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Die Deutsche Burschenschaft, ein Dachverband von etwa 120 Burschenschaften aus Deutschland und Österreich, macht immer wieder durch Rechtsaußen-Kontakte von sich reden. Burschenschafter sind in extrem rechten Parteien aktiv (REP, NPD), Burschenschaften bieten extrem rechten Referenten ein öffentliches Forum oder werben in extrem rechten Zeitschriften um neue Mitglieder. Derlei Rechtsaußen-Kontakte sind keine "Ausrutscher". Sie erklären sich aus der völkischen Ideologie, die zum Kern burschenschaftlichen Denkens gehört, und erinnern an zahlreiche Handlungen und Beschlüsse der Burschenschaften seit ihrer Entstehung im Jahr 1815. Völkischer Antisemitismus, völkische Männermythen und völkische Großdeutschland-Politik durchzogen die Burschenschaften schon im 19. und erst recht im frühen 20. Jahrhundert. Bis heute finden solche Positionen in den traditionsbewussten Organisationen Zulauf. Der Vortrag beleuchtet Organisationsstruktur und Ideologie der Burschenschaften, zeigt wichtige Elemente ihrer Geschichte auf und stellt dar, wie innerhalb der Deutschen Burschenschaft immer wieder extrem rechte Positionen zum Durchbruch kommen. Der Referent ist Mitarbeiter von Argumente - Netzwerk antirassistischer Bildung. Der Vortrag kann als Abendveranstaltung mit Folien oder als Kurzseminar gehalten werden. Technik: Overhead-Projektor.
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