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Rechte Propaganda im Kontext öffentlicher DiskurseRassismus und extreme Rechte gelten im herkömmlichen Diskurs als mehr oder weniger bedrohliche Randphänome einer angeblich intakten Demokratie. Faschismus wird hierbei als etwas "Außenstehendes" dargestellt, das mit dem vorherrschenden politischen Geschehen scheinbar nichts zu tun hat. In der Realität weisen aktuelle Debatten über Nation, Volk und Staat jedoch auf, dass die extreme Rechte sich nicht ganz zu Unrecht als "Vollstrecker" gesellschaftlicher Forderungen der so genannten politischen Mitte darstellen kann. Ob doppelte Staatsbürgerschaft, "deutsche Leitkultur", "selbstbewußte Nation" oder "kulturelle Entfremdung" durch EU-Beitritt der Türkei - die Themen der Rechten sind zu den Themen der Mitte geworden. Anhand von Beispielen wird erläutert, dass es entgegen extremismustheoretischer Annahmen gerade die so genannte politische Mitte der Gesellschaft ist, die ideologisch der extremen Rechten Vorschub leistet. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des Antirassistischen Bildungsforum Rheinland. Technik: nach Absprache. |
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