Nordland-Verlag
Der Nordland-Verlag von Neonazi Thorsten Heise stellt sich schon mit seiner Namensgebung ganz in die Tradition des Nationalsozialismus und verlegt neben der Zeitschrift Volk in Bewegung nur wenige eigene Buchtitel.
Der Nordland-Verlag von Neonazi Thorsten Heise stellt sich schon mit seiner Namensgebung ganz in die Tradition des Nationalsozialismus und verlegt neben der Zeitschrift Volk in Bewegung nur wenige eigene Buchtitel.
Die Zeitschrift Volk in Bewegung (ViB) sieht sich »dem Wunsch und dem Willen verpflichtet die Volksgemeinschaft aller Deutschen wiederherzustellen!« Das voll und ganz auf ihr neonazistisches Stammklientel ausgerichtete Blatt lässt sich in der Holocaustleugner- und Reichsbürgerszene verorten.
Im aktuellen Heft iz3w - Januar/ Februar 2025 wurden wir interviewt und unsere Arbeit vorgestellt.
In der Nacht des 24. Oktober 1993 wird Hans-Joachim Heidelberg am S-Bahnhof Schöneweide im Ostberliner Bezirk Treptow tot aufgefunden. Ein extrem rechtes behindertenfeindliches Motiv ist dabei sehr wahrscheinlich.
Der 1994 gegründete Kopp-Verlag hat sich vom Nischen-Verlag zum mittelständischen Unternehmen mit mehreren Sparten entwickelt. Zu den verlegten Büchern zählen Werke aus dem Feld der »Ufologie«, verschwörungsideologische Texte, EU- und Euro-Kritik, islamfeindliche Schriften und esoterische Gesundheitsratgeber.
Der Sturmzeichen-Verlag & Versand bietet über den Onlineversand zahlreiche Titel extrem rechter Verlage, Zeitschriften und Merchandise an. Das Hauptprojekt der Verlages ist die Zeitschrift N.S. Heute.
Recherche D ist das Aushängeschild für die 2018 gegründete »patriotisch-konservative Denkfabrik« Recherche Dresden. Die Zeitschrift präsentiert Abhandlungen zu ökonomischer Theorie und Wirtschaftspolitik, will den attestierten Kompetenzmangel der extremen Rechten in ökonomischen Fragen beheben und Eckpunkte für eine extrem rechte Wirtschaftspolitik präsentieren. Sie ist dem Netzwerk der Neuen Rechten zuzuordnen.
Die von Dietmar Munier herausgegebene Zeitschrift Zuerst! trat 2010 als »Deutsches Nachrichtenmagazin« mit dem Anspruch eines »Anti-Spiegel« in die Öffentlichkeit. War sie unter ihrem ersten Chefredakteur Günther Deschner (ehemals Die Welt) noch stärker auf den Graubereich zwischen Konservatismus und extremer Rechter ausgerichtet, entwickelte sie sich unter Manuel Ochsenreiter ab 2011 zu einem Sprachrohr der extremen Rechten, insbesondere der radikalisierten AfD und der Identitären Bewegung.