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antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v.
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Wir über uns

unsere arbeit | das archiv | bildungsarbeit und publikationen | money is always an issue! | kommunikation | andere über uns

unsere arbeit

Unser Projekt entstand Mitte der achtziger Jahre als Antifa-Pressearchiv im Papiertiger, einem linken Archiv in Berlin-Kreuzberg. Anfang der Neunziger gründeten wir einen eigenen Trägerverein und zogen – bedingt durch den erhöhten Platzbedarf – in eigene Räume. Heute nimmt das Projekt bereits eine Fabriketage in der Lausitzerstraße 10 in Anspruch.

Ansicht unserer Räume

was wir machen...

Dem Wiedererstarken rechtsextremer Ideologien entgegenzutreten, erfordert Entschlossenheit, Kreativität und Wissen. Wir bieten daher vielfältige Materialien an, die über unterschiedliche Aspekte des Rechtsextremismus aufklären und Argumente liefern.

Ansicht unserer RäumeSchwerpunkte unserer Arbeit sind ein umfangreiches Archiv und Bildungsarbeit zum Thema (s.u.). Darüber hinaus initiieren wir weitere Projekte und haben uns insbesondere der Förderung und Vernetzung von Initiativen gegen Rassismus, Antisemitismus und Neofaschismus verschrieben. Wir sind Mitglied im Verein Argumente - Netzwerk antirassistischer Bildung e.V., einem bundesweiten Netzwerk von antirassistischen/antifaschistischen Initiativen. Aber auch sonst arbeiten wir eng mit antifaschistischen Jugendgruppen, Bildungsträgern, Gewerkschaften und kulturellen Projekten zusammen. Einige unserer Kooperationspartner sind:

  • Schule OHNE Rassismus - Schule MIT Courage Berlin
  • Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin
  • Antifaschistisches Infoblatt Berlin
  • Reach out Berlin
  • Mobit Thüringen
  • Miteinander e.V. Magdeburg
  • LISUM Berlin
  • Amadeu-Antonio-Stiftung Berlin
  • ASP - Agentur für soziale Perspektiven e.V. Berlin
  • Tacheles reden! Berlin
  • Lobbi e.V. Mecklenburg Vorpommern.

...und für wen

Unsere Angebote richten sich an alle, die mit rechtsextremer Gewalt, neofaschistischer Organisierung, rassistischen Übergriffen oder der Verbreitung von völkischen und menschenverachtenden Ideologien konfrontiert sind.

Unsere umfangreiche Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Daher bitten wir Euch um Spenden, wenn Ihr unsere Angebote nutzt. Wer unser Projekt laufend unterstützen möchte, kann Fördermitglied werden. Spenden an unseren gemeinnützigen Verein sind steuerlich absetzbar.

das archiv

Grundlage und Hauptbestandteil unserer Arbeit ist der Betrieb eines umfangreichen Archivs, das eines der größten dieser Art in Deutschland ist. Wir verfügen über rechtsextreme und neofaschistische Publikationen, Videos, CDs und mehr.

Diese Primärquellen werden ergänzt durch eine Datenbank, in der Presseveröffentlichungen seit Anfang der neunziger Jahre erfasst sind, sowie durch eine umfangreiche Präsenzbibliothek. Hinzu kommen antirassistische und antifaschistische Publikationen aus der gesamten BRD, Europa und den USA.

Sondersammlungen

Weiterhin verfügen wir über Sondersammlungen, deren Bestand wir erhalten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen:

  • 1995 übernahmen wir aus den Beständen der Staatsbibliothek Ost mehrere hundert Bücher aus der NS-Zeit.
  • Die Sammlung von PfiFf, dem Projekt für interdisziplinäre Faschismus-Forschung an der Freien Universität Berlin, das über mehrere Jahre die Entwicklung der sogenannten »Neuen Rechten« verfolgte, wird von uns verwaltet.
  • 1999 konnten wir das Foto- und Redaktionsarchiv der Deutschen Volkszeitung (DVZ) - die tat vor der Vernichtung bewahren. Zur Zeit bereiten wir das DVZ-Fotoarchiv für die öffentliche Nutzung vor.

Wem kann geholfen werden

Antifaschistische Initiativen, GewerkschafterInnen, JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, Lehrer und Lehrerinnen, wie auch ParteienvertreterInnen nutzen unser Archiv. Jede Woche bekommen wir zudem schriftliche Anfragen zu den unterschiedlichsten Aspekten unserer Arbeit und zum Thema Rechtsextremismus.

Um nur einige Beispiele der vielfältigen Nutzergruppen des Archivs zu nennen:

  • Da ist beispielsweise der Schüler, der für ein Referat an seiner Schule über rechtsextreme Parteien Material benötigt und sich von uns die nötigen fundierten Informationen beschafft.
  • Oder die Fernseh-Journalistin, die zur Illustration ihres Berichts über die rechtsextreme Presselandschaft Originalmaterial mit der Kamera dokumentiert und sich die nötigen Hintergrundinformationen erarbeitet.
  • Aus einer Kommune in Brandenburg erreicht uns eine Anfrage, in welchem Zusammenhang dort aktive Rechtsextremisten bereits vorher unangenehm aufgefallen oder einschlägig bekannt sind.
  • Ein Sozialarbeiter, dessen Klientel rechtsextremistisches Propagandamaterial in die Hände bekommen hat, will von uns wissen, welche neonazistischen Strukturen dahinter stecken könnten.
  • Eine antifaschistische Jugendinitiative plant die Herausgabe einer Info-Broschüre zu lokalen Nazistrukturen und Handlungsstrategien dagegen und braucht Hilfe bei der Konzeption, Recherche und Durchführung ihres Projekts.
  • Ein Konzertveranstalter hat Probleme mit NazibesucherInnen bei Konzerten und will mehr über rechte Bands, Symbole und Kleidermarken wissen.

bildungsarbeit und publikationen

Weiterer Schwerpunkt des apabiz e.v. ist die politische Bildungsarbeit zum Thema. Anhand von uns erarbeiteter Materialien für die politische Bildung sollen Interessierte in die Lage versetzt werden, sich ein umfassendes Bild von rechtsextremen Strukturen und rechtsextremer Ideologie zu verschaffen. Unsere MitarbeiterInnen beobachten seit Jahren die Entwicklungen rechtsextremer Parteien und Organisationen, der militanten Neofaschisten, der rechtsextremen und neofaschistischen Medien und vor allem der Einflussnahme auf verschiedene Spektren der Jugendkultur wie z.B. Skinheads oder Dark Wave. Wir führen Seminare und Workshops in Schulen oder Jugendclubs durch, bieten öffentliche Vorträge oder interne Weiterbildungen an.

ReferentInnen-Katalog

Darüber hinaus helfen wir bei der Vermittlung von ReferentInnen zu verschiedenen Teilaspekten der rechtsextremistischen und antifaschistischen Thematik. Unser ReferentInnen-Katalog umfasst derzeit mehr als 35 Vorträge und Seminare aus den Bereichen Judentum und Antisemitismus, Frauen und Mädchen im Rechtsextremismus, Neofaschismus, Neue Rechte, Burschenschaften, Esoterik und Heidentum, Rechtsextreme Publizistik, Internet, Vertriebenenverbände, Jugendsubkulturen, Rassismus sowie Praxistipps. Die meisten Vorträge können sowohl als Abendveranstaltungen oder als Tages- oder Wochenendseminar gehalten werden. Auf Wunsch bereiten wir gerne mit euch spezielle Gruppenseminare, Workshops in Schulen, Vortragsreihen oder Wochenseminare vor.
Zum ReferentInnenkatalog.

Unser Rundbrief: Der monitor

Unsere wichtigste Publikation ist unser Rundbrief monitor, der seit 2001 alle zwei Monate erscheint. Hier berichten wir auf jeweils acht Seiten über rechte Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Archiv. Fördermitglieder erhalten die Ausgaben kostenlos zugeschickt, Vereine und Institutionen können unser Infopaket abonnieren.
Zur monitor-Übersicht.

Unser Info-Paket

Aber nicht nur für Institutionen, sondern für alle, die in den Genuss des gesamten Service des apabiz e.v. kommen möchten, gibt es unser Info-Paket in den Größen S, M und L:

  • je nach Größe 3, 10 bzw. 20 Exemplare von jeder Ausgabe des monitor
  • den ReferentInnen-Katalog inklusive Updates
  • zwei Exemplare aller neuen Publikationen des apabiz e.v. (Broschüren, Handreichungen etc.)
  • Sonderkonditionen bei Nachbestellungen und Recherche-Anfragen
  • Das Info-Paket kostet je nach Größe 70 Euro, 100 Euro bzw. 130 Euro im Jahr.

Weitere Informationen zum Infopaket.

Bücher und Zeitschriften

Darüberhinaus sind wir an diversen Buchprojekten beteiligt, MitarbeiterInnen veröffentlichen regelmäßig in diversen Fachzeitschriften. Beispiele:

  • Jens Mecklenburg (Hg.), "Handbuch Deutscher Rechtsextremismus". Berlin 1996.
  • Searchlight et al., "White Noise". Münster 2001.
  • Christian Dornbusch / Jan Raabe (Hg.), "RechtsRock – Bestandsaufnahme und Gegenstrategien". Münster 2002.
  • Andreas Speit (Hg.), "Ästhetische Mobilmachung – Dark Wave, Neofolk und Industrial im Spannungsfeld rechter Ideologien". Münster 2002.
  • ASP e.V. (Hg.), "Versteckspiel - Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen". Berlin 2002.

Mehr findet Ihr bei den Publikationen.

money is always an issue!

Für antifaschistische Basisinitiativen, die ihre Arbeit unabhängig von bundespolitischen Vorgaben oder parteipolitischen Erwartungen leisten, war es schon immer schwierig, ihre Arbeit zu finanzieren. Für unsere Initiative ist zwar die Finanzierung einzelner Bildungsprojekte oder Veranstaltungen durch Stiftungen oder arbeitsmarktpolitische Programme möglich, diese machen jedoch nur einen Teil unser Arbeit aus.

Der Kernbereich unseres Projektes ist neben der Herausgabe eigener Publikationen und der Zusammenarbeit mit anderen antifaschistischen Einrichtungen – insbesondere Jugendinitiativen – vor allem der Betrieb unseres Archivs. Diese Arbeit ist kostenintensiv, zeitaufwendig und wenig spektakulär, bildet jedoch die Basis aller unserer Aktivitäten.

Diesen Kernbereich und die laufenden Kosten unserer Arbeit decken wir ausschließlich über Spenden und einen festen Kreis von Fördermitgliedern. Von diesen Mitteln werden keine Personalstellen finanziert und wegen der ehrenamtlichen Arbeit fallen auch keine hohen Verwaltungskosten an.

Diagramm

Nur durch die finanzielle Unterstützung von Menschen, die uns und unsere Arbeit kennen, sind wir auch weiterhin in der Lage, unabhängig von gesellschaftlichen Stimmungen und bundespolitischen Vorgaben sinnvolle antifaschistische Politik zu machen.

Fördermitglied werden

Die wichtigste finanzielle Grundlage unserer Arbeit ist ein fester Kreis von Fördermitgliedern. Fördermitglieder erhalten zweimonatlich unseren Rundbrief monitor inklusive einer internen Beilage, die Euch über neue Entwicklungen in unserem Projekt informiert. Der monatliche Mindestbeitrag beträgt 5,- Euro. Eine Spendenbescheinigung erhaltet ihr automatisch am Ende des Jahres. Fördermitglied kannst Du werden:

  • per Einzugsermächtigung. Diese Variante ist uns aus verwaltungstechnischen Gründen am liebsten. Dabei buchen wir einen festen monatlichen Betrag von Eurem Konto ab. Die Einzugsermächtigung ist jederzeit ohne Angabe von Gründen kündbar.
  • Alternativ ist auch die Einrichtung eines Dauerauftrages möglich. Unsere Kontoverbindung findet ihr weiter unten.

Einfach die untenstehende PDF-Datei downloaden, ausdrucken, ausfüllen und abschicken. Auch Organisationen oder Firmen können bei uns Fördermitglied werden. Allerdings müssen sie dafür eine Rechtsform besitzen, also z.B. ein eingetragener Verein sein.

Download: apabiz Foerdermitglied.pdf (24kb)

Spenden

Ihr überweist einfach Eure Spende auf unser Konto (s.u.). Derzeit können 5 Prozent des Brutto-Jahreseinkommens für Spenden steuerlich abgesetzt werden. Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung müsst Ihr uns allerdings noch Eure Daten zukommen lassen. Für Spenden bis 100,- Euro genügt aber auch der Einzahlungsbeleg und die Vorlage der nachfolgenden Erklärung:

  • Das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e.V. ist als ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken dienend durch die Bescheinigung des Finanzamt für Körperschaften I vom 9.1.1997 (Steuernr. 660/53150) entsprechend den in § 5 Abs. 1 Zif. 1 des KStG bezeichneten Körperschaften anerkannt.
  • Unser Konto: apabiz e.V., Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00, Kto-Nr. 3320 800

Sachspenden

AnsichtAuch Sachspenden sind uns herzlich willkommen. Hat Opa Euch seine Bibliothek mit Landser-Erinnerungen überlassen? Ist Sohnemann endlich aus der rechten Clique ausgestiegen? Wir übernehmen solche Sachen gerne und stellen diese Literatur – auch rechte – ausschließlich für aufklärende und wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung.

Oder habt Ihr selber jahrelang zum Thema gearbeitet und braucht Platz in den Regalen? Uns wäre es natürlich lieber, Ihr würdet weiter damit arbeiten, aber auch solche Bestände arbeiten wir in unser Archiv ein. Doppelte Exemplare aus euren Spenden reichen wir an andere Bildungseinrichtungen weiter.

Wir übernehmen auch ganze Nachlässe, die wir je nach Maßgabe der Spender verwalten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Auch für Sachspenden können wir steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen ausstellen!

kommunikation

Unsere Informationen stehen allen Personen und Initiativen zur Verfügung. Da sich unsere Analysen und Einschätzungen nur durch die konkrete Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus weiterentwickeln, sind wir immer an Euren Einschätzungen und regionalen Erfahrungen interessiert. Wir vereinbaren mit Euch gerne einen regelmäßigen Austausch oder nehmen Euch in unseren Verteiler auf.

Unser Archiv ist jeden Donnerstag von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Weitere Termine vereinbaren wir gerne nach vorheriger Absprache. Außerhalb unserer Öffnungszeiten könnt ihr telefonisch, schriftlich oder per e-mail um Informationen anfragen.

antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v. (apabiz)
lausitzerstr. 10
10999 berlin
(Stadtplan)

tel/fax ++49 - (0)30 - 6116249
e-mail mail@apabiz.de [PGP-Key]
http www.apabiz.de

andere über uns

  • "...das wohl wichtigste Facharchiv (...) im deutschsprachigen Raum."
    Miteinander e.V., Service- und Infostelle, Magdeburg
  • "Mit dem vorhandenen Archiv können (diese) Anfragen auch hoch qualifiziert beantwortet werden."
    Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin, Berlin
  • "Für die selbständige Arbeit der Schülerinnen und Schüler sind Projekte und Initiativen wie das apabiz von besonderem Wert..."
    Schule OHNE Rassismus - Schule MIT Courage
  • "In der bisherigen Zusammenarbeit mit dem apabiz, haben wir, dank der hervorragenden Sachkenntnis seiner Mitarbeiter, sehr gutes Hintergrundwissen erwerben können..."
    Stiftung SPI, Soziale Räume und Projekte, Berlin

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