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„Das braune Hinterland“ – von militanten Neonazi-Kameradschaften und deren Einbettung in die Mitte der ländlichen Gemeinschaften und gesellschaftlicher Diskurse
Sachsen-Anhalt liegt nicht nur in Bezug auf rechtsextreme Gewalttaten neben Brandenburg im Vergleich mit anderen Bundesländern in der Spitze in Bezug auf rechtsextreme Aktivitäten. Rechtsextreme Angriffe auf die wenigen alternativen (Kultur-)Projekte gehören hier ebenso zum Alltag wie rassistische Angriffe auf MigrantInnen im öffentlichen Raum in den wenigen Großstädten des Bundeslandes. In den ländlichen Regionen Sachsen-Anhalts haben Drahtzieher der bundesweiten neonazistischen RechtsRock-Szene und bekannte RechtsRock-Bands die idealen Bedingungen gefunden, um ihre Infrastruktur auszubauen und ungestört rechtsextreme Propaganda zu verbreiten. Hinzu kommt eine Reihe von neonazistischen Kameradschaften, die bundesweit agieren – wie beispielsweise die Kameradschaft Festungsstadt aus Magdeburg oder der Selbstschutz Sachsen Anhalt (SSA). Die multimediale Veranstaltung macht anhand von Fall- und Regional-Beispielen deutlich, wie eng verwoben rechte Gewalttaten mit der Akzeptanz neonazistischer Kameradschaften und Aktivisten vor Ort ist und wie diese Kameradschaften sich in einigen Orten mit Themen wie „HartzIV-Protesten“, „Irak-Krieg“ und „Umweltschutz“ als scheinbar legitime politische Akteure etablieren können, während die Betroffenen rechter Gewalt und rassistischer Diskriminierung ausgegrenzt werden. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt und des Vereins Miteinander e.V. Technik: nach Absprache |
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