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Extrem rechte Geschlechterpolitik am Beispiel des französischen Front NationalDie Referentin wirft einen Blick über den Tellerrand der extremen Rechten in Deutschland. Am Beispiel der geschlechterpolitischen Modernisierung des Front National (FN) in den neunziger Jahren wird die Strategie einiger extrem rechter Parteien in Europa beleuchtet, durch eine "zeitgemäßere" Frauen- und Familienpolitik ihr Image zu verbessern und dadurch an Akzeptanz zu gewinnen. Das Aufgreifen ursprünglich feministischer Forderungen z.B. nach beruflicher Gleichstellung und politischer Partizipation von Frauen stellt neue Herausforderungen an die feministische Kritik, auch wenn aktuelle Retraditionalisierungstendenzen in der Frauen- und Familienprogrammatik der FN auf einen neuerlichen Strategiewechsel hindeuten. Die Referentin studierte Politik und Französisch auf Lehramt, promoviert z.Zt. und ist Mitarbeiterin des Antifaschistischen Frauennetzwerkes und des Forschungsnetzwerkes Frauen und Rechtsextremismus Die Veranstaltung kann als Abendveranstaltung, Workshop oder Seminar gehalten werden. Technik: Nach Absprache. |
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