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Neonazis sind "Globalisierungsgegner" und "Antikapitalisten", sie sorgen sich um Arbeitsplätze, um die Sicherheit der Bürger, um eine intakte Umwelt und um die "Vielfalt der Kulturen" - dies möchte mensch fast meinen, wenn man sich die neonazistische Propaganda von heute ansieht. Plumpe "Ausländer raus" - Demagogie und Hakenkreuzfetischismus sind populistischen politischen Forderungen gewichen, Positionen der gesellschaftlichen Mitte werden aufgegriffen und mit radikalen Lösungsvorschlägen angereichert. Parallel dazu mischen sich nationalistische Großmachtsphantasien mit pseudo-antiimperialistischer Rhetorik. Linke Symbolik erfährt eine Übernahme von rechts und die Aufmärsche bieten zuweilen eine buntes Miteinander von schwarzen, schwarz-weiß-roten, Reichskriegs- und Palästinafahnen. Vieles ist nicht (mehr) auf den ersten Blick als rechtsextrem zu erkennen. In ihrem Vortrag werfen die ReferentInnen einen Blick auf die "neuen" Parolen und Erscheinungsformen der extrem rechten Szene und enttarnen den dahinterstehenden alten braunen Mief von Antisemitismus, Rassismus und Nationalismus. Die Auseinandersetzung darüber ist wichtig. Nur mit dem Wissen um die Codes, Argumentationsstränge und strategischen Optionen der extremen Rechten lassen sich Bürgerbewegungen, gewerkschaftliche Arbeit oder der Widerstand gegen neoliberale Wirtschaftspolitik gegen deren Einflussnahmen wirksam schützen. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des Antifaschistischen Info-Blattes oder des Antifaschistischen Pressearchivs Berlin Der Vortrag kann als Abendveranstaltung oder Seminar gehalten werden. Technik: Diaprojektor, Overhead-Projektor, Videorecorder mit Beamer oder TV
Zu diesem Referat gibt es einen Beitrag in der Rubrik bildung en detail. |
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