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Der Vortrag bietet einen Überblick über die verschiedenen Ausdrucksformen der Diskriminierung in Europas Fußballstadien. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und Homophobie sind im Stadion nicht weiter verbreitet als in der Gesamtgesellschaft auch, sie treten nur lautstärker zu Tage. Kein Wunder, dass Fußballstadien immer wieder von organisierten Neonazis als Raum politischer Agitation und zur Rekrutierung neuer Mitglieder genutzt wurde. Nicht nur rassistische Tendenzen in den jeweiligen Fanszenen, sondern auch die Rolle von Spielern, Funktionären und Medien bei der Verbreitung rassistischer Ressentiments werden kritisch hinterfragt. Ausgehend von den Anfängen rassistischer Schmähungen in Deutschland in den 80ern, wird die heutige Lage analysiert und auch auf die Situation in den Stadien des übrigen Europas hingewiesen. Weiterhin soll die Reaktion diverser Vertreter der sogenannten "Fußballfamilie" auf rassistische Vorfälle thematisiert werden. Gegenströmungen und -initiativen aus der Fanszene werden ebenfalls vorgestellt. Auf Wunsch können die Referenten die Veranstaltung auch mit den Schwerpunkten "Antisemitismus im Fußball" und "Homophobie im Fußball" anbieten. Die konkrete Ausgestaltung des Vortrages soll im Vorfeld abgesprochen werden. Der Vortrag ohne Diskussion dauert ca. eine Stunde. Die Referenten sind Mitglieder des Bündnisses aktiver Fußballfans (BAFF), schreiben für diverse Fanzines und haben die Ausstellung "Tatort Stadion - Rassismus und Diskriminierung im Fußball" mitgestaltet. Technik: Overhead-Projektor, eventuell Videorecorder
mit TV oder Beamer. |
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