Medienschau zu unserer Recherche „Das rechte Netzwerk der AfD“

Am 12. September haben wir auf unserem Berlin-Blog eine Recherche zum rechten Netzwerk der AfD veröffentlicht, die in der Medienlandschaft breit rezipiert wurde.


Wie sich die AfD nach rechts außen vernetzt

Die AfD in Berlin dulde Verbindungen zur extremen Rechten, stellt der Verein Apabiz fest. Die Partei betont, einige Aktivitäten sehe auch sie „nicht gerne“.

Seriös, ja fast staatstragend kam die Berliner AfD in den letzten Monaten daher. Reißerische Parolen hörte man selten – die Partei gibt sich bürgerlich. Eine Veröffentlichung des Vereins Apabiz zeigt jetzt aber „personelle Verknüpfungen zu Neonazis und langjährigen extrem rechten Netzwerken“. Am Montag veröffentlicht die Initiative, die seit Jahren die extreme Rechte in Deutschland beobachtet, eine Analyse mit dem Titel „Das rechte Netzwerk der Berliner AfD“. (…)

Tagesspiegel vom 13.09.2016


Recherchen vorgestellt – Verein wirft Berliner AfD Verbindungen in die rechte Szene vor

Unterhält die AfD in Berlin ein Netzwerk mit persönlichen Verbindungen zu Neonazis, Bärgida-Aktivisten, Burschenschaftlern und so genannten Identitären? Das wirft ihr der Berliner Verein „apabiz“ vor und sammelt entsprechende Indizien. AfD-Spitzenkandidat Pazderski weist diesen Vorwurf wiederholt zurück. (…)

Artikel auf rbb-online und Bericht in der Abendschau vom 13.09.2016


Wie die AfD die Weltoffenheit Berlins gefährdet

„Berlin bleibt weltoffen“ – mit diesem Slogan wirbt die SPD in Berlin um Wähler. Landet die AfD wie prognostiziert im Abgeordnetenhaus, ist die Offenheit der Stadt ernsthaft bedroht. Wer ist die AfD in Berlin und wie geht die SPD mit ihr um? (…)

Blick nach rechts vom 13.09.2016


Verein deckt rechtsextreme Kontakte von Kandidaten auf

Die AfD gibt sich in Berlin gern als bürgerlich-konservative Partei und weist jede Verbindung zum rechtsextremen Milieu von sich. Doch der Verein „apabiz“ hat die Berliner AfD nun unter die Lupe genommen und bei einigen Mitgliedern deutliche Verbindungen zu rechtskonservativen und neonazistischen Gruppen festgestellt. Die Ergebnisse hat der Verein online veröffentlicht. Die aufgeführten AfD-Mitglieder sind zum größten Teil Kandidaten bei der Abgeordnetenhauswahl oder den Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen (BVV). (…)

Berliner Zeitung vom 14.09.2016


Kandidaten mit zweifelhafter Vergangenheit – Das rechte Netzwerk der AfD

Ist die AfD doch nur der Wolf im Schafspelz? Gern geben sich die „Blauen“ bürgernah, achten darauf, nicht mit Rechtsextremen in Verbindung gebracht zu werden. Jetzt hat das Apabiz (Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum) das rechte Netzwerk der AfD veröffentlicht.

Die personellen Verknüpfungen zu Neonazis und langjährigen extrem rechten Netzwerken der „Alternative“ sind erschreckend. 15 Kontakte zu unterschiedlichen Organisationen hat das Apabiz ausgemacht. Der KURIER zeigt die wichtigsten. (…)

Berliner Kurier vom 14.09.2016


Die AfD ist nach rechts flexibel

Auch in Berlin unterhält die AfD enge Kontakte in die rechte Szene. Mehrere Kandidaten demonstrierten in den 90ern sogar gemeinsam mit dem verurteilten Neonazi Horst Mahler.

„Alles dummes Zeug“, sagt Roland Gläser zu den Vorwürfen. Die AfD habe zwar Zulauf am rechten Rand, achte jedoch darauf, keine Extremen aufzunehmen. „Wenn doch, fliegt derjenige raus“, sagte Ronald Gläser der „Berliner Zeitung“. Gläser ist Pressesprecher der AfD Berlin und Kandidat bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus, die am Wochenende stattfindet.

Die Initiative „apabiz“, die sich seit Jahren mit dem Thema Rechtsextremismus beschäftigt und vom Berliner Senat unterstützt wird, kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD es mit ihrer Abgrenzung nach rechts nicht so genau nimmt. (…)

n-tv.de vom 15.09.2016


Die fragwürdigen Vorlieben des AfD-Siegers Nerstheimer

Kay Nerstheimer sitzt künftig im Berliner Abgeordnetenhaus. Der AfD-Kandidat hat den Wahlkreis Lichtenberg 1 gewonnen. Sieht man sich seine Facebook-Vorlieben an, stößt man vor allem auf große Brüste, Soldaten und einen höchst bedenklichen Like. Bei der Abgeordnetenhauswahl in Berlin waren fünf Politiker der AfD mit Direktmandaten erfolgreich. Sie gewannen im Osten Berlins in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick sowie im Bezirk Pankow im Norden. (…)

stern vom 19.09.2016


Berliner AfD weit nach rechts offen

Rechtspartei erringt im Osten der Stadt fünf Direktmandate / Neu-Parlamentarier verfügen über Kontakte zu Rechtsradikalen

Kann sich die AfD über ihr Berliner Ergebnis freuen? Laut vorläufigem amtlichen Endergebnis erreicht die Rechtspartei 14,2 Prozent der Zweitstimmen in der Hauptstadt und zieht damit in ihr zehntes Landesparlament ein. Auffällig ist: Im Gegensatz zu den drei Urnengängen im Frühjahr in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hatten Meinungsforscher dieses Mal das Ergebnis der Rechten fast punktgenau prognostiziert. (…)

Neues Deutschland vom 19.09.2016


AfD-Oberst marschiert ins Berliner Abgeordnetenhaus

Drittstärkste Kraft wollte sie werden, am Ende landete die Berliner AfD mit 14,1 Prozent auf Platz fünf. Weit entfernt von Werten wie in Mecklenburg-Vorpommern (20,8 Prozent) und Sachsen-Anhalt (24,3 Prozent), wo sie jeweils zweitstärkste Kraft wurde. Selbst in Baden-Württemberg kam sie mit 15,1 Prozent im März auf Platz drei. (…)

BZ vom 19.09.2016