Medienschau: Buchhandlungen starten Initiative gegen Rassismus

Neukölln

„Wie lässt sich der Rechtspopulismus stoppen?“ – das fragen sich mehrere Buchläden in Neukölln und bieten unter anderem eine „Stammtischkämpfer*innen-Ausbildung“ an.

In Neukölln haben sich mehrere Buchhandlungen zusammengetan, um sich gemeinsam gegen Rassismus zu äußern und zu positionieren. Die Initiative „Neuköllner Buchläden gegen Rechtspopulismus und Rassismus“ hat für den Zeitraum vom 18. November bis zum 10. Dezember eine Veranstaltungsreihe organisiert, die von der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt wird.

„Der politische Rechtsruck in Deutschland ist erschreckend. Bei den Wahlen in Berlin ist die Alternative für Deutschland mit rassistischen Parolen gegen Flüchtlinge und Muslime in das Abgeordnetenhaus eingezogen“, heißt es auf den Flyern, die derzeit in Neukölln und Umgebung ausliegen. „Wir Neuköllner Buchläden sagen: Es ist höchste Zeit sich öffentlich gegen diesen Hass zu positionieren. Wir akzeptieren nicht, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Sexismus sich in unserer Gesellschaft ausbreiten.“

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Die Referenten kommen hauptsächlich von „apabiz“, einer Plattform, die sich mit der extremen Rechte in Deutschland nach 1945 beschäftigt, Material sammelt und in der Bildungsarbeit aktiv ist. „Wie können wir in Neukölln und darüber hinaus der AfD etwas entgegen setzen?“, ist auch die Fragestellung eines Abendgespräches am 2. Dezember im Leporello in der Krokusstraße 91 in Rudow.

Mehr: Tagesspiegel v. 4.11.2016