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Pressemitteilung |
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16.09.2002 Rechtsextremist bei Preußischer Gesellschaft zu GastFür Mittwoch, 18. September 2002, kündigt die Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg eine Veranstaltung mit dem rechtsextremen Publizisten Hans-Dietrich Sander an. Unter dem Thema "Ein Preußen von unten" soll Sander laut Veranstalter die Frage beantworten, ob „preußisches Gedankengut (...) zu einer durchgreifenden Erneuerung unseres Staatswesens führen“ könne. Die Veranstaltung soll um 19.00 Uhr im Hotel Hilton (Am Gendarmenmarkt, Mohrenstr.30) stattfinden. Hans-Dietrich Sander, der vergangenes Jahr seine Zeitschrift Staatsbriefe eingestellt hat, wirkt im Bereich der gesamten extremen Rechten. In seiner Zeitschrift kamen Vertreter des preußischen Monarchismus ebenso zu Wort wie Positionen, die den Holocaust leugnen. Nach einer Verurteilung wegen Volksverhetzung 1997 büßte Sander seinen Ruf in rechts-konservativen Kreisen überwiegend ein. In den letzten Jahren öffnete Sander seine Zeitschrift vermehrt Personen aus dem Umkreis der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) wie Reinhold Oberlercher, Jürgen Schwab oder Horst Mahler. Auch bekannte Neonazis wie Christian Worch kamen zu Wort. Die Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg
tritt nach eigenen Angaben für die "Wahrung und Pflege preußisch-frederizianischen
Gedankengutes und preußischer Tugenden gegen den allgemeinen Werte-
und Sittenverfall in Deutschland ein." Zu der Einladung Sanders äußerte sich der Mitarbeiter des
apabiz, Ulli Jentsch Schon im Mai 2000 wiesen wir darauf hin, dass es am Rande einer Veranstaltung der Preußischen Gesellschaft zu einem Interviewkontakt zwischen Neonazis und dem CSU-Generalsekretär Thomas Goppel kam. Diese Pressemitteilung finden Sie hier. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen unter der angegebenen Telefonnummer zur Verfügung. |
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