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Pressemitteilung |
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10.07.2008 Dem neurechten Institut für Staatspolitik (IfS) keinen Raum bieten!Tagung des IfS soll Samstag in der Urania stattfinden Die diesjährige Veranstaltung des als "Denkfabrik der Neuen Rechten" geltenden IfS ist Teil einer erstmalig stattfindenden Kolleg-Reihe in vier Städten. Im Vorfeld der ersten Veranstaltung am 28. Juni in Frankfurt/Main hatte es schon Proteste gegen das IfS gegeben. Der Veranstaltungsort, das "Intercity-Hotel" der "Steigenberger Gruppe", ließ nach kritischen Hinweisen verlauten, ihm sei der Charakter der Vereinigung nicht bekannt gewesen und kündigte daraufhin sofort die Räume. Die Kollegreihe des IfS steht unter dem Motto "Widerstand. Lage - Ziel - Tat". Für Berlin ist auch der bekannte französische Vordenker der "Nouvelle Droite" Alain de Benoist mit einem Vortrag über die Bedeutung der Identität angekündigt. Daneben werden Frank Lisson und Karlheinz Weißmann, u. a. Autor für die "Junge Freiheit", referieren. Schon im vergangenen Jahr ließ die Urania das IfS in ihren Räumen tagen, so zuletzt am 3.11.2007 unter dem Motto "Bildung. Zustand und Zukunft eines deutschen Ideals". Welcher Denkweise die Bildungseinrichtung Urania, die sich den Idealen
eines Alexander von Humboldt verpflichtet sieht, mit dem neurechten Theoretiker
Karlheinz Weißmann in ihrem Haus eine Bühne bietet, sei an
einem Zitat verdeutlichtet. Über die gegenwärtigen demokratischen
Prinzipien der staatlichen Bildung beklagt Weißmann: "Gleichmacherei
tötet die organisachen Formen der Bildung und einer Ordnung, die
sich an Leistung und Verdienst ausrichtet. An die Stelle dieser organischen
Formen treten Willkür bei der Auswahl und Ausschaltung der Tüchtigen
(...) Egalitarismus muß konsequent sein, er setzt auf die Zerstörung
jeder Ungleichheit." Der Abgeordnete der Linkspartei im Abgeordnetenhaus Udo Wolf fordert ebenfalls die Urania auf, eine Veranstaltung des IfS in ihren Räumen nicht zuzulassen: "Gerade ein Verein wie der Urania e.V., der sich einer demokratischen Volksaufklärung verpflichtet fühlt und bereits Persönlichkeiten wie Albert Einstein und Heinrich Böll als Referenten gewinnen konnte, darf rechtsextremen Ideologen keinerlei Plattform für ihre rückwärtsgewandten und antidemokratischen Thesen bieten." Für Rückfragen erreichen Sie uns unter der unten angegebenen Telefonnummer oder per E-mail. Für das apabiz
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