Dossier: Erneut verheimlicht

NPD-Wahlkampfkundgebung auf dem Berliner Alexanderplatz unter dem Motto »Sicherheit durch Recht und Ordnung«. Ein Dossier über die NPD-Kundgebung am 11. September 2011

Am 11. September 2011 hielt die Berliner NPD ihre Wahlkampfabschlussveranstaltung auf dem Alexanderplatz ab. Rund 150 Neonazis lauschten Reden von Udo Voigt, Udo Pastörs, Uwe Meenen, Matthias Faust und Sebastian Schmidtke sowie einem Soloauftritt des Rechtsrocksängers Sleipnir . Um Proteste zu verhindern hatte die Polizei den Veranstaltungsort bis zuletzt geheim gehalten. Schon bei einem von rechten Gewalttaten begleiteten Aufmarschversuch im Mai in Kreuzberg hatte die Polizei im Interesse der Neonazis im Vorfeld alle Auskünfte verweigert – und im Nachgang heftige Kritik eingesteckt. Wie schon im Mai gelang es Antifaschist_innen auch dieses Mal, bereits am Vortag den Veranstaltungsort bekannt zu machen. Um den weiträumig für die Neonazis abgesperrten Alexanderplatz protestierten rund 500 Nazigegner_innen.

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