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Pressemitteilung |
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29.08.2005 Polizei dringt unrechtmäßig im apabiz einAm Samstag den 27.8. gegen 23.00 drang die Polizei im Rahmen einer berlinweiten
Razzia gegen antifaschistische Strukturen auch in die Räume des Antifaschistischen
Presse-Archivs und Bildungszentrums Berlin e.V. (apabiz) in der Lausitzerstr.
10 ein. Vorwand war ein Durchsuchungsbeschluss für Räumlichkeiten
an verschiedenen Orten in Berlin. Die Antifaschistische Linke Berlin (ALB)
hätte angeblich auf ihrer Internetseite zu Straftaten aufgerufen. Die Durchsuchung des apabiz war illegal Der gesamte Einsatz war unangemessen Wir erwarten auch eine politische Stellungnahme der rot-roten Regierung zu diesem Einsatz, der kein Einzelfall ist, sondern der vorläufige Höhepunkt einer ganzen Kette von fragwürdigen Einsätzen der Berliner Polizei. So wurden im Juli diesen Jahres mehrere Wohnungen von AntifaschistInnen in ganz Berlin mittels Sondereinsatzkommandos gestürmt und durchsucht. Auch hier wurden Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen und massiv die Grundrechte der Betroffenen verletzt. Vor einer Woche stürmten wiederum SEK-Beamte in einem umstrittenen Einsatz die Diskothek Jeton, um gegen angeblich gewalttätige Hooligans vorzugehen. Auch hierbei wurden Grundrechte verletzt und Lügen zur Rechtfertigung des Einsatzes verbreitet. Antifaschismus, wie wir ihn verstehen, bedeutet auch den unbedingten Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte. Illegale und fragwürdige Polizeieinsätze sowie eine selbstherrliche Einsatzführung, die sich um die Rechte der Betroffenen nicht schert, müssen ein Ende haben. Wir sind für Nachfragen unter der Telefonnummer 030/6116249 oder unter mail@apabiz.de zu erreichen. |
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