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Presseschau

apabiz in der Presse | Presseresonanz |

Hier findet ihr einen unvollständigen Überblick über Presseartikel, in denen auf Informationen des apabiz Bezug genommen wird. Eine Auswahl von Artikeln, die von MitarbeiterInnen des apabiz verfaßt wurden, findet ihr unter Publikationen/Artikel.

apabiz in der Presse

2009 | 2008 | 2007 | 2006 |2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999


2009

 

Schwarzhemden haben ausgestürmt

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) verbietet Nazi-Organisation »Frontbann 24«
...»Viele der aktiven Frontbann-Mitglieder kamen von der NPD«, sagte Ulli Jentsch vom antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz). Ihr Auftreten überhaupt sei Ausdruck des Richtungsstreits innerhalb der Berliner NPD. Es gebe scharfe Kritik am jetzigen Berliner NPD-Landeschef Jörg Hähnel, weil der den Kontakt zur aktivistischen Naziszene vernachlässige. Sein Vorgänger Bräuninger habe die Integration der Kameradschafts- und Hooliganszene geschafft und eher ein Konzept von Bewegungspartei verfolgt, weiß Jentsch. Ein Teil der Gründungsmitglieder um Gesine Hennrich käme vom Kreisverband Marzahn-Hellersdorf. Hennrich war dort Vorsitzende, bis sie von Hähnel aus der Partei gemobbt wurde.
Neues Deutschland vom 6.11.2009

Gewaltaufrufe unter Polizeischutz

Update: Das Apabiz [hat] die Original-Redebeiträge der Neonazis aufgeschrieben und veröffentlicht. Hier kann alles nachgelesen werden.
Am vergangenen Samstag marschierten rund 750 Neonazis aus ganz Deutschland durch Berlin-Mitte. Grund war ein Brandanschlag auf eine Berliner Nazi-Kneipe. Dass es sich laut Polizei beim Tatmotiv lediglich um Rache von unpolitischen Gästen des Lokals handelte, die dort verprügelt wurden, störte die Rechtsextremisten nicht. Sie protestierten auch ohne Anlass „gegen linke Terrorbanden“. Unter den Augen der Polizei wurde dabei mehrfach zu Gewalt gegen vermeintliche Gegner der Rechtsextremen aufgerufen. Über den Lautsprecherwagen verlasen die Neonazis Namen und Privatadressen von Journalisten, Gewerkschaftern und Mitarbeitern der Berliner Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus (MBR). Die Betroffenen wollen jetzt gerichtlich gegen die Drohungen vorgehen. Sie kritisieren gleichzeitig die Polizei, die trotz Hinweisen nicht eingriff.
Von Johannes Radke
Störungsmelder vom 12.10.2009

Antifaschisten bedroht

Polizei prüft Ermittlungsverfahren
Neonazis rufen bei der Demonstration dazu auf, Rache an Linken zu nehmen. Polizeipräsident will Vorfall nachprüfen.
Nicht nur zahlenmäßig - auch verbal rüstete die rechtsextreme Szene am Samstag bei ihrer Demonstration auf. Über Lautsprecher wurde dazu aufgerufen, Rache für den Brandanschlag auf die Neonazi-Kneipe "Henker" zu nehmen. Dabei wurden mehr als 20 Namen und auch Adressen von Personen aus dem antifaschistischen Spektrum genannt. Der antifaschistische Pressedienst apabiz hat den Wortlaut dokumentiert.
Polizeipräsident Dieter Glietsch sagte am Montag im Innenausschuss, er höre von dem Vorfall zum ersten Mal. Er werde prüfen lassen, ob es sich im strafrechtlichen Sinne um eine Bedrohung handelt. Gegebenenfalls würde ein Verfahren eingeleitet.
Von Plutonia Plarre
taz vom 12.10.2009

Wo ist Gerd Wilders?

Het redelijke Duitsland
...Toch zijn het wel degelijk rechtse antidemocraten met heimwee naar het nationaal-socialisme waar pro Köln moeilijk afstand van kan houden. De partij is in de jaren negentig opgericht door ex-leden van de extreem-rechtse Republikaner. Bij haar bijeenkomsten duiken steevast neonazi’s op. Eerder dan een vermeende linkse mainstream is het die bruine interesse die partijen als pro Köln parten speelt, denkt Ulli Jentsch, verbonden aan het Antifaschistisches Pressearchiv in Berlijn.
Aan potentiële kiezers ontbreekt het niet, legt hij uit in het in migrantenwijk Kreuzberg gelegen archief. ‘Uit wetenschappelijke onderzoeken komt steevast een getal van tien tot veertien procent van de Duitsers naar voren die er een gesloten, extreem-rechts wereldbeeld op nahouden’, zegt Jentsch. ‘Een groot deel is politiek dakloos. Ze zijn teleurgesteld in de CDU, maar de Nationaldemokratische Partei Deutschlands is hun te radicaal.’
Aan lokale en regionale rechts-populistische initiatieven schort het evenmin. Maar zij slagen er zelden in afstand te houden van het besmette, oude rechts-extremisme. In Nederland hadden Pim Fortuyn en Geert Wilders daar minder last van. Juist ten tijde van hun opkomst was die stroming bijna verdwenen. In Duitsland ligt dat anders. Uiterst rechts is er tegelijkertijd te sterk en te zwak, denkt Jentsch. Te zwak om zelf het rechtse alternatief op te bouwen. Maar te sterk om partijen als pro Köln de gelegenheid te geven hun eigen koers te varen. Ulli Jentsch: ‘Rechts-populisten zijn in Europa succesvol als ze het systeem niet ter discussie stellen. In Duitsland strandt iedere poging een respectabele, nationalistische organisatie rechts van de CDU op te bouwen voortijdig, omdat de radicalen er hun stempel op drukken.’ ...
Von Koen Hagens
de Groene Amsterdamer vom 23.09.2009

 

Kein Bock Auf Nazis

Kein Bock auf Nazis wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der Band ZSK gemeinsam mit dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum initiiert.
Mainfranken24.de vom 09.08.2009

Landtagswahl Sachsen: Kostenlose CD gegen Rechts

Toni Peters vom Apabiz: „Es ist allerhöchste Zeit, die NPD aus dem sächsischen Landtag zu befördern. Mit der CD sprechen wir junge Wählerinnen und Wähler mit einer positiven Aussage an, die sie beim Gang an die Wahlurne begleiten wird".
dresden-fernsehen.de vom 04.08.2009

Musik-Kampagne soll in Sachsen NPD-Wahlerfolg verhindern

Die Kampagne „Kein Bock auf Nazis" wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der Band ZSK gemeinsam mit dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum initiiert.
Freiepresse.de vom 03.08.2009

Musik-Kampagne soll NPD-Wahlerfolg verhindern

Die Kampagne „Kein Bock auf Nazis“ wurde nach eigenen Angaben 2005 in Berlin von der Band ZSK gemeinsam mit dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum initiiert.
Neuepresse.de vom 03.08.2009

Back to the boots

In Berlin macht der „Frontbann 24“ von sich reden. (...) „Der Frontbann 24 füllt die Lücke zwischen den ›Autonomen Nationalisten‹ und der NPD“, sagt ein Vertreter des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (Apabiz). „Das ist aber ein nur auf Berlin beschränktes Phänomen und steht unter Umständen mit der großen Unzufriedenheit mit Hähnel in Zusammenhang.“
Von Matti Steinitz
jungleworld vom 30.07.2009



Fighting in Friedrichshain

Rechte Gewalt in Berlin
Ein Student wird von Neonazis fast totgeschlagen. Autonome schlagen zurück. Nirgendwo sonst in Berlin gibt es so viele Nazi-Übergriffe wie im alternativen Friedrichshain. Warum?
(...) Ulli Jentsch sitzt in einer Fabriketage im friedlichen Kreuzberg und kann dafür nur Erklärungsansätze liefern. Der Mitarbeiter des angesehenen "antifaschistischem pressearchivs und bildungszentrums apabiz" neigt nicht zur Panikmache.
Das Besondere an der rechten Gewalt in Friedrichshain sei ihr Auftreten im öffentlichen Raum nahe U- oder S-Bahn-Stationen. Cliquen junger Männer aus der rechten Szene, oft aus Brandenburg, würden dort, nachdem sie "in Berlin eine Sause gemacht haben", auf ein linkes Milieu treffen - an Orten, "wo sie sich immer auch wieder treffen müssen", weil sich ihre Wege überschnitten, etwa an Verkehrsknotenpunkten.
So war es auch beim Beinahemord am Wochenende, als sich Gruppen von Rechten und Linken am S- und U-Bahn-Knotenpunkt Frankfurter Allee in die Arme liefen. Hinzu kämen in Friedrichshain gezielte Angriffe organisierte Rechter auf linke Kneipen, Clubs oder Hausprojekte, so Jentsch. Sabine Seyb vom Opferberatungsverein ReachOut berichtet: Etwa seit Anfang 2007 führen organisierte rechte Schläger gezielt nach Friedrichshain, um in alternativen Kneipen oder Hausprojekten zu randalieren.
Von Philipp Gessler & Tilla Masberg
taz vom 18.07.2009

 

Was sind das für Zustände?

Dass sich rassistische Ideologien immer stärker verbreiten und was sie für Auswirkungen auf die Gesellschaft haben, verdeutlichen die beiden soeben erschienenen Broschüren „Leipziger Zustände / Mai 2009“ und „Berliner Zustände 2008“.
Von Julia Schörken
mut-gegen-rechte-gewalt.de vom 07.07.2009

Punkten mit Rassismus

Rechtspopulisten von »Pro Berlin« wollen zur Abgeordnetenhauswahl 2011 antreten
(...) »Angekündigt haben sie die Gründung von ›Pro Berlin‹ seit 2007 regelmäßig, passiert ist bislang nichts«, sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz). Er hat sich mit der »Pro«-Bewegung auch wissenschaftlich beschäftigt und beobachtet ihre Entwicklung seit längerem.
Die Pro-Bewegung bediene ein bürgerliches Spektrum, das rechts von der CDU agiert, aber nichts mit Nazis zu tun haben will. »In der Berliner Parteienlandschaft existiert diesseits der NPD ein politisches Vakuum«, so Jentsch. Es handele sich dabei um das Feld, das früher die Republikaner oder die DVU besetzt hätten oder das in der CDU von Rechtsaußen Heinrich Lummer bedient worden sei. »Die Rechtspopulisten geben sich bürgerlich-konservativ«, bedienten aber die gleichen rassistischen und homophoben Ressentiments wie die extreme Rechte.
Von Jörg Meyer
Neues Deutschland vom 06.07.2009

 

Der Einkauf wird zum Spießrutenlauf

Zunehmend zieht es Einwandererfamilien aus den ärmeren Vierteln in bürgerliche Stadtteile – dort sind sie nicht immer willkommen.
(…) Der Berliner Verein apabiz und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus veröffentlichten im Juni den „Schattenbericht - Berliner Zustände 2008“. Dort steht zu Fremdenhass und massiver Beleidigungen in der Nachbarschaft, dass man von einer hohen Dunkelziffer ausgehen muss, weil viele Migranten eine hohen Hemmschwelle hätten, ihre Diskriminierungserfahrungen öffentlich zu äußern. Der Bericht beschäftigte sich auch mit zwei Brandanschlägen in Rudow: Jugendliche Neonazis hatten im April vergangenen Jahres Brandsätze auf Häuser geworfen, in denen bosnische und türkischstämmige Familien leben. (...)
Von Ferda Ataman
Tagesspiegel vom 06.07.2009

Neonazis sammeln sich in neuer Gruppe „Frontbann 24“

(…) Warum dieser Retro-Stil bevorzugt wird, erklärt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv: „Das Ganze dient zur Einschüchterung der Öffentlichkeit und des politischen Gegners, die Uniformierung zeigt fast paramilitärische Züge." (...)
Von Axel Lier
Berliner Morgenpost vom 26.06.2009

Neonazis auf den Spuren Ernst Röhms

Von Axel Lier
Berliner Morgenpost vom 26.06.2009

„Ein erschütterndes Beispiel für diffusen Christenhaß ist das "Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V..
[Betr. Das Profil der Deutschen Evangelischen Allianz - DEA]
„Ein erschütterndes Beispiel für diffusen Christenhaß ist das "Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.. Man beachte, daß in dem Text nur ein paar Aktivitäten und Einstellungen der DEA genannt werden, ohne daß erkennbar ist, was daran verwerflich sein soll. Da war die Inquisition besser, denn da wußte man immer, welcher Tatbestand einem angelastet wurde und welche Norm man übertreten haben soll.
Das schlimmste ist: Dieser Verein ist in politisch korrekten Kreisen durchaus hoffähig. Dabei ist es sicher kein Zufall, daß sein Emblem frappierend an ein zu Gewalt anstachelndes Propagandaplakat der Bolschewisten aus dem russischen Bürgerkrieg erinnert.“
User Klomb, Forum kathnews.com vom 18.06.2009
hxxp://www.kathnews.com/index.php?page=Thread&postID=294893


Extreme Konkurrenz im rechten Lager

Auch Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv sieht deshalb keine Erneuerung: „Der Europawahlkampf der DVU hat's gezeigt - das waren die alte Kamellen.“
Von Konrad Litschko
taz vom 06.06.2009

Berliner Neonazi-Band veröffentlicht CD

Die Berliner Naziband „X.x.X.” hat eine neue CD veröffentlicht. Nach Angaben des apabiz erschien der Tonträger bei dem Chemnitzer Label „PC Records”.
Npd-blog vom 29.05.2009

Wegen arabischem Investor: Rechte boykottieren Thor Steinar

„Ihr uneindeutiges Spielen mit rechten Symbolen gefällt", sagte Toni Peters vom antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz). Die Marke erweitere die rechtsextreme Erlebniswelt. „Andere Marken kopieren die Idee, im Stil das politische Bekenntnis zum Rechtsextremismus offen zu lassen", so Peters.
Von Andreas Speit
taz vom 28.05.2009

Wenn selbst Eltern in Verdacht geraten

[Über die Senatsbroschüre zu Rechtsextremismus an Berliner Schulen]
"Schon die Unterstützerliste der Schrift, die Lehrer dabei helfen soll, „schnell und angemessen“ auf angeblich rechtsextreme Vorfälle im Schulumfeld reagieren zu können, offenbart den rot-roten Filz des Berliner Senats.
Der Senatsbeauftragte für Integration und Migration findet sich neben anderen ebenso darunter wie das „Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum“, die Bundesinitiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ (MBR)."
Junge Freiheit vom 26.05.2009
hxxp://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M516781a1187.0.html?&tx_ttnews%5BbackPID%5D=&tx_ttnews%5Bmode%5D=single


Chaos in der rechten Szene

„Ohne die NPD passiert in Berlin nichts“, sagt Ulli Jentsch. Er sitzt an einem alten Holztisch, Kerben, Kritzeleien. Hinter ihm: Regale voller Ordner. Das Antifaschistische Pressearchiv, kurz apabiz, dokumentiert in der Fabriketage in einem Kreuzberger Hinterhof seit Jahren, wie Rechte in der Hauptstadt auftreten. Seit einiger Zeit gehen sie mit Kameras und Aufnahmegeräten zu Demos und öffentlichen Vorträgen. Danach machen sie Dossiers daraus, mit Bildern und Redetexten. Jentsch hat den Überblick. Er sagt: „Außerhalb der NPD gibt es keinen wirklich erwähnenswerten personellen Zusammenhang in Berlin, der in der Lage ist, rechtsgerichtete politische Projekte zu verwirklichen.“
Von Johannes Gernert
Zitty vom 23.05.2009

Strafanzeige gegen Rechtsextremisten erstattet

[Betr. Die Webseite www.whiteknightseuropa.de]
Die Recherche des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (Apabiz) hat es möglich gemacht, dass gegen die rassistische Propaganda dieser Gruppe nun mit den Mitteln des Rechtsstaates vorgegangen werden kann.
PM Die Linke vom 20.05.2009

Neonazis vom Web 2.0

Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum über die jungen Rechten, die sich links geben.
Interview: Frauke Böger
taz vom 20.05.2009

Naziladen Oseberg schließen, für immer

Am 27.5. referiert im Jugendzentrum Papestraße ein Vertreter des antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (apabiz) über „Thor Steinar“ und das neue Modebewusstsein der Neonazis.
Veranstaltung in Essen:
Sdajessen.twoday.net vom 14.05.2009

SPD-Doku über NPD-Bekenntnisse: Nicht verbotsreif

"Eine schöne Fleißarbeit", sagt Ulli Jentsch. "Aber viel Neues steht leider nicht drin."
Von Daniel Schulz
taz vom 05.05.2009

400 Jugendliche rocken gegen rechts

Zu diesem Zweck gibt es neben schriftlichem Infomaterial zwischen den Auftritten der beiden Bands einen Vortrag über „White Noise“ – rechtsradikale Musik. Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) Berlin erklärt anhand von Beispielen, was rechte Musik ist, und woran man sie erkennt.
Veranstaltung in Seeheim-Jugenheim
Echo-online vom 27.04.2009

Folter Records unter Kritik

Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) kritisiert anlässlich der "Folter Records Nacht 2" am 24. April das gleichnamige Label.
Powermetal.de vom 23.04.2009

Aus für HipHop-Firma Aggro Berlin: „Ich hab schon 10.000 Mann“

Ich arrangierte Interviews mit dem Kreuzberger Antifaschistischen Pressearchiv (apabiz), wo man Flers Aussagen zwar auch bedenklich fand, ihn aber nicht für einen Nazi hielt.
Von Jan Kage
taz vom 22.04.2009

NPD-Chef wettert gegen Millionenstrafe

«Der Druck auf den Parteivorsitzenden wird damit natürlich erhöht», sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (apabiz) auf ddp-Anfrage.
derwesten.de vom 02.04.2009

Heimattreue werden heimatlos

Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (apabiz) sieht die Region als Zentrum der bundesweiten HDJ Infrastruktur. (…) Apabiz-Sprecher Jentsch sieht eine „massive Verzahnung auf höchster Kader-Ebene". (…) Apabiz Sprecher Jentsch spricht von einem „faktischen Teilverbot der NPD".
Von Konrad Litschko
taz vom 01.04.2009


Arabischer Inhaber: „Thor Steinar" nicht mehr deutsch

„Das sind eher Einzelstimmen", schätzt Toni Peters vom antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) die Aufregung unter den Rechten ein.
Von Benjamin Laufer
taz vom 24.03.2009
Gibt's sogar auf russisch! Hier: http://piter.indymedia.ru/node/6119


Werbung greift zur Revolution

Ausstellung in der Galerie Olga Benario zeigt Nutzbarmachung linker Symbolik für Reklame
Bis zur Finissage am 2. April gibt es noch eine Reihe von Veranstaltungen, so geht es etwa am morgigen Donnerstag, den 12. März, um Symbole und Codes von Rechtsextremen mit Franz Metzger vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz).
Neues Deutschland vom 11.03.2009


Chaos bei Rechtsextremen: Fahnenflucht bei der NPD

"Eine derartige Krise hat es in der Berliner NPD seit Jahren nicht gegeben", bestätigt Ulli Jentsch vom apabiz. "Der Landesverband zerbröckelt an allen Ecken und Enden. Ein erfolgreicher Parteitag in Lankwitz wäre geradezu vital gewesen." Stattdessen hat die NPD nun noch ein Problem mehr: Sie muss zügigst einen neuen Raum finden. Eine Aufgabe, an der sie in den letzten Jahren mehrfach scheiterte.
Von Konrad Litschko
taz vom 10.03.2009

Angst vor gewaltbereiten Extremisten. Schule sagt Veranstaltung ab

Doch der Referent vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum in Berlin, der vor den Schülern hätte sprechen sollen, wurde kurzfristig wieder ausgeladen.
STZ vom 07.03.09

Antifaschistische Veranstaltung an Winnender Schule verboten

Zum Thema „Rechte Lebenswelten – Lifestyle, Symboliken, Musik“ sollte am heutigen 6. März am Georg-Büchner Gymnasium in Winnenden ein Vertreter des „antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrum Berlin e.V.“ (Apabiz) referieren.
Trueten.de vom 06.03.2009

Demo gegen Verbot antifaschistischer Veranstaltung!

Weitere Begründungen, die von Polizei und Bürgermeister (mündlich) geäußert wurden, waren: Der Referent vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) sei unpassend und sollte durch einen Vertreter der Kripo ersetzt werden.
linksunten.indymedia.orf vom 06.03.2009

Neonazis plündern linke Subkultur: Hardcore-Begriff ist jetzt rechte Marke

„Mit der Markeneintragung wollen Neonazis ihren Versuch fortsetzen, linke Jugendkultur zu vereinnahmen“, glaubt Toni Peters vom apabiz.
Von Johannes Radke
taz vom 24.02.2009

Ein paar Kopien:
http://ausschalten.wordpress.com/2009/02/27/patentamt-neonazis-timo-schubert-lasst-sich-hardcore-als-marke-eintragen/
http://imotorhead.com/forums/ubbthreads.php?ubb=showflat&Number=10082&page=10
http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=234328019&blogId=473029005
http://www.musik4fun.com/musik/musik-allgemein/40313-hardcore-jetzt-markenrechtlich-gesch-tzter-begriff/
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=159945
http://www.wicked-vision.com/wbb2/thread.php?postid=90226
http://www.pcfreunde.de/forum/t45413/hardcore-wird-ein-geschuetzter-markenname-in-der-rechten-szene/
http://www.frankenpost.de/nachrichten/jugend/mittendrin/art2840,974669


Linke Schulhof-DVD: Laut gegen rechts

Was hilft gegen rechte Propaganda auf dem Schulhof? Linker Pop, findet die Berliner Punkband ZSK und produzierte mit den Ärzten, den Toten Hosen und Fettes Brot eine DVD. Es ist bereits die zweite Scheibe, die sie jetzt verteilen will – gratis. (…) Dass sich das Problem nicht erledigt hat, zeigen Zahlen, die Toni Peters, Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums in Berlin, bei der Vorstellung der DVD in Hamburg nennt: „Nach einer ersten Zählung des Innenministeriums hat es im Jahr 2008 etwa 18.000 bis 19.000 Delikte mit rechtem Hintergrund gegeben."
spiegel-online vom 05.02.2009

Rechte Symbole im Stadion

Köln - Gedränge im „Treffer“, dem Fantreffpunkt in den Katakomben der Nordkurve. Etwa 80 Zuhörer lauschen Michael Weiss. Weiss ist Experte für Jugendkulturen beim Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) und beobachtet, wie rechte Modemarken zunehmend in den Markt Fußball vorstoßen. „Das ist für die ein großes Geschäft“. Auf etwa zehn Millionen Euro schätzt er die jährlichen Umsätze rechter Bekleidungsfirmen.
Von Simon Müller
Kölner Stadt-Anzeiger vom 29.01.2009

Rechte setzen erfolglos auf Marx

Laut einer Länderstudie bezeichnen sich fast 90 Prozent der Menschen mit rechten Einstellungen als kapitalismuskritisch. Dennoch profitiert die NPD nicht von der Krise. (…) Dabei haben diese Ansichten mit Antikapitalismus gar nichts zu tun, sagt Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz). Weder würden die Rechtsextremisten das Privateigentum grundsätzlich infrage stellen noch das Profitstreben oder die soziale Ungleichheit. Deren Solidaritätsverständnis beschränke sich rein auf ihre „Volksgenossen“, sagt Peters.
Von Felix Lee
taz vom 22.01.2009

2008

 


Der schwarz-braune Block

Sie kleiden sich wie ihre Gegner aus der linken Szene. Sie schwärmen für Hitler – und für Dutschke. Nazis nennen sich jetzt AUTONOME NATIONALISTEN. Und sie schlagen zu. (…) Beim Berliner Antifaschistischen Pressearchiv („apabiz“), wo man seit Jahren die Aktivitäten der rechten Szene dokumentiert, nimmt man die Entwicklung ernst. Sprecher Toni Peters sagt zwar, „das bloße Kopieren linker Symbole“ sei eher „lächerlich als wirkungsvoll, dahinter steckt keine eigene Ideologie“, jedoch hält er die „autonomen Nationalisten“ für „völlig hemmungslos“. Man müsse, so Peters, damit rechnen, dass es regelmäßig zu Ausschreitungen kommen wird. „Ich gehe auch davon aus, dass die Szene vermehrt mit Bomben oder Brandsätzen experimentiert. Die Hemmschwelle ist niedriger geworden, die 'autonomen Nationalisten' sind euphorisiert davon, wie schnell sie es als sehr junge Bewegung in die Hauptnachrichten geschafft haben.“
Von Patrick Bauer, Jakob Schrenk
NEON vom November 2008


900 Euro gespendet. Burfeind und Busch trotz wenig Resonanz erfolgreich

Melanie Busch und Saskia Burfeind aus der Börde Sittensen setzten sich mit ihrem Konzert "No go Racism – Kein Platz für Rassenhass“ in Groß Meckelsen für einen guten Zweck ein. Einen Monat nach der Veranstaltung ist nun klar: Nachdem alle Rechnungen bezahlt wurden, sind 900 euro übrig geblieben, die bereits an die Organisation "Kein Bock auf Nazis“ überwiesen wurden. Die Gruppe erstellt kostenloses Informationsmaterial und ist auf Spenden angewiesen.
Rothenburger Rundschau vom 01.10.2008

Kein Bock auf Nazis: „4LYN“ im Amberger Jugendzentrum

Am 11. Oktober steht das Amberger Jugendzentrum Klärwerk ganz unter dem Motto „Kein Bock auf Nazis“. Um 17.30 Uhr geht es los mit einem Vortrag und anschließender Diskussion. Ab 20 Uhr heißt es dann: Laut gegen Nazis.
Mittelbayerische vom 30.09.2008

»Scheitern der NPD-Führung würde Flügelkämpfe fördern«

Verhältnis von militanten Neonazis und Partei bleibt verkrampft. Querfrontstrategie hat an Bedeutung verloren. Ein Gespräch mit Ulli Jentsch
Ulli Jentsch ist Sprecher des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) e. V. Es gibt unterschiedliche Einschätzungen über den Einfluß der NPD. Wie stark ist s...
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 06.09.2008

Warnung vor der Gefahr von Rechts

Joker: Mehr Engagement gefordert: Jugendbündnis gestaltete Workshop gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Jetzt steht der Film „Kein Bock auf Nazis“ auf dem Programm. Er klärt auf – über rechte Strukturen und über Gewalttaten, die Neonazis in den letzten 15 Jahren in Niedersachsen verübt haben.
Tageblatt-online vom 30.08.2008


Kein Bock auf Nazis - FCK übernimmt Schirmherrschaft

Am kommenden Samstag, den 23. August 2008, steigt ab 20 Uhr auf der Burg Lichtenberg bei Kusel das Musik-Festival „Kein Bock auf Nazis“. Schirmherr dieses Festivals ist der 1. FC Kaiserslautern, der damit ein deutliches Signal gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit setzen möchte. (…) Um der Idee den passenden Titel zu geben, orientierte man sich an der bundesweiten Initiative "Kein Bock auf Nazis".
der-betze-brennt.de vom 20.08.2008

Der Verein, der rockt und rollt

Ihre Begeisterung für E-Gitarren-Musik, von Punkrock über Hardcore bis zu extremem Metal ist es, was die Vereinsmitglieder verbindet und zu ihren verschieden ambitionierten Aktionen motiviert. Seit August 2006 organisiert der Verein monatlich Konzerte im Rockclub Tom Tom in Haldenwang. (…) Am Bayerntag der NPD in Günzburg im Juni zeigte der Verein Flagge und beteiligte sich mit einem Infostand am „Aktionsbündnis für Toleranz und Demokratie". Mit dem Erlös wird der Verein „Apabiz" in Berlin unterstützt, der in Zusammenarbeit mit bekannten Rock Bands wie den Ärzten, den Toten Hosen oder den Beatsteaks die die „Kein Bock auf Nazis“-Kampagne ins Leben gerufen hat.
Augsburger Allgemeine vom 06.08.2008

Konzert gegen Rechts. Busch und Burfeind veranstalten Event für den guten Zweck

Sechs Bands aus der Umgebung treten unter dem Titel „No go racism“ am Samstag, 16. August ab 20 Uhr für den guten Zweck auf. (…) Der Erlös des Events soll gesplittet werden. „Wir möchten unseren freiwilligen Helfern etwas geben und den Rest spenden wir an die Organisation „Kein Bock auf Nazis“ in Berlin. Die haben eine kostenlose DVD auf den Markt gebracht. Doch aufgrund von Geldmangel können derzeit keine produziert werden. Mit der kleinen Finanzspritze soll das anders werden“, sagt Burfeind.
Rothenburger Rundschau vom 06.08.2008

 

Brutkasten der Braunen

Die rechtsextreme HDJ drillt Kinder und Jugendliche
(...) Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv schätzt die „Einheit Preußen“ auf mindestens 50 Mitglieder. In Berlin und Brandenburg fänden regelmäßig Aktionen statt. Verfassungsschützer sprechen von Verbindungen der HDJ zur NPD.
Die HDJ ist eigenen Angaben zufolge eine „aktive, volks- und heimattreue Jugendbewegung für alle deutschen Mädel und Jungen im Alter von 7 bis 29 Jahren“, wie es auf ihrer Homepage heißt. Doch Jentsch zufolge steht dahinter das Prinzip des Lebensbundes: „Sie arbeiten mit Menschen vom Still- bis zum Rentenalter.“ Bei den Lagern hätten Frauen ihre Babys dabei, für alle gebe es in der braunen Parallelwelt ein Betätigungsfeld. Ziel der HDJ sei es, den Nachwuchs im nationalsozialistischen Sinne zu erziehen. „Das ist die Kaderschmiede der Neonazis“, sagt Jentsch.
Von ddp/fan
Der Tagesspiegel vom 31.07.2008

Siehe auch

Neonazis drillen ihren Nachwuchs

Experten hoffen auf ein Verbot des Jugendvereins Heimattreue Deutsche Jugend (HDJ). Diesen nutzen Neonazis offenbar, um ihren Nachwuchs heranziehen. Auch der Verfassungsschutz warnt vor der Organisation.
Von Kathrin Hedtke und Susann Fischer, ddp
Der Tagesspiegel vom 30.07.2008

 

Der NPD in Brandenburg Stimmen abspenstig machen

Die Kampagne "Kein Bock auf Nazis" besteht seit 2006 und hat bundesweit bereits zwei Jugend-Zeitungen in einer Auflage von einer halben Million Stück verteilt. Unterstützt wird das Projekt von zahlreichen Bands wie Die Ärzte, Die Toten Hosen, ZSK, Madsen, Wir sind Helden oder Culcha Candela. In Brandenburg gibt es nun erstmals eine Regionalausgabe. „Wir hoffen", sagt Eike Sanders von der Kampagne, „Hand in Hand mit den anderen Initiativen im Land genug Aufklärung leisten zu können, um NPD und DVU entscheidende Stimmen abspenstig zu machen."
netz-gegen-nazis.de vom 02.07.2008

 

Aktion gegen Rechtsextremismus

Drei Monate vor den Kommunalwahlen startete am Samstag im Land Brandenburg die Aktion „Kein Bock auf Nazis“. (…) Getragen wird die Initiative von den Organisationen Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum aus Berlin (Apabiz) und dem Antifaschistischen Infoblatt.
rbb-online vom 28.06.2008


“Kamerad, ich weiß, wie du dich fühlst“

Heute bietet die NPD rechtsradikalen Bands überall im Land Auftrittsmöglichkeiten. Michael Weiss, Rechtsrock-Experte vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum ("Apabiz") schätzt, dass 2007 bereits über die Hälfte der etwa 200 bekannt gewordenen Neonazi-Konzerte unter dem Deckmantel politischer Veranstaltungen und Feste stattgefunden habe: „Da redet dann für fünf Minuten ein Parteivertreter, und dann spielen hintereinander drei Bands", erklärt er. Die NPD gelte in der Szene als „bewährter Partner".
Von Marc Felix Serrao
Süddeutsche Zeitung vom 17.05.2008

Wer die Kultur der Menschen zerstört, zerstört auch ihre Herzen

Unterstützung durch Referenten, Material und Beratung erhalten Erziehungsberechtigte z.B. beim Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. (www.apabiz.de)
Frankfurter Kulturforum der Sozialdemokratie vom 09.05.2008

Genau unsere Zielgruppe

Potsdamer Azubis drucken Schülerzeitung gegen Rechts
„Kein Bock auf Nazis“ heißt das achtseitige Blatt, das unter Federführung des Antifaschistischen Pressearchivs Berlin (www.apabiz.de) und des Antifaschistischen Info-Blatts herausgegeben wird und in diesen Wochen in Schulpausen und nach Unterrichtsschluss bundesweit als Schülerzeitung gegen Rechts verteilt wird.
Sprachrohr vom 21.04.2008


Auf den „Zwergen-Retter“ folgt eine „Lachnummer“

Hessische NPD wechselt ihren Vorsitzenden aus – Experten sehen keine neue Strategie
Wölls Nachfolger Jörg Krebs dagegen hat derzeit nicht mit Strafverfolgung zu kämpfen. »Er ist eine Person, die Solidität und seriöses Auftreten verspricht«, meint der Hessen-Experte des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (APABIZ) in Berlin, Michael Weiss. Dennoch hält er die Wahl des Frankfurters zum NPD-Chef für eine »Lachnummer«. Krebs sei »sozial und politisch inkompetent und geistig limitiert, um es mal vorsichtig auszudrücken«, sagt Weiss. Pfarrer Hans Christoph Stoodt von der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt sieht das ähnlich: Krebs sei »ein eher glücklos agierender und isolierter Stadtverordneter im Römer.«
Linie eins vom 18.04.2008

Rechte Drohungen per Mail

Mehrere Antifas in Pankow werden in letzter Zeit von Rechten gezielt verfolgt. Nun haben sie dies öffentlich gemacht
(...) Auch der Mitarbeiter des antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz), Ulli Jentsch, bestätigte der taz, dass der Gang an die Öffentlichkeit in der Regel ein Schutz für die Betroffenen ist. Allerdings könne man keine Generalregel aufstellen, sondern müsse auf den Einzelfall eingehen, betont der Antifaexperte.
Dem apabiz seien immer wieder Fälle gemeldet worden, in denen AntifaschistInnen von den Rechten gezielt geoutet und bedroht werden, betonte Ulli Jentsch. Deshalb seien die aktuellen Vorfälle im Nordosten Berlins für ihn keinesfalls Ausnahmen.
Von Peter Nowak
taz vom 01.04.2008

 

Versteckte Symbole der Rechten

Ausstellung in Guntersblumer Rathaus klärt über Neonazis auf
„Das Versteckspiel“ heißt die Ausstellung, die über die rechte Szene aufklärt und im Guntersblumer Rathaus zu sehen ist. Sie wurde vom Aktionszentrum für Soziale Perspektiven in Berlin ausgeliehen.
Allgemeine Zeitung Mainz vom 13.03.2008


Nazis zum Anschauen

[Betr.: Ein Artikel über eine Veranstaltung in Rathenow]
„Wenn Sie jetzt aus dem Fenster sehen, können Sie erkennen wie Nazis heutzutage auftreten. Am äußerlichen Erscheinungsbild erkennt man sie kaum noch, aber das heißt nicht, dass sie weniger gefährlich sind“, erklärte Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V.
inforiot.de vom 13.03.2008

Neonazis im Partykiez

Erneut gehen Rechtsextreme und Linke aufeinander los. Die Rechten suchen sich ihre Opfer immer öfter in Szenegegenden wie Prenzlauer Berg oder Friedrichshain. In den letzten fünf Jahren verzeichnet die Statistik über 500 rechte Gewalttaten. (…) Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum bestätigt die örtliche Verschiebung der rechten Angriffe: „Rechtsextreme tauchen immer öfter in vermeintlich alternativen Szenebezirken auf.“ Sie seien aber meist nur für Szenekenner sichtbar, weil Neonazis inzwischen auf „dezente Symbolik anstatt auf den altbekannten martialischen Nazi-Look“ setzten. Gewalt gegen andere Menschen sieht Peters als festen Bestandteil eines „rechtsextremen Lifestyles“.
Der Tagesspiegel vom 25.02.2008

Jüdische Schüler angepöbelt

Vier Männer verhöhnen Schüler einer jüdischen Oberschule und hetzen einen Hund auf sie. Die Polizei spricht von antisemitischen Punks. Dies ist aber keineswegs belegt
(...) Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) konnte sich auf taz-Anfrage nicht zu dem konkreten Fall äußern. Er warnte aber davor, die Tatverdächtigen voreilig einer bestimmten Subkultur zuzuordnen. So wie ein Skinhead nicht automatisch ein Neonazi ist, sind Jugendliche mit gefärbten Haaren nicht automatisch Punks, sagte Jentsch.
Von Felix Lee
taz vom 18.01.2008

Ein Brennpunkt der rechten Musikszene

Schleichend sickern rechte Gedanken von der Musik in die Köpfe. Michael Weiss kennt die Methoden, die Symbole, die Sprache. Er geht für das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz) auf Dutzende Konzerte von Bands, die er zur rechten Szene zählt. Am Dienstag informierte er auf Einladung der DGB-Ortsvereine Eberbach und Hirschhorn, der Antifaschistischen Initiative Heidelberg und der Linken im Restaurant am Leopoldsplatz. Der Nebenraum ist voll mit an die fünfzig Leuten. Es herrscht offenkundig Informationsbedarf, seit im Oktober vier rechte Aktivisten Schulhof-CDs vor der Realschule verteilt hatten.
Rhein-Neckar-Zeitung vom 17.01.2008

"RechtsRock“ von A bis Z

Informationsveranstaltung am 15. Januar in Eberbach
Mit Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (APABIZ) Berlin-Kreuzberg konnte für den multimedialen Vortrag ein ausgewiesener Experte gewonnen werden.
Badische Anzeigen Zeitung vom 12.01.2008

 

2007

 

Rechtsextremist führt zu Abbruch von Veranstaltung an Sala-Kochmann Oberschule in Berlin

Bereits im Vorfeld wurde vom Referenten des apabiz e.V. angekündigt, die Veranstaltung nicht vor Markus Loszczynski zu halten.
Pressemitteilung.ws vom 13.12.2007


Skinheads geben sich heute bedeckter

Neonazi-Experte Michael Weiß sprach in Laufer Berufsschule über rechte Symbole
Michael Weiß, der am gleichen Tag in der Geschwister-Scholl-Hauptschule in Röthenbach referierte, versucht als Vertreter des vom Berliner Senat unterstützten „Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrum Berlin“ für das Thema Neonazis und Rechtsextremismus zu sensibilisieren.
Pegnitzer Zeitung vom 08.12.2007

Länderreport: Die NPD in den Hauptstadtbezirken - eine politische Bilanz

Sendezeit: 05.12.2007, 13:06
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/laenderreport/


Hipper Lifestyle statt Bomberjacke

Das Auftreten von Neonazis hat sich grundlegend gewandelt – wie ein Experte weiß.
Michael Weiß vom „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum“ in Berlin gewährte auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ jetzt bei einem Vortrag in der Universität Einblick in das moderne Erscheinungsbild der Neonaziszene.
fränkischertag.de vom 27.11.2007


Suche nach den Antifafotografen.

Intensive LKA-Ermittlungen und Datenerfassung nicht nachvollziehbar
Wird einem Pressefotografen ein gesteigertes Interesse an seiner Arbeit bescheinigt, sollte das eigentlich als Kompliment verstanden werden. Falco Schuhmann brachte diese Klassifizierung hingegen Probleme. Nach einer Durchsuchung seiner Wohnung und seines Arbeitplatzes waren seine Kameraausrüstung und sein Computer beschlagnahmt worden.
Von Peter Nowak
„M“ Menschen – Machen - Medien 11/2007

Einfach mal ausspionieren.

Staatsschutz überwachte 12 Presse-Fotografen, um an die Urheber eines linken Plakates heranzukommen
Von Jörn Hasselmann
Der Tagesspiegel vom 26.10.2007

LKA ermittelt wegen Nazi-Fotos.

Pressefotografen als »Antifa-Fotografen« im Visier der Berliner Ermittler
Er ist einer der Betroffenen und arbeitet beim Antfaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) in Berlin.
Von Jörg Meyer
Neues Deutschland vom 26.10.2007

Pro Berlin – Rechtspopulisten auf dem Vormarsch

Für Ulli Jentsch vom antifaschistischen Pressearchiv apabiz könnt Pro Deutschland zum Kern einer neuen rechtsextremen Bewegung im bürgerlichen Lager werden.
Von Andrea Everwien
Rundfunk Berlin-Brandenburg, KLARTEXT vom 24.10.2007
Video: http://www.rbb-online.de/etc/medialib/rbb/rbb/klartext/videos/2007/pro_berlin_rechtspopulisten.smil.0001.2.smi

Staatsschutz überwacht FotografInnen

Indymedia vom 23.10.2007

Fotografen geraten ins Visier des Staatsschutzes

Der Berliner Staatsschutz hat gegen mehrere Fotografen, darunter auch ein Mitarbeiter der Berliner Morgenpost, ermittelt.
Von Axel Lier
Berliner Morgenpost vom 23.10.2007

Commandante présente!
Ché Guevara als Lifestyle-Ikone

Entschlossener Blick, Bart, lange Haare und das Barett mit dem roten Stern des Comandante: Millionenfach wurde sein Gesicht auf Poster gedruckt und auf nahezu jeder Studentendemo seit 1968 geschwenkt. Gefallen im Guerillakrieg wurde er stilisiert zum Märtyrer im Kampf für eine vermeintlich bessere Welt.
Von Regina Kusch und Andreas Beckmann
Deutschlandradio Kultur vom 10.10.2007

Links hören, rechts denken

Mit Piercings, Popmusik und Palästinensertuch demonstrieren sie gegen Kapitalismus. Neonazis geben sich als Linke aus, um bei Jugendlichen gut anzukommen. Das Bild vom kahlgeschorenen Nazi-Skinhead stimmt schon lange nicht mehr - wie Rechtsextreme in Jugendkulturen vordringen.
Von Johannes Radke
Tagesspiegel vom 10.10.2007

"Der Nazis neue Kleider": Infotag zu rechter Subkultur

Mölln - Der totale Wahlkampf hat begonnen!" Richter Rudolph von Hohenstätten hat auf der Bühne des Möllner Augustinums kaum das Kommando gegeben, da beginnen die Kader der Partei "Deutschland den Rechten" schon ihre Kampagne zum Einzug in den Hamburger Senat. In einem anderen Teil der Stadt trifft sich derweil die linke Szene, um bei Joints und Bier aus Plastikflaschen über den antifaschistischen Kampf und die sozialistische Weltrevolution zu räsonieren.
Von Matthias Adrion
Lübecker Nachrichten vom 05.10.2007

Veranstaltungen gegen Rechts in Mölln

Mölln - "Der Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft formiert sich heute zumeist unbemerkt von der Öffentlichkeit. Springerstiefel und Bomberjacke wurden durch bestimmt Markenkleidung ersetzt", sagt Mark Sauer, Vorsitzender des Möllner Vereins Miteinander Leben. Unter dem Thema "Rechte Jugendkulturen" steht eine Veranstaltungsreihe vom 1. bis 5. Oktober, die der Möllner Verein zusammen mit der Kreisberufsschule und der Realschule Mölln organisiert hat.
Von Silke Geercken
Lübecker Nachrichten vom 29.09.2007

Che Guevara: Der Mythos lebt

40 Jahre nach seinem Tod ist der linke Revolutionär jenseits aller Ideologie zur Pop-Ikone mutiert
„Mittlerweile kann man mit einem Guevara-Shirt zur betriebsinternen Weiterbildung bei der Bank gehen, und der Chef findet's sogar lustig“, sagt Michael Weiss, Bildungsreferent des antifaschistischen Pressearchivs in Berlin. Er beobachtet derzeit eine neue ungeahnte Karriere des Comandante: Der linke Säulenheilige wird zur Ikone von Neonazis. Im Frühjahr 2004 titelte die Neonazi-Postille „Der Fahnenträger“: „Ernesto Che Guevara – ein Vorbild für uns?“ Der Beitrag versucht, unter weit gehender Auslassung von Ches Biografie den argentino-kubanischen Internationalisten zum nationalen Sozialisten zu erklären. Der Che würde sich im Grab umdrehen.
Focus vom 24.09.2007 (39/2007)


Nazis: Die rechte Blase ist geplatzt

Für die NPD war ihr erstes Jahr in den BVVs ein Misserfolg. Aufgefallen sind sie mit absurden Anträgen und Auftritten im militanten Nazi-Milieu
"Es gibt eindeutige Verbindungen der NPD in die militante Kameradschaftsszene", sagt Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum.
Von Johannes Radke
taz vom 18.09.2007

Disziplinarstrafe für Roland Wagner

NR-Kandidat der SD wegen illegaler Schiessübung bestraft
Der Aargauer Nationalratskandidat der Schweizer Demokraten (SD), Roland Wagner, ist vom Kreiskommando Aargau disziplinarisch bestraft worden. Er hatte zwei deutsche Neonazis mit einem Sturmgewehr im Fricktal schiessen lassen.
SF Tagesschau vom 17.09.2007

Neonazis kassieren im Internet ab

Beim Geschäft mit dem Hass setzen rechte Szeneläden in MV zunehmend auf den Versandhandel. Der "braune Markt" ist heiß umkämpft.
Von Axel Meyer
Ostseezeitung vom 03.09.2007
http://www.links-lang.de/presse/6397.php


“Köpfe, Straße, Parlament“

Fünfzehn Jahre dauert der Vormarsch der Neonazis in die Mitte der Gesellschaft nun schon. Effektiver Widerstand ist nicht in Sicht.
Für Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) in Berlin ist das Konzert in Saarbrücken nur ein Beispiel unter vielen für die enge Zusammenarbeit zwischen NPD und Kameradschaften. Schließlich habe die Partei seit langem erkannt, dass „Rechtsrock zur extrem rechten Lebenswelt und zur Ideologie-Verbreitung unbedingt dazu gehört“.
Von Heike Kleffner
Konkret 9/2007

Einheitsfront gegen Rechts

Der Senat weitet sein Engagement gegen Rechts aus. Integrationssenatorin Heidi Knake-Werner plant ein Netzwerk, an dem Antifas mit LKA-Beamten an einem Tisch sitzen.
Von Felix Lee
taz vom 27.08.2007

Deutsche Neonazis trainieren in der Schweiz mit dem Sturmgewehr

Dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz) aus Berlin liegen Informationen über ein Schießtraining deutscher und schweizerischer Neofaschisten vor. Laut Apabiz sollen der aus Bad Soden bei Frankfurt am Main stammende Neonazi Timo Völkel und seine Lebensgefährtin Daniela Übelacker bereits am 10. August an einem Trainingstag der Schützen-Gemeinschaft Wölflinswil im schweizerischen Kanton Aargau teilgenommen haben.
junge welt vom 17.08.2007

Neonazis üben in der Schweiz

Bad Sodener mit Sturmgewehr beobachtet
... der Antifa in Bern und des Antifaschistischen Pressearchivs (Berlin) am Wochenende mit seiner Lebensgefährtin aus Eppstein nach Fricktal gereist. ...
Frankfurter Rundschau lokal
www.fr-online.de vom 16.08.2007

Geständnis mit Lücken

Exdirigent Reuter gibt Kontakte zu Rechtsextremisten zu und distanziert sich. Unklar bleibt jedoch, wovon genau
Erst weist er alle Vorwürfe zurück, dann gesteht er doch Kontakte zu Rechtsextremen. Der frühere Generalmusikdirektor der Komischen Oper, Rolf Reuter, hat in einer "ergänzenden Erklärung" zugegeben, mehrfach Vorträge beim rechtsextremen Freundeskreis Ulrich von Hutten e. V. zu musikalischen Themen gehalten zu haben. Damit habe er gehofft, gerade bei diesen Gruppen über das "Vehikel der Musik kleinste Samenkörner eines Verständnisses von Humanismus und Christentum säen zu können", sagte Reuter.
Von Felix Lee
taz vom 06.08.2007

Wolf im Frack?

Nazi-Vorwürfe gegen Dirigent Rolf Reuter
Der Berliner SPD-Abgeordnete Tom Schreiber hat den Dirigenten Rolf Reuter beschuldigt, sich in rechtsextremistischen Kreisen zu bewegen. Seit Ende der neunziger Jahre sei der langjährige Generalmusikdirektor der Komischen Oper regelmäßig beim „Freundeskreis Ulrich von Hutten“ als Referent aufgetreten, sagte Schreiber, verfassungsschutzpolitischer Sprecher seiner Fraktion, dem Tagesspiegel. (...)
Dennoch wiegen die Fakten schwer, die das „antifaschistische Pressearchiv“ (apabiz) über Reuter gesammelt hat. Mehrfach habe sich der Musiker danach für ...
Von Frederik Hanssen
Der Tagesspiegel vom 25.07.2007

Linke Initiative von Rechten vermöbelt

Linke Jugendliche besetzen eine leer stehenden Fabrik in Hennigsdorf. Die Polizei lässt sie gewähren. Aber Nazis greifen das alternative Jugendzentrum noch an demselben Abend brutal an. Stadtverwaltung zeigt sich gesprächsbereit
"Der Angriff überrascht uns überhaupt nicht", sagt Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum in Berlin. Das rechtsextreme Spektrum in Hennigsdorf sei als äußerst gewaltbereit bekannt, nur habe es bisher an möglichen Angriffspunkten in der Umgebung gefehlt. "Durch den rechten Szeneladen On The Streets haben auch viele Neonazis aus dem Umland einen zentralen Bezugspunkt in Hennigsdorf", so Peters.
Von Johannes Radke
taz vom 13.07.2007

Nazis bedrohen Jugendzentrum

Seit Monaten ist das Falkenhaus in Neukölln im Visier von Rechten.
Seit dem Einzug der NPD in die Bezirksverordnetenversammlung im Herbst beobachten wir einen deutlichen Anstieg rechtsextremer Aktivitäten in Neukölln", bestätigt Toni Peters vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum. "Das sind vor allem subkulturelle Neonazigruppen, die zwar wenig organisiert agieren, aber stets hochgradig gewalttätig in Erscheinung treten." Auffallend sei dabei die Nähe zur NPD, die als parlamentarischer Flügel der Neonazi-Szene funktioniere.
Von Johannes Radke
taz vom 06.07.2007

Hitlerjugend reloaded

Unbehelligt vom Staat rekrutiert die »Heimattreue Deutsche Jugend« neue Anhänger
(...)
Der Verein führt unter dem Deckmantel sogenannter Brauchtumspflege ferienlagerähnliche Fahrten, Schulungen und paramilitärische Wehrsportübungen durch und findet dabei besonders in Bayern und Hessen regen Zuspruch. Laut einer gemeinamen Erklärung des Antifaschistischen Infobüros Rhein-Main und des in Berlin ansässigen Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) zeichnete die HDJ in den beiden Bundesländern seit 2005 für über 30 Veranstaltungen verantwortlich. Am »Pfingstlager« der HDJ nahmen in diesem Jahr über 250 vorwiegend minderjährige Jugendliche teil.
Trotz deren umfangreicher Aktivitäten finden sich in den Berichten der Landesämter für Verfassungsschutz von Bayern und Hessen keinerlei Hinweise auf die HDJ. Für Michael Weiss vom apabiz ist die Gruppe »ein Beispiel, wie sich Neonationalsozialisten hinter bürgerlichen Fassaden verstecken«. Für ihre Veranstaltungen nutzen sie nach Angaben der Antifaschisten neben Privatgrundstücken insbesondere Grillhütten und Selbstversorgerhäuser. Von Vermietern und Trägern dieser Einrichtungen werde die HDJ »meist aus Unkenntnis als Pfadfindergruppe wahrgenommen«.
(...)
Von Philipp Grünberg
junge welt vom 27.06.2007


Übergriffe aus dem Schatten gezerrt

Am Donnerstagabend schilderten erstmalig fünf Fachprojekte gemeinsam ihre Perspektive auf die Entwicklung des Rechtsextremismus in Berlin. Auf 50 Seiten wurden in der Schrift „Berliner Zustände. Ein Schattenbericht über Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierung“ die Analysen der vor Ort aktiven Gruppen gebündelt vorgestellt. Mitgeschrieben haben die die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (MBR), das Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz), die Opferberatungsstelle Reach Out, die Netzwerkstelle Mosquito und des Antidiskriminierungsnetzwerk des Türkischen Bundes.
Von Martin Kröger
Neues Deutschland vom 16.06.2007

Ein Viertel gegen Goaliat

Am kommenden Sonntag demonstriert in Bochum ein ganzer Stadtteil gegen ein Geschäft, in dem Mode für die rechte Szene verkauft wird. Der Laden-Besitzer leugnet Kontakte zu Neonazis
... "Die Hersteller der Marke und auch die Verkäufer sind darüber informiert aus welcher Ecke ihre Hauptkundschaft stammt. Ohne die Absätze in der extrem rechten Szene hätten sie ein Problem zu überleben", sagt Tony Peters vom antifaschistischen pressearchiv und bildungszentrum berlin (apabiz). ...
Von Holger Pauler
taz vom 08.06.2007


Chronik rechter Gewalt in Berlin veröffentlicht

Gemeinsam mit vier weiteren antifaschistischen Initiativen hat das „Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum“ (apabiz) vor einigen Tagen den Bericht „Berliner Zustände 2006 – Ein Schattenbericht über Rechtsextremsmus, Rassismus und Diskriminierung“ veröffentlicht.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 23.05.2007


Rechte Töne – einfach links liegen lassen?

Rechtsorientierte Musik auf dem Schulhof: ein Thema für Gesellschaft und Gesetzeshüter
Von Paul D. Bartsch
nmz - neue musikzeitung 2007/03 (März), Seite 3

Kein Bock auf Nazis

Ein Portal gegen rechte Musik
Maja Schuster hat mit Hannes Ritter von Turn it down über rechten Rock, private Konzerte und CDs auf Schulhöfen gesprochen.
Von Maja Schuster
fluter.de - Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung vom 13.2.2007

Die Symbolik der Rechten

Vortrag: Mit Logik kommt man bei Neonazis nicht weit.
Schuhmann machte deutlich, dass Neonazis nicht mehr so einfach zu erkennen sind wie noch vor einigen Jahren.
Nordseezeitung vom 27.01.2007


Spurensuche: Rechte Symbole im Straßen- und Stadtbild

Fachaufsatz von Ulli Jentsch
polis 1/2007

 

2006

 

Immer schön rechts fahren

In Brandenburg präsentiert ein Lieblingsmodelabel der Neonazis die Blitzerwarnungen im lokalen Rundfunk
Die Warnungen vor den Geschwindigkeitskontrollen der Polizei sind im brandenburgischen Lokalradio derzeit besonders hörenswert. "Der Blitzer wird Ihnen präsentiert von Thor Steinar - the Nordic company", wird der Hörer vor den Meldungen begrüßt. Und verabschiedet mit: "Thor Steinar - dein Freund und Helfer."
... für den Jugendforscher Klaus Farin und das Berliner Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz) die einzige Marke, die einen breiteren Kundenstamm erreicht. ...
Von Daniel Schulz
taz vom 16.12.2006

»A bisserl Waffen«

Im bayerischen Rosenheim wurde ein umfangreiches Waffenlager von Neonazis ausgehoben.
Heute dagegen spielt der bewaffnete Kampf in den Strategiedebatten der extremen Rechten keine nennenswerte Rolle, meint das Apabiz. ...
Von Jörg Kronauer
jungle world vom 13.12.2006

Nazis weg von den Töpfen!

Ein Verbot der NPD würde die politische Arbeit der Rechtsextremen deutlich erschweren. Rassismus und Antisemitismus verschwänden deshalb nicht. (...)
»Exakt 118.560 Euro stehen der NPD-Fraktion monatlich an Sachkosten zu«, berichtete das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin über die ...
Von Jörg Kronauer
jungle world vom 22.11.2006

Rechtes „Heldengedenken“ in Neukölln

„Wir beobachten diese Veranstaltung schon seit einigen Jahren", erklärt Falko Schuhmann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum (Apabiz). Das jährliche "Heldengedenken" in Neukölln sei eine wichtige Schnittstelle zwischen rechtsextremen Kameradschaften, Bundeswehr, NPD, DVU und Burschenschaften.
Von Johannes Radke
taz vom 20.11.2006

Es geht oft alles durcheinander

IM GESPRÄCH mit Stefan Amzoll: Michael Weiss, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin, über Nazis und Kultur, Rechtsrock und Bildungsmisere in Ost und West und die feinen Unterschiede zwischen rechts, rechtsextrem und neonazistisch
Von Stefan Amzoll
der Freitag Nr.46/2006 vom 17.11.2006

Verführer ohne Glatzen und Springerstiefel

Experte: Rechte Szene rückt trickreich näher
Einer, der sich mit den Mechanismen der Neonazis auskennt, ist Falco Schuhmann. Der Bildungsreferent des Berliner „apabiz“ (antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum) spricht im Rahmen der Themenwoche auf Initiative von Dagmar Stüber-Najib mit Gesamtschülern, informiert sie, klopft ab, wie viel sie über die rechte Szene wissen.
Ruhrnachrichten vom 14.11.2006


Neonazis haben Schulen im Visier

Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule macht unter dem Motto „Bevor die Vergangenheit vergeht – Erinnern für die Gegenwart der Zukunft“ eine Reihe von Veranstaltungen. „Des Nazis neue Kleider“ ist eines der Themen, zu dem die Schule den Bildungsreferenten Falco Schuhmann eingeladen hat.
Westfälische Rundschau vom 13.11.2006

Das Netz als Volksempfänger

Die Geschichte brauner Web-Aktivitäten
(...) In den vergangenen zwei Jahren haben linke Hacker Dutzende Nazi-Seiten geknackt und beispielsweise Adresslisten von Versandhäusern und die Inhalte interner Foren öffentlich ins Netz gestellt. "Da geht es vor allem darum, welche Band auf dem letzten Konzert besonders toll war oder wie das Besäufnis am vergangenen Wochenende verlief", erklärt Ulli Jentsch, der beim Berliner Archiv "apabiz" arbeitet. Das Niveau sei meist "wie am Biertisch oder Montagfrüh auf dem Schulhof". Jedenfalls wird die Bedeutung des Internets von vielen Beobachtern überschätzt.
Von Toralf Staud
Süddeutsche Zeitung vom 05.10.2006

„Kein Bock auf Nazis“

Ende Mai startete die in Deutschland einmalige Aktion „Kein Bock auf Nazis“ bei der 30.000 DVDs voll mit Infofilmen über Neofaschismus in der BRD in ganz Deutschland verteilt wurden. Nun wurde in Kooperation mit dem „Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum“ in Berlin eine kostenlose Schülerzeitung in der Auflage von 50.000 Stück heraus gegeben.
marlaktuell.de vom 30.09.2006


Acht Blätter für Hitler

Auf der Suche nach neuen Symbolen vereinnahmt die rechte Szene Popmarken für ihre Zwecke
„Der Fall Lonsdale ist eher harmlos", sagt Ulli Jentsch, Mitarbeiter der Agentur für soziale Perspektiven in Berlin und Kenner der rechten Szene. Jentsch hat über die Marken der Rechten eine Broschüre geschrieben. Titel: "Das Versteckspiel". Darin tauchen Dutzende Marken des Alltags auf, die in der rechtsextremen Szene getragen werden - Sportmarken, Turnschuhmarken, Marken aus dem Boxsport. In den meisten Fällen, so Jentsch, seien die Firmen von dieser Entwicklung überrascht und betroffen. Weswegen es ziemlicher Unfug sei, die Marken zu boykottieren, um den Rechten den Kampf anzusagen.
Von Philip Faigle und Greta Taubert
Berliner Zeitung vom 23.09.2006

Im Zeichenmatsch der Ideologie

So einfach ist das ganz und gar nicht, findet Falco Schuhmann. Nazis, so der Berliner Experte für rechte Dresscodes, „kann man nicht mehr so leicht erkennen“. Die Gegenseite jedoch auch nicht. Der Kontext verliert seine Codes – und umgekehrt.
Von Anton Gramsch
Frankfurter Rundschau vom 21.09.2006

Auf dem rechten Ohr taub

Bundesprüfstelle beklagt Untätigkeit von Staatanwalschaften bei Nazimusik
Deutsche Neonazi-Bands veröffentlichten nach Erkenntnissen des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums in Berlin, apabiz, im vergangenen Jahr insgesamt 124 CDs, von denen die übergroße Mehrheit auf die Musikbereiche „White Noise“ und „Hatecore“ eintfielen.
Von Nick Brauns
junge welt vom 05.09.2006

Braune Häuser – landauf, landab

Neonazis besitzen in allen Bundesländern Gebäude und Grundstücke
„Jeder Fall ist gesondert zu betrachten“, meint Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv in Berlin. „Es gibt auch Beispiele wo der Rückzug der Neonazis offensichtlich bevorstand, und die dann auf einmal wieder zurückkehrten“. Dass Rechte Immobilien erwerben, sei an sich nicht Neues. „Schon Ende der neunziger Jahre hat es eine regelrechte Welle von Ankäufen gegeben“, sagt Jentsch. Und: „Solche Tagungshäuser gab es in der Bundesrepublik schon immer.“
Von Martin Kröger
Neues Deutschland vom 28.08.2006

“An der Nordseeküste, am arischen Strand“

Vortrag der Antifa und Opferperspektive Brandenburg über rechte Musik
Dass inzwischen selbst Rapper rechtsextremes Gedankengut vertonen, überrascht Michael Weiß, Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchivs Berlin, nicht: „Neonazi-Musik beschränkt sich längst nicht mehr auf Skinheads – das geht durch alle Musikrichtungen.“
Märkische Allgemeine Zeitung vom 25.08.2006

Rechte Zeichenspiele

Die Verfassungsschützer Berlins und Brandenburgs informieren in einer Broschüre über Neonazi-Symbole
Die Zeiten sind vorbei, in denen nur als Neonazi galt, wer Springerstiefel trug und auf dessen T-Shirt der Aufdruck "Ich bin stolz ein Deutscher zu sein" zu lesen war. Nazi-Symbole werden immer vielfältiger, versteckter und sind immer schwieriger zu entschlüsseln. Denn die Szene zeichnet sich in den letzten Jahren durch eine wachsende Kreativität aus. Über 120 Symbole und Codes zählt das Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz) in Berlin inzwischen.
Von Sophie Haarhaus
taz vom 09.08.2006

Null Toleranz für Neofaschisten

„Wir haben die Wahl! Empfehlungen für den Umgang mit rechtsextremem Organisationen im Wahlkampf“ ist der Titel einer neuen Broschüre der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin (MBR), des antifaschistischen Pressearchivs „apabiz“ und weiterer Gruppen.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 09.08.2006

Rechtsextreme in Homberg effektiv ausgegrenzt

Gerd Ochs von der Kriminalpolizei verwies auf Volksverhetzung durch die Kirtofer Szene, Michael Weiss vom Info-Zentrum gegen Rechts „Apabiz“ berichtete von rechten Konzerten in Homberg und Maulbach.
Alsfelder Allgemeine vom 14.07.2006

NPD-Wahlhelfer

Ermittlungen gegen rechtes Schläger-Quartett
Nach Angaben des Äthiopiers rannten die Rechten sofort auf ihn zu, riefen „Ausländer raus“ und „Scheiß Nigger, verpiss Dich“ und schlugen auf ihn ein. Darauf folgte eine „Prügelei von ungewöhnlicher Brutalität“, wie ein Sprecher der Polizei erklärte. Auch zwei der rechten Angreifer mussten mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dabei handelt es sich nach Informationen des Berliner Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (apabiz) um Dennis E. (23) und Timo L. (21), die schon lange zum Kreise der gewaltbereiten Rechtsextremisten in Berlin zählen.
blick nach rechts vom 23.06.2006

“Der Erzfeind sind die Kirchen“

Rechtsextremismus-Experte berichtet über Strategie und Wertesystem der Neonazis
Mehr als 160 Jugendliche verfolgten einen Vortrag des renommierten Rechtsextremismus-Experten Falco Schumann im Walsroder Jugendzentrum.
Rotenburger Rundschau vom 10.06.2006

Der Nazis neue Kleider sind eher untypisch

Der „klassische Neonazi“ tritt nicht mehr zwangsläufig glatzköpfig und mit Bomberjacke auf – die Wandlung des äußeren und des ideologischen Erscheinungsbildes rechtsextremistischer junger Menschen beschrieb Falco Schumann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz) jetzt bei einem gut besuchten Vortrag in Walsrode.
Walsroder Zeitung vom 08.06.2006

Musikalische Hasskultur - neue Nazibands auf dem Vormarsch

Black Metal Musik ist schnell, laut und bedrohlich. Sie ist voller Hass auf das Christentum und die moderne Zivilisation. Sie verehrt germanische Götter und verherrlicht den Krieg. Doch während Black Metal Anhänger früher nur die Inszenierung des Bösen suchten, verflechten sie sich heute mehr und mehr mit der Neonazi-Szene. Es sind zwei Jugendkulturen, die rassisches Denken glorifizieren und gemeinsam neue Kraft entwickeln. Fast jedes Wochenende finden in Deutschland Konzerte statt, in denen Skinheads neben Black Metal-Anhängern ihrem Hass frönen. Und längst gehören Rassismus und Antisemitismus nicht mehr nur beim harten Kern der Szene zum guten Ton. U. a. Interview mit Falco Schuhmann
Von D. Schiffermüller, T. Kuban
Panorama (NDR), Sendung vom 08.06.2006, 21:45 Uhr
Der Beitrag als Real-Video:
http://daserste.ndr.de/panorama/media/nazibands100.html

Versteckspiel

Austellung an der FH über Symbole und Codes von neonazistischen und rechtsextremen Gruppen
Die von der „agentur für soziale perspektiven“ (Berlin) entwickelte Ausstellung möchte jedoch keinen umfassenden Überblick über die Dutzenden von einschlägigen Zahlenkombinationen und sämtliche in rechten Kreisen beliebte Kleidermarken geben. Vielmehr macht sie auf jene „jugendkulturelle Codes“ aufmerksam, die in den vergangenen Jahren immer größere Verbreitung gefunden haben und direkt erkennbaren Abzeichen und Symbolen den Rang abgelaufen haben.
Postdamer Neueste Nachrichten vom 02.06.2006

Kuscheltier der Neonazis

Ausstellung der FH thematisiert rechten Lifestyle
Zur Ausstellungseröffnung am Montagabend hielt Falco Schuhmann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (Apabiz) einen Vortrag zum „Versteckspiel“.
Von Mirjam Neebe
Märkische Allgemeine vom 31.05.2006

Die zwei Thomas M.

Verdächtiger im Potsdamer Fall ist laut Medienberichten nicht „Hitler". Antifa: Er ist trotzdem aus der rechten Szene
Auch das Berliner Antifaschistische Pressearchiv (Apabiz) war sich sicher, dass Thomas M. "seit mehreren Jahren zur rechtsextremistischen Szene in Potsdam" gehöre.
Von Sascha Tegtmeier
taz vom 29.04.2006

Namensverwirrung nach Übergriff in Potsdam

Der Potsdamer Arbeitskreis Antifa und das Berliner Antifaschistische Pressearchiv hatten den verhafteten Thomas M. Nähe zur rechtsextremen Szene Potsdams vorgeworfen. Er sei mehrfach mit anderen Neonazis aufgetreten, hieß es. Nach Erkenntnissen von Polizei und Verfassungsschutz liegen über M. und seinen möglichen Mittäter Björn L. aber bisher keine Hinweise auf eine Nähe zur rechtsextremen Szene vor.
n24.de vom 27.04.2006

Nur so eine Schlägerei

Nach der anfänglichen Empörung versuchen rechte Politiker, den Übergriff auf Ermyas M. zu verharmlosen und als eine gewalttätige Auseinandersetzung unter vielen darzustellen.
Thomas M. soll der taz zufolge in rechten Kreisen verkehrt haben.
von Janin Hartmann
jungle world vom 26.04.2006

Der Tatverdächtige und die Nazi-Band

Berliner Bürgerrechtsverein stellt Verbindung des mutmaßlichen Schlägers zur rechten Musikszene her
Dem Berliner Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) zufolge soll mindestens einer der beiden der rechten Szene angehören.
BZ vom 25.04.2006

Der stadtbekannte Unbekannte

Kennern der Neonazi-Szene ist einer der U-Häftlinge ein bekanntes Gesicht. Was weiß Brandenburgs Innenminister?
(...)
Von Astrid Geisler
taz vom 24.04.2006

Beschuldigter verkehrte angeblich in Nazi-Szene

Falko Schumann vom Berliner Antifaschisten Pressearchiv sagte der „taz“, M. sei wiederholt zusammen mit anderen Rechtsextremen bei Prozessen gegen Neonazis in der Landeshauptstadt aufgetaucht, um die anwesenden Opfer einzuschüchtern und Solidarität mit den Angeklagten zu bekunden.
rp-online.de vom 23.04.2006

NPD ganz frisch gelistet

Die parlamentsorientierten Rechtsextremisten wappnen sich für die Abgeordnetenhauswahl am 17. September. Sowohl die "Republikaner" als auch die NPD haben am Wochenende auf Landesparteitagen ihre Landeslisten gewählt. Die NPD schickt auf Platz 1 den Bundesvorsitzenden Udo Voigt ins Rennen. "Das Ganze ist sehr unspektakulär", kommentierte Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) das Rennen.
Von Felix Lee
taz vom 11.04.2006

Schläger aus Kurpfalz

In der Region Rhein-Neckar treten Neonazis immer offensiver auf. Manchmal prügeln sie sich aber auch untereinander.
Ein weiterer Anführer der Szene ist Matthias Hermann aus Ludwigshafen, der sich vor allem mit der Koordinierung des »Aktionsbüros Rhein-Neckar« beschäftigt. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener »freier Kameradschaften« und zählt dem Informationszentrum Apabiz zufolge zu den »aktivsten Neonazistrukturen in ganz Deutschland«.
Von Sören Maier
jungle world vom 05.04.2006

Früherer Neonazi hospitiert im Bundestag

Man dürfe Aussteigern ihren Abschied von der rechtsextremen Szene nicht allzu leichtfertig abnehmen, fordert Ulli Jentsch, Mitarbeiter beim Apabiz, dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin. "Aussteiger gibt es in letzter Zeit relativ häufig", sagt Jentsch. "Aber nur wenige haben sich wirklich innerlich von der Szene gelöst."
Natürlich müsse man sich jeden Einzelfall anschauen, sagt Jentsch. Hilfreich sei aber, wenn Beweise für einen ehrlichen Ausstieg vorliegen. Etwa eine öffentliche Distanzierung. Die fehlt bei Oliver Westerwinter. Für Fragen der taz stehe er nicht zur Verfügung, ließ er über das Bundestagsbüro Grasedieck mitteilen.
Von Dirk Eckert
taz vom 05.04.2006

Neonazis in neuen Kleidern

7. Schweringer Schlossgespräch / Schüler und Experten über die veränderte braune Szene
„Der Trend geht weg vom pöbelnden Säufer hin zum modischen Outfit und Style“, meint Falco Schuhmann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz).
Schweriner Volkszeitung vom 31.03.2006

Drohungen von rechts?

Mitarbeiterin von WZ auf offener Straße beschimpft
Die 24-Jährige absolviert derzeit ein Praktikum in der Redaktion der Windsheimer Zeitung und war als Berichterstatterin über den Vortrag von Michael Weiß vom Berliner „Antifaschistischen Pressearchiv“ eingeteilt. Weiß sprach im Neustätter Landratsamt über „Strategien, Strukturen und Organisation der rechten Szene in Mittelfranken“.
Windsheimer Zeitung vom 21.03.2006

Friedrichshain soll kein Kiez für Nazis sein

Insgesamt registrierte die Antifa in den ersten beiden Monaten des Jahres zehn Übergriffe in Friedrichshain. Schon im vergangenen Jahr nahm der Ostberliner Stadtteil den unrühmlichen Spitzenplatz in der Chronologie rechtsextremistisch motivierter Übergriffe in Berlin ein. In ihrer Zusammenstellung für 2005 dokumentieren die Opferberatungsstelle „Reach Out“ und das Antifaschistische Pressearchiv „Apabiz“ 25 Fälle, gegenüber sieben im Jahr zuvor.
Von Ines Wallrodt
Neues Deutschland vom 15.03.2006

Neonazis bekämpfen sich untereinander

Polizei wurde offenbar durch brutal ausgetragene Fehde auf verbotene Organisation „Blood and Honour“ aufmerksam
Z. stammt aus dem Westerwald, ist seit Anfang der 90er Jahre als Neonazi bekannt und wurde bis zum Verbot von „Blood and Honour“ im Jahr 2000 der B&H-Gruppe Montabaur zugerechnet. Seither ist er nach Erkenntnissen des antifaschistischen Zentrums „Apabiz“ in Berlin auch im Rocker- und Rotlichtmilieu aktiv.
Von Volker Schmidt
Frankfurter Rundschau vom 13.03.2006

Referant knackt Codes der rechten Szene

Workshop für Pädagogen in der Bernbuger Gedenkstätte für NS-Opfer
Michael Weiss vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum in Berlin (Apabiz) referierte dazu über „Symbole, Codes, Lifestyle und Musik der Rechten“.
Von Carsten Steinborn
Mitteldeutsche Zeitung vom 08.03.2006

Rechts und links über einen Kamm

Bundesregierung will Projekte gegen Rechtsextremismus „überprüfen“
Die Zahl rechtsextremer Konzerte stieg, wie das Antifaschistische Pressearchiv (apabiz) am Wochenende mitteilte, um 65 Prozent, von 155 im Jahr 2004 auf 255 im letzten Jahr.
Von Gerd Wiegel
Neues Deutschland vom 02.03.2006

Rechte setzen auf Musik

„Die gestiegene Anzahl neonazistischer Konzerte ist insbesondere darauf zurückzuführen, daß das Zusammenspiel von politischen und kulturellen Aktivitäten für neonazistische Gruppen zur Strategie geworden ist“, erklärte eine Sprecherin von apabiz am Dienstag gegenüber junge Welt.
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 01.03.2006

Gehackte „Heimseite“

Wieder haben Antifaschisten einen rechten Internet-Versand gehackt - und Kundendaten öffentlich gemacht
Jörg Krautheim, der auf der gehackten Webseite als Betreiber angegeben wird, kommt jetzt gegenüber der Naziszene in Erklärungsnot: "Der Aufruhrversand hat noch vor kurzem behauptet, dass keine Kundendaten online gespeichert werden", erklärt Falco Schuhmann vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum.
Von JRA
taz vom 24.02.2006

Erst jagen, dann schlagen

Im Berlin-Friedrichshain kommt es immer öfter zu gewalttätigen Übergriffen von Neonazis. Nun soll ein Bürgerbündnis gegen Rechts gegründet werden.
Der Ostberliner Stadtteil Friedrichshain verzeichnet derzeit die meisten rechten Übergriffe in Berlin. In einer gemeinsam von der Opferberatungsstelle Reach Out und dem Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Apabiz vorgelegten Chronologie rechtsextremer, rassistischer, antisemitischer und homophober Übergriffe im Jahr 2005 sind 25 Angriffe dokumentiert, gegenüber sieben im Jahr 2004.
Von Peter Sonntag
jungle world vom 22.02.2006

NPD setzt auf den bösen Onkel

In Neukölln wollte die NPD „Kiezstreifen gegen Kinderschänder“ bilden. Sie sollten Männer kontrollieren, die allein mit einem Kind unterwegs sind. Der Innensenator hat dies jetzt verboten
Mitarbeiter des Antifaschistischen Pressearchivs (Apabiz) haben beobachtet, dass die JN seit dem Verbot der rechtsextremen Kameradschaften Tor und Baso verstärkt Zulauf bekommen haben. Die JN in Neukölln habe davon aber nicht profitiert, Zuwachs sei eher in anderen Teilen der Stadt zu beobachten. Der Neuköllner Kreisverband der JN, auf dessen Mist die Idee mit den „Kiezstreifen gegen Kinderschänder“ gewachsen zu sein scheint, „gilt intellektuell nicht gerade als Speerspitze“, so ein Mitarbeiter des Apabiz.
Von Plutonia Plarre
taz vom 14.02.2006

Neonazis im Rhein-Neckar-Raum schaffen sich Parallelwelt

Militante Kameradschaften agieren weitgehend unbehelligt von der Polizei / Hacker veröffentlichen geheime Internet-Foren
Die militante Neonazi-Szene im Großraum Rhein-Neckar hat sich so erfolgreich Freiräume erobert, dass sie Rechtsradikale aus anderen Regionen anzieht. Zu diesem Ergebnis kommt das Bildungszentrum Apabiz, das interne Kommunikation der Neonazis ausgewertet hat.
Frankfurter Rundschau vom 07.02.2006

Neonazis machen Friedrichshain unsicher

Die Zahl der gewalttätigen Übergriffe von Rechten auf Personen ist 2005 stark gestiegen. In Friedrichshain häufen sich die Attacken. Opfer sind vor allem Menschen aus der alternativen Szene. Jetzt wird über ein Bürgerbündnis nachgedacht
Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum (apabiz) ist von den neuen Zahlen nicht überrascht. „Die Neonazis suchen in letzter Zeit verstärkt die Auseinandersetzung", sagt ein Mitarbeiter. „Dabei spielt die Fixierung auf vermeintliche Linke als Gegner eine wichtige Rolle für die eigene politische Identifikation." Darüber hinaus sei die Hemmschwelle, sich im als alternativ geltenden Stadtteil Friedrichshain zu bewegen, in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken. Nicht zuletzt dadurch, dass die Rechten sich mittlerweile durch ihr Äußeres kaum noch zu erkennen gäben.
Von Johannes Radke
taz vom 01.02.2006

"Die sind ideologisch besessen"

Elf Neonazis stehen in Potsdam wegen versuchten Mordes an einem 25-Jährigen vor Gericht. Ihnen drohen lange Haftstrafen. Dennoch zeigen sich sechs junge Angeklagte beim Prozess ohne Angst
„Sie hätten wissen müssen, dass sie sich mit dieser Aktion eine Menge Ärger einholen werden“, bewertete ein anwesender Prozessbeobachter vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) den zufriedenen Ausdruck der Angeklagten. Wer aus missionarischen Gründen handelt, kenne keine Schuld, so der Apabiz-Mitarbeiter: „Die sind ideologisch einfach besessen.“
Von Felix Lee
taz vom 10.01.2006

Singen für den Rückschritt

„Die Rechten bewegen sich haarscharf an der Grenze dessen, was man legal singen und sagen kann“, so Michael Weiss, Bildungsreferent beim antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. (apabiz), die auf der Internetseite www.turnitdown.de ihre Beobachtungen der rechten Konzert-Szene dokumentieren. (…) Zu der Aussage Farins, „die Rechtsextremen gelten heute als die letzten Deppen von gestern“, meint der Bildungsreferent: „Ich würd' ja Tränen weinen vor Glück, wenn es so wäre. Aber wie Herr Farin zu dieser Aussage kommt, kann ich nicht nachvollziehen.“
ran 01/2006

 

2005

Die neuen Codes der jungen Nazis

Ein kleiner Überblick über braune Symbole und Kennzeichen
Von Felix Lee
taz vom 02.12.2005

Der rechte Dresscode im Zentrum der Stadt

Im "Berlin-Carré" am Alex hat ein Laden der Firma Mediatex eröffnet: Er verkauft Thor-Steinar-Klamotten, die vor allem bei Neonazis beliebt sind
Von Felix Lee
taz vom 30.11.2005

Der rechte Lifestyle ist auf dem Vormarsch

Rockmusik und Nazi-Mode ködern den Nachwuchs
(...) "Die Mitarbeiter vom Antifaschistischen Pressearchiv (Apabiz) in Berlin, die seit vielen Jahren die Nazi-Szene beobachten, konstatieren seit einiger Zeit einen Wandel, der "raus aus der Skinhead-Szene" führt. Rechtsextremisten gebe es inzwischen in der Grufti-Szene, in Heavy Metal, Punkrock, Hardcore - selbst die multikulturelle HipHop-Szene bleibe von Rechten nicht verschont. Wobei sich auch zeigt, dass Jugendkulturen, die sich explizit gegen rechts abgrenzen, weniger anfällig sind, sagt Ulli Jentsch, Mitarbeiter beim Apabiz. Dem Apabiz zufolge hat diese Entwicklung die rechte Szene zum Teil selbst überrascht. Es sei auch nicht so sehr eine gezielte Strategie gewesen, Jugendkulturen zu unterwandern. Viele Jugendliche hätten sich von selbst der extremen Rechten angenähert. Jentsch: "Die NPD und die Kameradschaften haben bloß an diese Entwicklung angeknüpft."
Von Felix Lee
Das Parlament Nr. 45 / 07.11.2005

Junge Nazis, neue Kleider

Nicht immer gilt: Wie man sich kleidet, so denkt man
N.N.
Märkische Allgemeine Zeitung vom 05.10.2005

Cocktail gratis für ein NPD-Plakat

Der Wahlkampf tritt in die entscheidende Runde, die Auseinandersetzungen werden härter.
Von Peter Nowak
Telepolis vom 29.08.2005

"NPD kämpft um die Vorherrschaft in der Rechten"

Interview mit Falco Schuhmann
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 28.07.2005

Die neuen Kleider der Neonazis

Von Stephan Künzi
espace (CH) vom 04.07.2005

Jugendliches Zeichen gegen Neonazis

Mit Filmen, Musik und Spielen haben sich Jugendliche in Burgdorf am Wochenende gegen rechtsradikale Aktivitäten gewandt
Von Andreas Lüthi
Der Bund (Bern/CH) vom 04.07.2005

Nazi-Szene baut sich neu auf

Das Gewaltpotential rechtsradikaler Gruppen hat Martin Jante am eigenen Leib erfahren.
Von Dirk Skrzypczak
Mitteldeutsche Zeitung vom 15.06.2005

Hart und stolz und leer wie Fler

Von den Stars des HipHop-Plattenlabels Aggro Berlin sollte man keine zärtlichen Balladen erwarten.
...Fler, ein Nazi? „Das ist er sicherlich nicht", widerspricht Falko Schumann vom Berliner Bildungszentrum Apabiz, ein ausgewiesener Kenner der Jugend- und...
Von Oliver Reinhard
Sächsische Zeitung vom 28.05.2005

"Der will Kohle machen, sonst nichts"

Der Berliner Rapper Fler schlägt Kapital aus einem dumpfen Nationalismus. SPIEGEL ONLINE sprach mit Falco Schumann, Spezialist für rechte Jugendkulturen und Mitarbeiter beim Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum, wie der Rechtsruck auf dem deutschen Musikmarkt einzuordnen ist.
Von Jenny Hoch
vom 23.05.2005

Rechtsradikale unterwandern Musikszene

Ein Bündnis aus Gewerkschaften, dem Verband der Verfolgten des Naziregimes, attac und des SprecherInnenrates der Universität lud zu einer Informationsveranstaltung über rechtsradikale Rockmusik ein.
N.N.
Fränkischer Tag vom 19.05.2005

Ultrarechter HipHop

Ausgerechnet die multikulturelle Rapszene sieht sich neuerdings von Nazis kopiert.
Von Alexander Dluzak
Polylux (ARD) vom 28.04.2005

Ihr Bild hat sich gewandelt, die Ideologie ist geblieben

Disput Nr.2/05
Stefan Richter im Gespräch mit Falco Schuhmann vom apabiz
Lesen/Downloaden (pdf, 774kb)

"Rechtsextreme Szene wird zu rechter Jugendbewegung"

Neonazis wollten sich Zugang zu Vortrag verschaffen / Polizei verhinderte Konfrontation
Von Antje Mewes
Volksstimme vom 23.04.2005

"Gegner wird seiner Symbole beraubt"

"Der Nazis neue Kleider": Polizeiaufgebot verhinderte Zwischenfälle
Von Conny Kaiser
Altmark Zeitung vom 23.04.2005

"Neonazi-Musik und Rechtsextremismus - was tun gegen Rechts?"

Hochschule Harz lädt zur Diskussion
N.N.
Volksstimme vom 19.04.2005

"Rechte Denkmuster sind bei vielen tief verankert"

Gespräch mit Falco Schuhmann
Von Markus Bernhardt
junge welt vom 05.03.2005

Rechte Klänge auf dem Schulhof

Wie Neonazis versuchen, Jugendlichen ihre Popkultur zu vermitteln und die Kameradschaften zu verjüngen
Von Agnes Steinbauer
Süddeutsche Zeitung vom 07.02.2005

Nazis? Bleiben Sie cool!

Immer häufiger verwenden Neonazis "linke" Parolen. So auch bei der heutigen Demo in Leverkusen. Wie erkennt man, welche Ideologie hinter den Symbolen steckt? Eine Gebrauchsanweisung
...Immer öfter suchen Neonazis die Nähe zum politischen Feind. Selbst von linken Gruppen angemeldete Demonstrationen sind nicht mehr vor Unterwanderung durch rechte Kader sicher. "Wir beobachten das bundesweit seit anderthalb Jahren", sagt Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin (apabiz), der sich mit der Verwendung linker Symbolik und Parolen durch rechte Gruppierungen beschäftigt...
Von Christiane Martin und Sebastian Sedlmayr
taz Köln vom 29.01.2005

Pop-Nazis machen Mode

Die rechte Szene ist im Wandel: Dies geht so weit, dass sich beim Outfit immer mehr Rechtsextreme mit traditionell als links geltenden Accessoires wie Palästinenser-Tüchern oder Che-Guevara-Shirts schmücken. Modemarken wie Mediatex mit Thor-Steinar-Logos machen in Berlin dabei Geschäfte
Von Johannes Radke
taz Berlin vom 22.01.2005

Themenabend gegen Rechts

Rechtsextreme Strukturen in Berlin und Brandenburg
Der Havelländer - Nauen, 15.01.2005

Neonazi als Diplomand

Fachhochschule Frankfurt am Main
metall Nr.1/2-2005 vom Januar 2005

 

2004

Der neue Antisemitismus. Hinter den Kulissen der Normalität.

Herder Verlag, Freiburg 2004
Von Philipp Gessler

Getarnte »Kameraden«

Neonazis versuchen in Berlin, verstärkt in Schulen und Jugendklubs Fuß zu fassen. Dabei scheinen Springerstiefel und Bomberjacke eher hinderlich zu sein
Von Andreas Siegmund-Schultze
junge welt vom 22.12.2004

"Nazis an Schulen"

Deutschlandfunk in der Sendung Podium (Informationen am Morgen) vom 16.12.2004

"Die Neonazi-Szene hat zugenommen"

Rechtsextreme siedeln sich in Wohngemeinschaften auf dem Land an / Stadt und Bürger halten sich zurück
Von Joachim F. Tornau und Jutta Rippegather
Frankfurter Rundschau vom 12.12.2004

"Neonazis bedrohen Polizeichef"

Rechtsextreme Kameradschaften terrorisieren einen Polizeidirektor - bei Aufmärschen und mit Steckbriefen. Innensenator Körting beobachtet die persönlichen Anfeindungen mit großer Sorge
Von Felix Lee und Plutonia Plarre
taz Berlin vom 10.12.2004

"Rechtsextreme nutzen neue Politikfelder für ihre Propaganda"

Skurrile Bündnisse beim Protest gegen Globalisierung und Agenda 2010.
Von Lothar Veit
Volksstimme vom 07.2004

"Nähern sich bunt und braun?"

Vortrag in Forchheim: Ideologie und Mode der Neonazis
19./20.06.2004

"Die antifaschistische Bewegung verändert sich - einige machen gar einen Trend zur Auflösung aus"

Wiebke Rannenberg
Frankfurter Rundschau vom 23.06.2004

"Aneignung von rechts"

Sie kleiden sich wie Linke und benutzen deren Parolen, sind aber Rechtsextreme. Über die neueste Form der Aneignung berichtet Alexander Fichtner
Jungle world Nr. 21 vom 12. Mai 2004

"Des Neonazis neue Kleider"

Bislang war klar, wer sich ein Palästinenser-Tuch um den Hals wickelt, oder? Doch jetzt haben rechtsextreme Kameradschaften den Antifa-Chic für sich entdeckt - und alles durcheinander gebracht
Von Felix Lee
taz vom 30.4.2004

"Jugend-Antifa macht Mobil"

René Gaffron
Märkische Allgemeine Zeitung, 14.04.2004

"Viele Opfer und Zeugen schweigen"

Chronologie rechtsextremer , rassistischer, antisemitischer Vorfälle in Berlin 2003 veröffentlicht.
junge welt vom 25.02.2004

"Gegen Rechts ist mehr als eine abgezockte Imagefrage"

Die Kampagne "turn it down" geht in Deutschland an den Start
in: DRR Nr.87

 

2003

"Maulkorb für Unbequeme"

Rot-Grün hungert die Projekte gegen Rechts drei Jahre nach dem "Aufstand der Anständigen" aus
Von Andreas Schug
Der freitag v. 19.12.2003

"Wir hatten Angst bis zum Geht-nicht-mehr"

Volksstimme vom 22.11.2003
Kroko-Leiterin vermisste Polizeischutz

"Ich mache keine Veranstaltungen für Faschos"

Volksstimme vom 20.11.2003
Weil Rechte im Publikum saßen, sagten Organisatoren Veranstaltung ab

Musik treibt den Neo-Nazis die Jugend in die Arme

Nordbayerische Nachrichten vom 18.11.2003
Kreisjugendring und "Forchheim aktiv" ließen wichtige Rekrutierungsmethode der Rechtsradikalen erklären

"Des Nazis neue Kleider" unter die Lupe genommen

Magdeburger General-Anzeiger vom 16.11.2003
Vortrag zum Wandel im Neo-Nationalsozialismus

"Begleitmusik zu Mord und Totschlag"

Fränkischer Tag vom 18.11.2003
Kreisjugendring beleuchtet rechtsextreme Musik-Szene - Neonazis auch im Landkreis

Neonazis nicht unbedingt an ihrem Äußeren zu erkennen

Volksstimme vom 07.11.2003
Michael Weiß zur Unterwanderung verschiedener Jugendgruppen durch Rechtsextremisten

 

Braune Spur nach Berlin

Razzia der Bundesanwaltschaft in Marzahn führt zur Festnahme eines Mannes, der Kontakt zu den rechtsradikalen Attentatsplanern in München hatte. In seiner Wohnung wurden Waffen gefunden
(...) Der Rechtsextremismus-Experte Ulli Jentsch vom Antifaschistischen Pressearchiv verweist darauf, dass es in den vergangenen Jahren immer wieder offensichtlich rechtsextremistisch motivierte Sprengstoffattentate gab, die nie aufgeklärt wurden: etwa 1999 auf das Grab des früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, Heinz Galinski, oder die Anschlagserie 1998 in Thüringen, deren Täter seit Jahren untergetaucht seien. Es gebe ein braunes terroristisches Milieu, in dem es Waffenkenner gebe, entschlossene Täter und internationale Verbindungen zu anderen gewalttätigen Neonazis. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass manche von ihnen sich schließlich entschlössen, das zu machen, wovon sie immer redeten, sagt Jentsch.
Von Philipp Gessler
taz vom 19.09.2003

 

Ganz rechte "Spezialitäten aus Franken"

Nürnberger Nachrichten vom 13.06.2003
Broschüre versucht Bestandsaufnahme der Neonazis und rechtsradikaler Szene

Reger Zulauf in der Region

Nürnberger Zeitung vom 13.06.2003
"Ideale Bedingungen" (in Franken) - Polizei dementiert Zuwachs

Akustische Mobilmachung

Collage wider den RechtsRock
Mit Interviews mit Thomas Naumann und Michael Weiss
Von Stefan Amzoll
Sendung Deutschlandfunk am 30. Mai 2003

Musik transportiert rechte Ideen

Darmstädter Echo vom 23.05.2003
Politischer Vortrag: Thomas Naumann informiert über extremistisches Gedankengut

Kat-en-muis met de kaalkoppen

de Volkskrant vom 17.04.2003
Neonazismus in Deutschland

Rechte kommen in Hörweite

taz Berlin, 19.03.2003
Das gescheiterte NPD- Verbot bedeutet neues Selbstbewusstsein für die rechte Szene. Das könnte sich in Berlin am 1. Mai zeigen.
von Heike Kleffner

 

2002

Neonazis werben mit Musik

Vortrag: Der Autor Michael Weiss berichtet, wie die rechte Szene junge Menschen anspricht
Odenwälder Echo v. 16.11.2002

Mit gefälligen Songs rechtes Gedankengut verbreiten

Michael Weiss referiert in der Stadtbücherei über rechte Musik
Von Kay Müller
Schwetzinger Zeitung v. 12.10.2002

Rechtskurve auf der Musikschiene

Rhein-Neckar-Zeitung v. 22.06.2002

 

2001

Rechte Musik als Lockmittel

Märkische Allgemeine vom 14. November 2001
AG Politik lud in Schlosssaal ein

Verbote nutzen nur wenig

Bergedorfer Zeitung vom 7. November 2001
Vortrag über Rechtsrock lockt 30 Besucher – und Vandalen

„Schwabach ist kein rechtes Zentrum“

Schwabacher Tagblatt vom 17. August 2001
Kommissariat Staatsschutz widerspricht Darstellung des „Antifaschistischen Pressearchivs“

Mit Nazi-Hools auf Reisen

Rechte Hertha-Hooligans randalierten wieder. Dieses Mal im Regionalexpress nach Hamburg gegen Migranten, Frauen und "Zecken". BGS griff während der Fahrt nicht ein

Rechtsextremer Durchmarsch

taz vom 20. Juli 2001, von Heike Kleffner
Am 3. Oktober will die rechtsextreme Kameradschaft Germania erneut durch Berlin demonstrieren. SPD-Innensenator Ehrhart Körting will an die erfolglose Politik seiner CDU-Vorgänger anknüpfen

Herzogenaurach: Jugend flüchtet vor rechter Gewalt

Fränkischer Tag vom 22. Mai 2001
Uli Jentsch referierte über die Strukturen der Neo-Nazi-Szene

Antifa will Neonazis „auf die Pelle rücken“

Frankfurter Rundschau vom 26. April 2001, von Gitta Düperthal
Bündnis plant Gegen-Demo zum 1. Mai-Aufmarsch

Antifa außer Hörweite

taz vom 30. April 2001, von Dirk Hempel und Heike Kleffner
NPD darf morgen durch Hohenschönhausen marschieren. Eine von Prominenten unterstützte Gegendemonstration wurde von der Polizei verboten. S-Bahn verweigert Sonderzüge für Nazis
http://www.taz.de/pt/2002/04/30/a0164.nf/text.ges,1

Funktionierendes Netzwerk

Junge Welt vom 03. März 2001, von Ralf Fischer
Festnahme von Blood & Honour-Aktivisten in Tirol wirft Licht auf internationale Neonaziaktivitäten

Subkultur konspirativer Struktur

Elbe-Jeetzel-Zeitung vom 23. Februar 2001
Info-Veranstaltung über Rechts-Rock und seine Rolle in der Nazi-Szene

Kommissionsbericht beim norwegischen Justizministerium

http://odin.dep.no/jd/norsk/publ/rapporter/012041-220002/ index-hov003-b-n-a.html
dazu auch:
Nazivolden vil oke
Dagbladet vom 13. Februar 2001, von Hakon Lund
http://www.dagbladet.no/nyheter/2001/02/13/241543.html

Endpunkt einer jahrelangen Entwicklung

taz vom 12. Februar 2001, von Heike Kleffner
Auch einen Monat nach dem Brandanschlag auf den Jüdischen Friedhof in Potsdam tappt die Polizei weiter im Dunkeln.

Aktionsprogramm gegen „Glatzen“ in Jugendtreffs

Alsfelder Allgemeine Zeitung vom 30. Januar 2001
Seminar von „Gesicht zeigen gegen rechts“: Wunsch nach Koordinationsstelle beim Kreis – Broschüre und Patenschaften

Wunsch nach Koordinierungsstelle steht ganz oben

Oberhessische Zeitung vom 29. Januar 2001
Seminar der Initiative „Gesicht zeigen gegen rechts“ entwicklet Maßnahmen und Aktionen gegen rechtes Gedankengut

„Weißer Lärm“ zu Mord und Totschlag

Schwäbisches Tagblatt vom 12. Januar 2001
Rechtsrock-Spezialist im Reutlinger Bildungszentrum Nord: Lukratives Geschäft mit Platten und CDs

Women 'taking over' German neo-nazi parties

von Michael Leidig in Wien
London Daily Telegraph vom 7. Januar 2001

Anschluss an die Mitte

zitty Nr.02/2002, von Jeanette Goddar

 

2000

Versandhandel boomt

Nürnberger Nachrichten vom 9. November 2000
Buchautor informierte über die Musikszene der Neonazis

Kerstin und Annelie fragen die Basis

taz vom 06. September 2000, von Philipp Gessler

 

1999

German neo-Nazis vow attacks

jewish bulletin news vom 24. Dezember 1999
A neo-Nazi group has called for attacks on Jewish institutions.

Rechter Wahlkampf in der Hauptstadt beginnt

taz vom 19. Mai 1999, von Richard Thiel
Die „Republikaner“ setzen bei den Abgeordnetenhaus- und Bezirkswahlen in Berlin auf Ausländerkriminalität, Arbeitslosigkeit und Steuern.

Hundert Meter Antifaschismus

taz vom 28. Mai 1999, von Kolja Mensing
Selbst böse Menschen haben viele Lieder, und gut verdient wird an dem Nazi-Geschrammel auch noch.

„Kulturschock“ ist die Antwort

ND vom 28. Mai 1999, von Carsten Becker
Laute Töne gegen Rechts am Samstag in Hellersdorf

Rechtsausleger

tip vom 23. Juni 1999, von Karl Herrmann
Im Kampf um die Rechtschreibreform mischt die rechte Szene an vorderster Front mit – auch in Berlin

 

Presseresonanz

Presseresonanz zu Profil: Der Märkische Heimatschutz (MHS)

DGB Region Uckermark/Barnim
http://region-uckermark-barnim.dgb.de/article/articleview/2424/1/190/

Resonanzen auf die Pressemitteilung zu Rechten Übergriffen

"Viele Opfer und Zeugen schweigen"
Chronologie rechtsextremer, rassistischer, antisemitischer Vorfälle in Berlin 2003 veröffentlicht
Junge Welt v. 25.2.2004
http://www.jungewelt.de/2004/02-25/013.php

"Gewalt ist alltägliches Geschäft"
Drohungen, Pöbeleien oder Faustschläge: Initiativen legen Liste mit über 60 antisemitischen und rassistischen Übergriffen vor und nennen die Zahlen "erschreckend". Ein Ergebnis: In bestimmten Bezirken müssen bestimmte Menschen besonders leiden
VON HEIKE KLEFFNER
Es ist eine lange Liste von Daten und Fakten, die auf den ersten Blick nüchtern wirkt - und auf den zweiten Schreckliches dokumentiert. Fein säuberlich haben drei Initiativen antisemitische und rassistische Übergriffe des vergangenen Jahres in Berlin aufgelistet - zu einer Chronologie der Gewalt: Über 60 Vorfälle gab es 2003 - 42 davon waren körperliche Angriffe, der Rest Drohungen und Schändungen.
Die Auflistung ergibt "erschreckend hohe Zahlen rechtsextrem, rassistisch, antisemitisch sowie schwulenfeindlich motivierter Gewalttaten" in Berlin, so das Fazit der Opferberatungsstelle "Reach Out", des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums (Apabiz) sowie des Vereins "Tacheles Reden".
taz v, 29.1.2004
http://www.taz.de/pt/2004/01/29/a0291.nf/text

"Der übertragene Nahost-Konflikt"
Übergriffe von jungen Muslimen auf Juden nehmen zu. Ihr Weltbild ist durch arabische TV-Sender geprägt. Islamisten versuchen, politischen Antisemitismus mit Koran-Zitaten zu begründen
VON WIBKE BERGEMANN
in: taz v. 28.4.2004

Insgesamt 22 antisemitische Straftaten hat das Antifaschistische Pressearchiv in Berlin (Apabiz) im vergangenen Jahr gezählt. Die Vorfälle reichen von Schändungen jüdischer Friedhöfe und KZ-Gedenkstätten bis hin zu verbalen und gewalttätigen Attacken gegen Juden. Die meisten der dokumentierten Straftaten wurden von Rechtsextremen verübt - so weit deutsche Normalität wie bekannt.
http://www.taz.de/pt/2004/04/28/a0311.nf/text.ges,1
oder
http://www.hagalil.com/archiv/2004/04/uebergriffe.htm

Presseresonanz auf den Artikel "Fürstenberger Heimatschutz" aus monitor nr.10, mai 2003

"Als Sprachrohr missbraucht: Rechtsextremer unterwandert Fürstenberger Heimatverein - Schriften mit 'völkischen Tendenzen' erschienen"
Aus: Märkische Oderzeitung, 13.06.2003

Presseresonanz auf die Pressemitteilung zu: Rechte Oi-Konzerte

http://www.rockoi.de/konzerte_jinx.htm

Presseresonanz auf die Pressemitteilung zu: Kategorie C

Aus: http://www.outknocked.de/gb/guestbook.php und
http://www.uebersteiger.de/61/vor.html

Presseresonanz auf den Artikel aus monitor nr.2, oktober 2001 zu: Indymedia Russland

„tirer profit de contradictions“ Indymedia Russie dans les mains de la Nouvelle Droite
Artikel auf Französisch.
http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/nettime-fr-0201/msg00020.html

Destra "antimondialista" Tecniche di infiltrazione nazista da Seattle a Mosca I falliti tentativi di inserirsi nel movimento No-Global
Aus "Umanità Nova" n. 11 del 24 marzo 2002 auf Italienisch.
http://www.ainfos.ca/02/mar/ainfos00661.html
http://www.ecn.org/uenne/archivio/archivio2002/un11/art2111.html

Presseresonanz auf die Pressemitteilung zu Oliver Schweigert

taz, 17.08.2000
Neonazi fürs Netz geschult
Von Philipp Gessler

BILD, 18.08.2000
Auch das noch: Arbeitsamt schult Neonazi fürs Internet

Berliner Kurier, 18.08.2000
Rechter mobil im Internet - mit Hilfe des Arbeitsamts?
Von Gerhard Lehrke

ND, 18.08.2000
Raus aus dem Netz!
Von Karin Nölte

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