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R.20

Die okkulten Wurzeln
des Nationalsozialismus

 

Die Ursprünge der Nazi-Ideologie lassen sich bis in das 19.Jahrhundert zurückverfolgen. Anhand von Beispielen werden in dem Vortrag diese Zusammenhänge aufgezeigt. Dabei wird der Begriff des "Okkulten" in doppelter Hinsicht erfasst. Einerseits sollen wichtige Politiker und extrem rechte Vordenker wie von Schönerer, Lueger oder auch Fritsch in ihrem Wirken vorgestellt werden. Hier wird der Begriff "okkult" im Sinne von seiner Wortbedeutung "verborgen" benutzt, da diese Akteure heute fast völlig vergessen sind.

Die vorgestellten Personen hatten aber auch sehr wohl einen mehr oder weniger direkten Einfluss auf die Nazi-Bewegung und wurden zum Teil von Hitler in "Mein Kampf" als Vorbilder dargestellt. Im weiteren Umfeld von deutsch-völkischen Zirkeln agierten auch Personen, die man als "okkultistische Vordenker" der Nazis bezeichnen kann, im Sinne von "übersinnlich". Die unwissenschaftlichen Lehren und Aktivitäten von Leuten wie Lanz, List, Sebottendorf, Wiligut bis hin zu Otto Rahn, der für Heinrich Himmler den heiligen Gral suchte, werden betrachtet.

Der Vortrag möchte eine realistische Einschätzung dieser Tendenzen geben, bei der weder dem "Mann, der Hitler die Ideen gab" (ein Buchtitel über Lanz) jedes Wort geglaubt wird, gar der Nazi-Barbarei eine Geheimlehre oder Verschwörung angedichtet wird, noch von vorneherein jeder Einfluss dieser Personen auf Grund der Absurdität ihrer Lehren ausgeschlossen wird. Ein Teil der Betrachtung wird zudem auf okkulte Einflüsse in der SS und ihres Reichsführers Himmler liegen.

Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des Antirassistischen Bildungsforum Rheinland.

Technik: nach Absprache.

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