Extrem rechte Perspektiven auf Künstliche Intelligenz – Teil 1
Die Veröffentlichung von ChatGPT hat Ende 2022 einen Hype um Künstliche Intelligenz (KI) ausgelöst. KI-Technologie wird mittlerweile von vielen Menschen genutzt, sie findet sich in Suchmaschinen, dem Finanzwesen, der Personalführung, dem Bildungssektor, der Medizin und auch der Kriegsführung wieder. Die vorliegende Ausgabe widmet sich dem gesellschaftlichen Diskurs über die Chancen und Risiken von KI sowie den Perspektiven der extrem rechten Medienlandschaft.
In die Betrachtung eingeflossen sind die Ausgaben (und Sonderhefte) der letzten zwei Jahre von Compact, Junge Freiheit, N.S. Heute, Zuerst!, Sezession, Krautzone und Volk in Bewegung sowie ein Podcast des Jungeuropa Verlags.
Von Dana Fuchs und Vera Henßler
In den 1950er Jahren prägte der amerikanische Informatiker John McCarthy den Ausdruck Künstliche Intelligenz. Seine Verwendung ist jedoch umstritten, da er als irreführend, vereinfachend und politisch aufgeladen gilt. Insbesondere das Wort »Intelligenz« legt nahe, Maschinen verfügten über eine reale Einsicht oder Vernunft. KI-Anwendungen »verstehen« jedoch nicht im eigentlichen Sinne, sondern verarbeiten und analysieren Daten. Der Begriff kann technische Systeme überhöhen, Unterschiede verschleiern und letztlich auch bestehende Machtstrukturen festigen.
In der öffentlichen Debatte um die Möglichkeiten, Grenzen und Gefahren von KI spielen wiederkehrende Narrative eine herausragende Rolle:
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- KI wird oft als menschenähnlicher Akteur dargestellt, was zu überzogenen Zukunftsvisionen führt. Dies zeigt sich etwa in der Debatte um eine mögliche »Artificial General Intelligence« (AGI), einer Art Superintelligenz, die nicht nur einzelne Aufgaben lösen können soll, sondern wie ein Mensch denken, lernen und sich weiterentwickeln. Charakteristisch für den öffentlichen Hype um KI, so der Philosoph und Mathematiker Rainer Mühlhoff, sei ein »schrilles Wechselspiel«[1] zwischen apokalyptischen Vorstellungen (Auslöschung der Menschheit durch AGI) und Heilsphantasien.
- Der auf die Zukunft gerichtete Fokus (Longtermismus) lenkt von aktuellen gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ab: KI-Systeme beeinflussen bereits heute gesellschaftliche Strukturen; die auf Wahrscheinlichkeiten statt Einzelfallprüfungen basierende Verfahrensweise kann Ungleichbehandlungen und Diskriminierung verstärken.
- Eine Politik, die an rein technische Lösungen zur Überwindung gesellschaftlicher Missstände glaubt (Solutionismus), umgeht demokratische und soziale Aushandlungsprozesse ebenso wie strukturelle Reformen und verhilft KI-Unternehmen zum Ausbau ihrer Machtposition.[2] Die Folge ist eine Machtverschiebung weg von demokratischen Institutionen hin zu privatwirtschaftlichen Akteuren. Mühlhoff warnt, dass dies zu einer gefährlichen Verbindung staatlicher und technologischer Macht führen kann – mit dem Ergebnis, dass sich antirechtsstaatliche Verfahren, die auf automatisiertem Ein- oder Ausschluss, Bevorzugung oder Benachteiligung von Menschen durch KI-Systeme beruhen und die Wirtschaftsinteressen der KI-Industrie gegenseitig verstärken.[3]
Entsprechende Tendenzen lassen sich während der zweiten Amtszeit Donald Trumps beobachten. Dessen Politik der Deregulierung überschneidet sich mit den Interessen der sogenannten Cyberlibertären des Silicon Valley.[4] Wie gefährlich diese Verbindung ist, zeigt die Übernahme zentraler Regierungsaufgaben durch Elon Musk 2025: Das von ihm kurzzeitig geleitete neue Departement DOGE betrieb einen radikalen Bürokratieabbau und übernahm die Kontrolle über weitere Behörden, bei denen unter der Maßgabe eines Spargebots zahllose Dokumente mit Diversity-Kontext verändert oder gelöscht wurden, auch solche, die qua Gesetz den National Archives hätten übergeben werden müssen.[5]
Auch auf internationaler Ebene wird KI strategisch eingesetzt: Während China die Technologie nutzt, um globale Stimmungen zu analysieren und mögliche Krisen frühzeitig zu erkennen, verwendet Russland sie für Desinformationskampagnen. Bei der »Operation Overload« beispielsweise wurden massenhaft KI-generierte Fake News verbreitet, deren Umfang nachweislich um bis zu 155 Prozent zunahm.[6]]
KI und der Wandel der Öffentlichkeit
Künstliche Intelligenz verändert die Informationslandschaft insbesondere auf Sozialen Plattformen grundlegend. Der Anteil synthetischer Inhalte steigt weltweit stark an. So enthält rund ein Viertel der Top-Suchergebnisse auf TikTok KI-generierte Bilder.[7] Monetarisierungsprogramme der Plattformen begünstigen sogenannte »Content Farms«, die massenhaft emotionale und schematisch ähnliche Inhalte produzieren.[8] Welche Folgen das haben kann, zeigte sich zuletzt bei der Verbreitung KI-generierter Bilder von Konzentrationslagern, die historische Ereignisse verfälschten und gezielt für hohe Klickzahlen instrumentalisierten.[9]
Neben kommerziellen Interessen ermöglichen KI-Anwendungen auch neue Wege politischer Propaganda. Insbesondere die AfD setzt auf KI-generierte Inhalte.[10] Die Technologie erleichtert es, den Informationsraum gezielt zu »überfluten« und das Vertrauen in Fakten und Wissenschaft zu zerstören. Ein prominentes Beispiel ist die »Flood the Zone«-Taktik des früheren Trump-Beraters Steve Bannon: Mit KI erhält diese Idee nun eine nie dagewesene Reichweite und Geschwindigkeit.
Künstliche Intelligenz in der extrem rechten Publizistik
In extrem rechten Periodika ist Künstliche Intelligenz ein zunehmendes Thema. Die Mehrzahl der Artikel lässt sich drei Themenkomplexen zuordnen: Erstens wird KI als politisches Werkzeug diskutiert und der Frage nachgegangen, ob ihr Nutzen – dazu zählt vor allem die intensive Verbreitung eigener Inhalte – mögliche negative Auswirkungen auf die Gesellschaft überwiegen würde. Ein weiteres Narrativ begreift Künstliche Intelligenz zuallererst als gesellschaftliche Bedrohung: Darunter fallen sowohl Meinungsbeiträge, die sich an wissenschaftlichen Debatten orientieren, etwa in der Jungen Freiheit oder der Sezession, als auch emotionalisierende und verschwörungsideologisch aufgeladene Artikel, wie sie etwa im Compact-Magazin zu finden sind. Ein dritter Themenblock widmet sich der Wirtschaft, den Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und der Rolle Deutschlands.
Prototypische Beispiele rechter KI-Ästhetik, digital und Print: N.S. Heute, Wilhelm Kachel und AfD (Instagram).
»Auf zu den Sternen« – KI und Wirtschaft
Der Fokus der internationalen Debatte zur Entwicklung von KI hat sich in den vergangenen Jahren verschoben, weg von Fragen der Regulierung hin zu einem nationalstaatlichen Wettbewerb um Investitionen. Dies zeigen u.a. die Ergebnisse der globalen, jährlich stattfindenden KI-Gipfel.[11]
In der nationalkonservativen Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) wird betont, dass Deutschland mehr in KI investieren müsse, um im Wettbewerb mit den USA und China nicht zurückzufallen. Verschiedene Artikel fordern im Einklang mit großen Branchenverbänden wie Bitkom, dass es weniger Regularien für die Entwicklung von KI brauche, da man sonst im internationalen Wettbewerb nicht mithalten könne. Markus Brandstetter plädiert für den Aufbau einer KI-Industrie in Deutschland. Trotz bestehender Risiken, die nicht weiter ausgeführt werden, gäbe es damit das Potenzial, »die wirtschaftliche Bedeutung der Automobilindustrie [zu] ersetzen«. Neue Arbeitsplätze, die Möglichkeit, eine Vorreiterrolle zu übernehmen und die Diversifizierung der deutschen Wirtschaft seien möglich – allerdings würden regulatorische Anforderungen im Datenschutz und mangelnde Investitionen diesen Prozess derzeit bremsen. (03/2025) Ähnliche Befürchtungen äußert Christian Schreiber: Problematisch sei, dass durch den Verzicht weitreichender Regularien in den USA deutsche Unternehmen lieber mit US-Unternehmen kooperierten, weil diese schneller und pragmatischer seien. Technologiepolitik, so der Autor, müsse in Deutschland daher endlich zum zentralen Themenfeld werden. (23/2025) Benedikt Rueß fordert in Anspielung auf das US-amerikanische Stargate-Projekt unter dem Titel »Auf zu den Sternen« einen »echten Aufbruch«: Es brauche radikale Verschlankungen des Bürokratieapparats in Brüssel und Berlin, Kürzungen des Sozialstaats zugunsten von Forschung und Entwicklung und eine Rückkehr zur Atomenergie, um genügend Rechenleistung aufbringen zu können. Bedenken, so der Tenor in der JF, seien anlässlich des Standortwettbewerbs nachrangig – es gelte, jetzt unbürokratisch zu investieren und langwierige Genehmigungsverfahren durch vereinfachte Lösungen zu ersetzen.
Das seit 2017 erscheinende rechtslibertäre Magazin Krautzone[12] sieht eine »KI-Goldgräberstimmung«. (01/2026) Neben großen Erwartungen warnen die Autoren[13] jedoch auch vor einer IT-Blase. Sollte diese platzen, dürften die wirtschaftlichen Folgen deutlich schwerer abzufedern sein als in früheren Technologiekrisen. Die Artikel der Ausgabe mit dem Titelthema »KI – Wenn Maschinen denken« verweisen sowohl auf Chancen als auch auf Risiken, wobei der Ton insgesamt eher optimistisch ist und den neuen Technologien eine enorme Umbruchskraft attestiert wird. In zwei Leitartikeln diskutieren die beiden Chefredakteure und Geschäftsführer Hannes Plenge (Pro) und Florian Müller (Contra) die Auswirkungen eines zunehmenden Einsatzes von Robotern in der Arbeitswelt. Plenge argumentiert, dass so mehr Freizeit möglich sei. Diese Argumentation wird durch den Bezug zur Fluchtdebatte von 2015/2016 ideologisch aufgeladen: »Ähnlich wie erst die ›Flüchtlingskrise‹ zu einer stärkeren Bewusstseinswerdung des Eigenen und vielen neuen nationalen Bewegungen geführt hat, könnte die technologische Revolution durch KI zu einer Rückbesinnung auf den Menschen und seine Natur führen.« Müller hingegen warnt vor massiven Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Viele Berufe würden verschwinden, ein Wechsel in neue Tätigkeiten sei für die meisten jedoch unrealistisch – so könne »eine arbeitslos gewordene Kassiererin […] nicht übermorgen als KI-Beraterin anfangen«. Als Konsequenz massenhafter Arbeitslosigkeit befürchtet er eine radikale linke Umverteilungspolitik mit extrem hohen Steuersätzen: »Linke Politik als Reaktion – und linke Politik auf Speed. Unter Beibehaltung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts werden sich unvorstellbare Plünderungsorgien einstellen, die die berühmte ›Schere zwischen Arm und Reich‹ versuchen werden zu schließen.«
Mit Technik gegen die Technisierung
Die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt beschäftigen auch den identitären Strategen Martin Sellner. In der neurechten Sezession skizziert er vage eine rechte Technopolitik und verbindet darin völkische Positionen mit technologiekritischen Perspektiven. (128/2025) Ausgangspunkt seiner Ausführungen ist die naheliegende Annahme, dass auch zahlreiche Berufe im Bereich der Wissensproduktion betroffen sein werden, was zu einer Art Neo-Luddismus, einer modernen Form der Maschinenstürmerei führen könnte: »Ein neuer Luddismus könnte klüger, kreativer und besser vernetzt sein. Denn nicht metapolitisch machtlose Facharbeiter geraten heute in die Mühlen der Rationalisierung, sondern hochgebildete, gut vernetzte und kulturell produktive Menschen. […] Der Widerstand von Neoludditen mit Bachelorabschluß könnte radikale Formen annehmen: Digitale Sabotageakte wie die gezielte Verzerrung von KI-Trainingsdaten, Infiltration von KI-Unternehmen und gewalttätiger Aktionismus im Stil radikaler Tier- und Umweltschützer sind vorstellbar.«
Mit der international zunehmenden Sorge vieler Menschen bezüglich der Entwicklung von KI[14] hat sich insbesondere in den USA eine luddistische Bewegung herausgebildet. Diese organisiert Lesekreise, Spaziergänge und Protestaktionen, etwa gegen den Bau großer Rechenzentren.[15] Vereinzelte gewalttätige Aktionen richteten sich etwa gegen den Gründer von OpenAI, Sam Altmann.[16] Der Neo-Luddismus vereint ganz unterschiedliche politische Spektren. Ein prominenter Bezugspunkt ist der Text »Die industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft« aus dem Jahr 1995 von Ted Kaczynski.[17] Der als Una-Bomber bekannt gewordene Mathematiker hatte zwischen 1978 und 1995 in den USA 16 Paketbomben verschickt, um auf die Gefahren durch Technisierung aufmerksam zu machen. Dabei wurden drei Menschen getötet und 23 verletzt. Kaczynski sah das »industriell-technologische System« als eine gefährliche, selbstverstärkende Macht, die Menschen immer stärker anpasst, kontrolliert und von der Natur entfremdet. Dennoch plädierte er dafür, dass »Revolutionäre« moderne Technik nutzen, um das technologische System zu bekämpfen.
Ähnlich sieht es heute Martin Sellner. Die Rechte solle sich zwar prominent gegen Künstliche Intelligenz wenden, diese aber dennoch nutzen, da andernfalls ihre politische Bedeutungslosigkeit drohe. In seiner regelmäßigen Kolumne für das verschwörungsideologisch geprägte Compact-Magazin skizziert er KI-Technologie als unaufhaltsame »Kriegs- und Machtmaschine«, durch die »Massenmanipulation und Meinungskontrolle […] kinderleicht« werden könnten. (07/2025) »Auf Knopfdruck [ließe sich] das Netz mit maßgeschneiderten Informationen fluten«. Diese Idee erinnert an Steve Bannons »Flood-the-Zone«-Strategie. Sellners Beitrag »Mit KI zum Sieg!« stellt eine der wenigen Stimmen zum Thema in Compact dar, die KI (notgedrungen) als Chance begreifen. Der luddistischen Bewegung fehle es hingegen an einem mobilisierenden Mythos, weshalb sich die identitäre Rechte hier einmal mehr als Speerspitze begreifen und darin eigene Akzente setzen sollte. Worin der mobilisierende Mythos bestehen sollte, ist mit Blick auf den Autor leicht zu erraten. So gehe die Einhegung der Technik »Hand in Hand mit einem Kampf gegen die Ersetzungsmigration. Als Phänomen der Entwurzelung, der Entfremdung und der Mobilmachung ist der Bevölkerungsaustausch untrennbar mit der Technosphäre verbunden.« (Sezession 128/2025) Der Widerspruch zwischen mobilisierender Technologiekritik und dem gleichzeitigen Aufruf zur Nutzung von KI entspricht einem strategischen Opportunismus, der für Sellner charakteristisch ist.
Cyberlibertarismus und völkische Politik
Auf den ersten Blick bestehen deutliche Gegensätze zwischen cyberlibertären Ideen und völkischen Ideologien: Während Tech-Libertäre »nach den Sternen greifen«, ziehen sich die Völkischen auf die »eigene Scholle« zurück, so der Journalist Thomas Assheuer.[18] Beide teilten zwar die Ablehnung des »alten Systems«, verfolgten jedoch unterschiedliche Ziele: Die Cyberlibertären wollen den Staat radikal minimieren, die völkische Rechte ihn neu aufbauen. Assheuer zeigt auf, dass sich die Verbindung von hypermoderner Technik und völkischem Denken ideengeschichtlich bereits bei Ernst Jünger finden lässt – und damit bei einer wichtigen Referenz der Neuen Rechten. In seiner Programmschrift »Der Arbeiter« entwarf Jünger die Vision einer Hypermoderne mit dem Ziel einer »Verschmelzung von Mensch, Mythos und Maschine« und der Überwindung des Liberalismus durch die »totale Mobilmachung« der Technik. Diese Motive – Technikbegeisterung, Anti-Liberalismus, Beschleunigungsdenken (Akzelerationismus) – finden sich auch bei Cyberlibertären wie Peter Thiel, Marc Andreessen oder Elon Musk. Trotz dieser ideologischen Gemeinsamkeiten wird in einigen Zeitschriftenbeiträgen deutlich, dass die rechte Zusammenarbeit mit den ›Tech-Bros‹ seine Grenzen hat, nicht zuletzt da deren Machtstellung auch hier mit Sorge gesehen wird. Zentraler sei es, so etwa Martin Sellner, eigene Macht aufzubauen.
- Der zweite Teil des Artikels »Extrem rechte Perspektiven auf Künstliche Intelligenz« erscheint am Freitag den 31. Juli 2026. Die apabiz-Publikationsreihe magazine nimmt rechte Periodika unter die Lupe, beleuchtet zentrale Diskurse und schafft damit eine Grundlage für die argumentative Auseinandersetzung.
- ↑ Vgl. Rainer Mühlhoff: Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus, Stuttgart 2025, S. 59.
- ↑ Vgl. ebd., S. 67.
- ↑ Vgl. ebd., S. 139.
- ↑ Zum Einfluss der Cyberlibertären auf die US-Politik siehe auch Jan Rathje (2025): Cyberlibertarismus als Problem für liberale Demokratien. Online unter: cemas.io [14.04.2026].
- ↑ Vgl. Mühlhoff, S. 8f.
- ↑ Vgl. CheckFirst (2025): Operation Overload: More Platforms, New Techniques, Powered by AI. Online unter: checkfirst.network [14.04.2026
- ↑ Vgl. AI Forensics (2025): AI Generated Algorithmic Virality. Online unter: AI Forensics [14.04.2026].
- ↑ Vgl. Julia Smirnova (2026): KI-Desinformation auf TikTok. Angriffe zielen auf die Bundesregierung. Online unter: cemas.io [14.04.2026].
- ↑ Das Netzwerk »Digital History and Memory« reagierte darauf mit einem offenen Brief, in dem die Betreiber*innen sozialer Plattformen zu einem konsequenten Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen aufgefordert werden. Online unter: gedenkstaettenforum.de [14.04.2026].
- ↑ Vgl. Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. (Hrsg.): KI und Wahlen. Neue Dynamiken der digitalen Demokratie in Deutschland, Berlin 2024. Online unter: kas.de
- ↑ Seit 2023 finden jährlich internationale KI-Gipfel statt. Auftakt war der »AI Safety Summit« in Großbritannien, wo es vorrangig noch darum gegangen war, durch internationale Zusammenarbeit eine »verantwortungsbewusste, vertrauenswürdige und menschenzentrierte Entwicklung« von KI sicherzustellen. In den Nachfolgejahren waren Südkorea, Frankreich und Indien die Gastgeber, 2027 wird der Gipfel in der Schweiz stattfinden.
- ↑ Das Magazin veröffentlicht seit 2017 im zweimonatlichen Rhythmus. Im Spannungsfeld zwischen Jungkonservatismus und rechtslibertärem Milieu arbeiten sich die Artikel an klassischen rechten Feindbildern ab. Vgl. Gina Bartali/Damian Ott: Krautzone. Antifeminismus, Neoliberalismus und Faschismus vereint? Online unter: antifaschistisches-archiv.org [14.04.2026].
- ↑ Alle in unsere Analyse integrierten Artikel rechter Periodika wurden von Männern verfasst, weshalb hier und nachfolgend nur von »Autoren« die Rede ist.
- ↑ Das US-amerikanische PEW Research Center führte 2025 in 25 Ländern Befragungen zum Thema durch. Die Mehrzahl der Befragten gab an, dass sie eher besorgt als begeistert auf die zunehmende Bedeutung Künstlicher Intelligenz im Alltag blicken.
- ↑ Vgl. Lukas Hermsmeier: Rage against the machine, Zeit Online vom 03.12.2025 [20.04.2026].
- ↑ Im April 2026 schleuderte ein Mann einen Molotow-Cocktail auf das Haus von OpenAI-Gründer Sam Altmann in San Francisco und wurde anschließend mit einem Kanister Kerosin vor dem Hauptquartier von OpenAI festgenommen. Laut Medienberichten trug er ein »Manifest« bei sich, in dem zu Gewalt gegen KI-Entwickler*innen aufgerufen wird.
- ↑ Vgl. Charles Homans: The Strange, Post-Partisan Popularity of the Unabomber, New York Times vom 22.03.2025 [20.04.2026].
- ↑ Thomas Assheuer: Faschismus als Endsieg der Evolution? Ernst Jünger als Stichwortgeber der Cyberlibertären, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 12/2025, S. 51.

