalsozialismus
"Begleitmusik zu Mord und Totschlag"
Fränkischer Tag vom 18.11.2003
Kreisjugendring beleuchtet rechtsextreme Musik-Szene - Neonazis auch im
Landkreis
Neonazis nicht unbedingt an ihrem Äußeren zu erkennen
Volksstimme vom 07.11.2003
Michael Weiß zur Unterwanderung verschiedener Jugendgruppen durch
Rechtsextremisten
Braune Spur nach Berlin
Razzia der Bundesanwaltschaft in Marzahn führt zur Festnahme eines
Mannes, der Kontakt zu den rechtsradikalen Attentatsplanern in München
hatte. In seiner Wohnung wurden Waffen gefunden
(...) Der Rechtsextremismus-Experte Ulli Jentsch vom Antifaschistischen
Pressearchiv verweist darauf, dass es in den vergangenen
Jahren immer wieder offensichtlich rechtsextremistisch motivierte Sprengstoffattentate
gab, die nie aufgeklärt wurden: etwa 1999 auf das Grab des früheren
Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski, oder die Anschlagserie
1998 in Thüringen, deren Täter seit Jahren untergetaucht seien.
Es gebe ein braunes terroristisches Milieu, in dem es Waffenkenner gebe,
entschlossene Täter und internationale Verbindungen zu anderen gewalttätigen
Neonazis. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass manche von ihnen sich
schließlich entschlössen, das zu machen, wovon sie immer redeten,
sagt Jentsch.
Von Philipp Gessler
taz
vom 19.09.2003
Ganz rechte "Spezialitäten aus Franken"
Nürnberger Nachrichten vom 13.06.2003
Broschüre versucht Bestandsaufnahme der Neonazis und rechtsradikaler
Szene
Reger Zulauf in der Region
Nürnberger Zeitung vom 13.06.2003
"Ideale Bedingungen" (in Franken) - Polizei dementiert Zuwachs
Akustische Mobilmachung
Collage wider den RechtsRock
Mit Interviews mit Thomas Naumann und Michael Weiss
Von Stefan Amzoll
Sendung Deutschlandfunk am 30. Mai 2003
Musik transportiert rechte Ideen
Darmstädter Echo vom 23.05.2003
Politischer Vortrag: Thomas Naumann informiert über extremistisches
Gedankengut
Kat-en-muis met de kaalkoppen
de Volkskrant vom 17.04.2003
Neonazismus in Deutschland
Rechte kommen in Hörweite
taz Berlin, 19.03.2003
Das gescheiterte NPD- Verbot bedeutet neues Selbstbewusstsein für
die rechte Szene. Das könnte sich in Berlin am 1. Mai zeigen.
von Heike Kleffner
2002
Neonazis werben mit Musik
Vortrag: Der Autor Michael Weiss berichtet, wie die rechte Szene junge
Menschen anspricht
Odenwälder Echo v. 16.11.2002
Mit gefälligen Songs rechtes Gedankengut verbreiten
Michael Weiss referiert in der Stadtbücherei über rechte Musik
Von Kay Müller
Schwetzinger Zeitung v. 12.10.2002
Rechtskurve auf der Musikschiene
Rhein-Neckar-Zeitung v. 22.06.2002
2001
Rechte Musik als Lockmittel
Märkische Allgemeine vom 14. November 2001
AG Politik lud in Schlosssaal ein
Verbote nutzen nur wenig
Bergedorfer Zeitung vom 7. November 2001
Vortrag über Rechtsrock lockt 30 Besucher – und Vandalen
„Schwabach ist kein rechtes Zentrum“
Schwabacher Tagblatt vom 17. August 2001
Kommissariat Staatsschutz widerspricht Darstellung des „Antifaschistischen
Pressearchivs“
Mit Nazi-Hools auf Reisen
Rechte Hertha-Hooligans randalierten wieder. Dieses Mal im Regionalexpress
nach Hamburg gegen Migranten, Frauen und "Zecken". BGS griff
während der Fahrt nicht ein
Rechtsextremer Durchmarsch
taz vom 20. Juli 2001, von Heike Kleffner
Am 3. Oktober will die rechtsextreme Kameradschaft Germania erneut durch
Berlin demonstrieren. SPD-Innensenator Ehrhart Körting will an die
erfolglose Politik seiner CDU-Vorgänger anknüpfen
Herzogenaurach: Jugend flüchtet vor rechter Gewalt
Fränkischer Tag vom 22. Mai 2001
Uli Jentsch referierte über die Strukturen der Neo-Nazi-Szene
Antifa will Neonazis „auf die Pelle rücken“
Frankfurter Rundschau vom 26. April 2001, von Gitta Düperthal
Bündnis plant Gegen-Demo zum 1. Mai-Aufmarsch
Antifa außer Hörweite
taz vom 30. April 2001, von Dirk Hempel und Heike Kleffner
NPD darf morgen durch Hohenschönhausen marschieren. Eine von Prominenten
unterstützte Gegendemonstration wurde von der Polizei verboten. S-Bahn
verweigert Sonderzüge für Nazis
http://www.taz.de/pt/2002/04/30/a0164.nf/text.ges,1
Funktionierendes Netzwerk
Junge Welt vom 03. März 2001, von Ralf Fischer
Festnahme von Blood & Honour-Aktivisten in Tirol wirft Licht auf internationale
Neonaziaktivitäten
Subkultur konspirativer Struktur
Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 23. Februar 2001
Info-Veranstaltung über Rechts-Rock und seine Rolle in der Nazi-Szene
Kommissionsbericht beim norwegischen Justizministerium
http://odin.dep.no/jd/norsk/publ/rapporter/012041-220002/
index-hov003-b-n-a.html
dazu auch:
Nazivolden vil oke
Dagbladet vom 13. Februar 2001, von Hakon Lund
http://www.dagbladet.no/nyheter/2001/02/13/241543.html
Endpunkt einer jahrelangen Entwicklung
taz vom 12. Februar 2001, von Heike Kleffner
Auch einen Monat nach dem Brandanschlag auf den Jüdischen Friedhof
in Potsdam tappt die Polizei weiter im Dunkeln.
Aktionsprogramm gegen „Glatzen“ in Jugendtreffs
Alsfelder Allgemeine Zeitung vom 30. Januar 2001
Seminar von „Gesicht zeigen gegen rechts“: Wunsch nach Koordinationsstelle
beim Kreis – Broschüre und Patenschaften
Wunsch nach Koordinierungsstelle steht ganz oben
Oberhessische Zeitung vom 29. Januar 2001
Seminar der Initiative „Gesicht zeigen gegen rechts“ entwicklet
Maßnahmen und Aktionen gegen rechtes Gedankengut
„Weißer Lärm“ zu Mord und Totschlag
Schwäbisches Tagblatt vom 12. Januar 2001
Rechtsrock-Spezialist im Reutlinger Bildungszentrum Nord: Lukratives Geschäft
mit Platten und CDs
Women 'taking over' German neo-nazi parties
von Michael Leidig in Wien
London Daily Telegraph vom 7. Januar 2001
Anschluss an die Mitte
zitty Nr.02/2002, von Jeanette Goddar
2000
Versandhandel boomt
Nürnberger Nachrichten vom 9. November 2000
Buchautor informierte über die Musikszene der Neonazis
Kerstin und Annelie fragen die Basis
taz vom 06. September 2000, von Philipp Gessler
1999
German neo-Nazis vow attacks
jewish bulletin news vom 24. Dezember 1999
A neo-Nazi group has called for attacks on Jewish institutions.
Rechter Wahlkampf in der Hauptstadt beginnt
taz vom 19. Mai 1999, von Richard Thiel
Die „Republikaner“ setzen bei den Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen
in Berlin auf Ausländerkriminalität, Arbeitslosigkeit und Steuern.
Hundert Meter Antifaschismus
taz vom 28. Mai 1999, von Kolja Mensing
Selbst böse Menschen haben viele Lieder, und gut verdient wird an
dem Nazi-Geschrammel auch noch.
„Kulturschock“ ist die Antwort
ND vom 28. Mai 1999, von Carsten Becker
Laute Töne gegen Rechts am Samstag in Hellersdorf
Rechtsausleger
tip vom 23. Juni 1999, von Karl Herrmann
Im Kampf um die Rechtschreibreform mischt die rechte Szene an vorderster
Front mit – auch in Berlin
Presseresonanz
DGB Region Uckermark/Barnim
http://region-uckermark-barnim.dgb.de/article/articleview/2424/1/190/
"Viele Opfer und Zeugen schweigen"
Chronologie rechtsextremer, rassistischer, antisemitischer Vorfälle
in Berlin 2003 veröffentlicht
Junge Welt v. 25.2.2004
http://www.jungewelt.de/2004/02-25/013.php
"Gewalt ist alltägliches Geschäft"
Drohungen, Pöbeleien oder Faustschläge: Initiativen legen Liste
mit über 60 antisemitischen und rassistischen Übergriffen vor
und nennen die Zahlen "erschreckend". Ein Ergebnis: In bestimmten
Bezirken müssen bestimmte Menschen besonders leiden
VON HEIKE KLEFFNER
Es ist eine lange Liste von Daten und Fakten, die auf den ersten Blick
nüchtern wirkt - und auf den zweiten Schreckliches dokumentiert.
Fein säuberlich haben drei Initiativen antisemitische und rassistische
Übergriffe des vergangenen Jahres in Berlin aufgelistet - zu einer
Chronologie der Gewalt: Über 60 Vorfälle gab es 2003 - 42 davon
waren körperliche Angriffe, der Rest Drohungen und Schändungen.
Die Auflistung ergibt "erschreckend hohe Zahlen rechtsextrem, rassistisch,
antisemitisch sowie schwulenfeindlich motivierter Gewalttaten" in
Berlin, so das Fazit der Opferberatungsstelle "Reach Out", des
Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (Apabiz) sowie des
Vereins "Tacheles Reden".
taz v, 29.1.2004
http://www.taz.de/pt/2004/01/29/a0291.nf/text
"Der übertragene Nahost-Konflikt"
Übergriffe von jungen Muslimen auf Juden nehmen zu. Ihr Weltbild
ist durch arabische TV-Sender geprägt. Islamisten versuchen, politischen
Antisemitismus mit Koran-Zitaten zu begründen
VON WIBKE BERGEMANN
in: taz v. 28.4.2004
Insgesamt 22 antisemitische Straftaten hat das Antifaschistische Pressearchiv
in Berlin (Apabiz) im vergangenen Jahr gezählt. Die Vorfälle
reichen von Schändungen jüdischer Friedhöfe und KZ-Gedenkstätten
bis hin zu verbalen und gewalttätigen Attacken gegen Juden. Die meisten
der dokumentierten Straftaten wurden von Rechtsextremen verübt -
so weit deutsche Normalität wie bekannt.
http://www.taz.de/pt/2004/04/28/a0311.nf/text.ges,1
oder
http://www.hagalil.com/archiv/2004/04/uebergriffe.htm
Presseresonanz auf den Artikel "Fürstenberger Heimatschutz"
aus monitor nr.10,
mai 2003
"Als Sprachrohr missbraucht: Rechtsextremer unterwandert Fürstenberger
Heimatverein - Schriften mit 'völkischen Tendenzen' erschienen"
Aus: Märkische Oderzeitung, 13.06.2003
Presseresonanz auf die Pressemitteilung zu: Rechte
Oi-Konzerte
http://www.rockoi.de/konzerte_jinx.htm
Presseresonanz auf die Pressemitteilung zu: Kategorie
C
Aus: http://www.outknocked.de/gb/guestbook.php und
http://www.uebersteiger.de/61/vor.html
Presseresonanz auf den Artikel aus monitor
nr.2, oktober 2001 zu: Indymedia Russland
„tirer profit de contradictions“ Indymedia Russie dans les
mains de la Nouvelle Droite
Artikel auf Französisch.
http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/nettime-fr-0201/msg00020.html
Destra "antimondialista" Tecniche di infiltrazione nazista
da Seattle a Mosca I falliti tentativi di inserirsi nel movimento No-Global
Aus "Umanità Nova" n. 11 del 24 marzo 2002 auf Italienisch.
http://www.ainfos.ca/02/mar/ainfos00661.html
http://www.ecn.org/uenne/archivio/archivio2002/un11/art2111.html
taz, 17.08.2000
Neonazi fürs Netz geschult
Von Philipp Gessler
BILD, 18.08.2000
Auch das noch: Arbeitsamt schult Neonazi fürs Internet
Berliner Kurier, 18.08.2000
Rechter mobil im Internet - mit Hilfe des Arbeitsamts?
Von Gerhard Lehrke
ND, 18.08.2000
Raus aus dem Netz!
Von Karin Nölte
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