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Wir über uns |
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unsere arbeitUnser Projekt entstand Mitte der achtziger Jahre als Antifa-Pressearchiv im Papiertiger, einem linken Archiv in Berlin-Kreuzberg. Anfang der Neunziger gründeten wir einen eigenen Trägerverein und zogen – bedingt durch den erhöhten Platzbedarf – in eigene Räume. Heute nimmt das Projekt bereits eine Fabriketage in der Lausitzerstraße 10 in Anspruch.
was wir machen... Dem Wiedererstarken rechtsextremer Ideologien entgegenzutreten, erfordert Entschlossenheit, Kreativität und Wissen. Wir bieten daher vielfältige Materialien an, die über unterschiedliche Aspekte des Rechtsextremismus aufklären und Argumente liefern.
...und für wen Unsere Angebote richten sich an alle, die mit rechtsextremer Gewalt, neofaschistischer Organisierung, rassistischen Übergriffen oder der Verbreitung von völkischen und menschenverachtenden Ideologien konfrontiert sind. Unsere umfangreiche Arbeit wird ehrenamtlich geleistet. Daher bitten wir Euch um Spenden, wenn Ihr unsere Angebote nutzt. Wer unser Projekt laufend unterstützen möchte, kann Fördermitglied werden. Spenden an unseren gemeinnützigen Verein sind steuerlich absetzbar. das archivGrundlage und Hauptbestandteil unserer Arbeit ist der Betrieb eines umfangreichen Archivs, das eines der größten dieser Art in Deutschland ist. Wir verfügen über rechtsextreme und neofaschistische Publikationen, Videos, CDs und mehr. Diese Primärquellen werden ergänzt durch eine Datenbank, in der Presseveröffentlichungen seit Anfang der neunziger Jahre erfasst sind, sowie durch eine umfangreiche Präsenzbibliothek. Hinzu kommen antirassistische und antifaschistische Publikationen aus der gesamten BRD, Europa und den USA. SondersammlungenWeiterhin verfügen wir über Sondersammlungen, deren Bestand wir erhalten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen:
Wem kann geholfen werdenAntifaschistische Initiativen, GewerkschafterInnen, JournalistInnen, WissenschaftlerInnen, Lehrer und Lehrerinnen, wie auch ParteienvertreterInnen nutzen unser Archiv. Jede Woche bekommen wir zudem schriftliche Anfragen zu den unterschiedlichsten Aspekten unserer Arbeit und zum Thema Rechtsextremismus. Um nur einige Beispiele der vielfältigen Nutzergruppen des Archivs zu nennen:
bildungsarbeit und publikationenWeiterer Schwerpunkt des apabiz e.v. ist die politische Bildungsarbeit zum Thema. Anhand von uns erarbeiteter Materialien für die politische Bildung sollen Interessierte in die Lage versetzt werden, sich ein umfassendes Bild von rechtsextremen Strukturen und rechtsextremer Ideologie zu verschaffen. Unsere MitarbeiterInnen beobachten seit Jahren die Entwicklungen rechtsextremer Parteien und Organisationen, der militanten Neofaschisten, der rechtsextremen und neofaschistischen Medien und vor allem der Einflussnahme auf verschiedene Spektren der Jugendkultur wie z.B. Skinheads oder Dark Wave. Wir führen Seminare und Workshops in Schulen oder Jugendclubs durch, bieten öffentliche Vorträge oder interne Weiterbildungen an. ReferentInnen-Katalog Darüber hinaus helfen wir bei der Vermittlung von ReferentInnen
zu verschiedenen Teilaspekten der rechtsextremistischen und antifaschistischen
Thematik. Unser ReferentInnen-Katalog umfasst derzeit mehr als 35 Vorträge
und Seminare aus den Bereichen Judentum und Antisemitismus, Frauen und
Mädchen im Rechtsextremismus, Neofaschismus, Neue Rechte, Burschenschaften,
Esoterik und Heidentum, Rechtsextreme Publizistik, Internet, Vertriebenenverbände,
Jugendsubkulturen, Rassismus sowie Praxistipps. Die meisten Vorträge
können sowohl als Abendveranstaltungen oder als Tages- oder Wochenendseminar
gehalten werden. Auf Wunsch bereiten wir gerne mit euch spezielle Gruppenseminare,
Workshops in Schulen, Vortragsreihen oder Wochenseminare vor. Unser Rundbrief: Der monitor Unsere wichtigste Publikation ist unser Rundbrief monitor, der seit
2001 alle zwei Monate erscheint. Hier berichten wir auf jeweils acht Seiten
über rechte Aktivitäten und Neuigkeiten aus dem Archiv. Fördermitglieder
erhalten die Ausgaben kostenlos zugeschickt, Vereine und Institutionen
können unser Infopaket abonnieren. Unser Info-PaketAber nicht nur für Institutionen, sondern für alle, die in den Genuss des gesamten Service des apabiz e.v. kommen möchten, gibt es unser Info-Paket in den Größen S, M und L:
Weitere Informationen zum Infopaket. Bücher und ZeitschriftenDarüberhinaus sind wir an diversen Buchprojekten beteiligt, MitarbeiterInnen veröffentlichen regelmäßig in diversen Fachzeitschriften. Beispiele:
Mehr findet Ihr bei den Publikationen. money is always an issue!Für antifaschistische Basisinitiativen, die ihre Arbeit unabhängig von bundespolitischen Vorgaben oder parteipolitischen Erwartungen leisten, war es schon immer schwierig, ihre Arbeit zu finanzieren. Für unsere Initiative ist zwar die Finanzierung einzelner Bildungsprojekte oder Veranstaltungen durch Stiftungen oder arbeitsmarktpolitische Programme möglich, diese machen jedoch nur einen Teil unser Arbeit aus. Der Kernbereich unseres Projektes ist neben der Herausgabe eigener Publikationen und der Zusammenarbeit mit anderen antifaschistischen Einrichtungen – insbesondere Jugendinitiativen – vor allem der Betrieb unseres Archivs. Diese Arbeit ist kostenintensiv, zeitaufwendig und wenig spektakulär, bildet jedoch die Basis aller unserer Aktivitäten. Diesen Kernbereich und die laufenden Kosten unserer Arbeit decken wir ausschließlich über Spenden und einen festen Kreis von Fördermitgliedern. Von diesen Mitteln werden keine Personalstellen finanziert und wegen der ehrenamtlichen Arbeit fallen auch keine hohen Verwaltungskosten an.
Nur durch die finanzielle Unterstützung von Menschen, die uns und unsere Arbeit kennen, sind wir auch weiterhin in der Lage, unabhängig von gesellschaftlichen Stimmungen und bundespolitischen Vorgaben sinnvolle antifaschistische Politik zu machen. Fördermitglied werdenDie wichtigste finanzielle Grundlage unserer Arbeit ist ein fester Kreis von Fördermitgliedern. Fördermitglieder erhalten zweimonatlich unseren Rundbrief monitor inklusive einer internen Beilage, die Euch über neue Entwicklungen in unserem Projekt informiert. Der monatliche Mindestbeitrag beträgt 5,- Euro. Eine Spendenbescheinigung erhaltet ihr automatisch am Ende des Jahres. Fördermitglied kannst Du werden:
Einfach die untenstehende PDF-Datei downloaden, ausdrucken, ausfüllen und abschicken. Auch Organisationen oder Firmen können bei uns Fördermitglied werden. Allerdings müssen sie dafür eine Rechtsform besitzen, also z.B. ein eingetragener Verein sein.
SpendenIhr überweist einfach Eure Spende auf unser Konto (s.u.). Derzeit können 5 Prozent des Brutto-Jahreseinkommens für Spenden steuerlich abgesetzt werden. Für die Ausstellung einer Spendenbescheinigung müsst Ihr uns allerdings noch Eure Daten zukommen lassen. Für Spenden bis 100,- Euro genügt aber auch der Einzahlungsbeleg und die Vorlage der nachfolgenden Erklärung:
Sachspenden Oder habt Ihr selber jahrelang zum Thema gearbeitet und braucht Platz in den Regalen? Uns wäre es natürlich lieber, Ihr würdet weiter damit arbeiten, aber auch solche Bestände arbeiten wir in unser Archiv ein. Doppelte Exemplare aus euren Spenden reichen wir an andere Bildungseinrichtungen weiter. Wir übernehmen auch ganze Nachlässe, die wir je nach Maßgabe der Spender verwalten und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Auch für Sachspenden können wir steuerlich abzugsfähige Spendenquittungen ausstellen! kommunikationUnsere Informationen stehen allen Personen und Initiativen zur Verfügung. Da sich unsere Analysen und Einschätzungen nur durch die konkrete Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus weiterentwickeln, sind wir immer an Euren Einschätzungen und regionalen Erfahrungen interessiert. Wir vereinbaren mit Euch gerne einen regelmäßigen Austausch oder nehmen Euch in unseren Verteiler auf. Unser Archiv ist jeden Donnerstag von 15.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Weitere Termine vereinbaren wir gerne nach vorheriger Absprache. Außerhalb unserer Öffnungszeiten könnt ihr telefonisch, schriftlich oder per e-mail um Informationen anfragen. antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum berlin e.v. (apabiz) tel/fax ++49 - (0)30 - 6116249 andere über uns
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