13. Oktober 2009
Am 10. Oktober 2009 marschierten etwa 750 vorwiegend junge
Neonazis unter dem Motto „Vom nationalen Widerstand zum nationalen
Angriff“ durch die Berliner Bezirke Mitte und Friedrichshain.
Der Anlass, ein angeblich linker Brandanschlag auf die bei Neonazis
beliebte Szenekneipe „Zum Henker“ in Berlin-Schöneweide
in der Nacht zum 4. Oktober, war zum Zeitpunkt der Demonstration
bereits obsolet.
Doch obwohl die Polizei am Vorabend per Pressemeldung
verkündet hatte, dass die Tatverdächtigen gefasst und nicht
der linken Szene zuzuordnen seien, hielten die Neonazis an der geplanten
Demonstration fest. Sie blieben gar bei ihrer Version, dass „linke
Mörder einen feigen Brandanschlag“ verübt hätten
und vermittelten den Eindruck, dass sie die bisherigen polizeilichen
Ermittlungsergebnisse für eine erlogene, politisch gewollte Inszenierung
halten.
Neben dem aggressiven und bedrohlichen Auftreten der Neonazis
war das Verhalten der Polizei auffallend, die trotz augenscheinlich
persönlicher Bedrohungen und Verleumdungen gegenüber AntifaschistInnen
sowie bei Verstößen gegen die selber erlassenen Auflagen
nicht einschritt.
Wir dokumentieren im Folgenden wesentliche Teile der Reden
und Lautsprecherdurchsagen. Teile dieser Dokumentation veröffentlichen
wir zudem zusammen mit einer ausführlichen Zusammenfassung, Fotos,
Parolen und einer Presseschau in einem Dossier, das ihr ->
hier findet (Neonazi-Demo
in Berlin-Mitte "gegen linke Gewalt". Ein Dossier über
den Nazi-Aufmarsch am 10. Oktober 2009. Pdf, 485 kB).
Alle folgenden Texte sind durch MitarbeiterInnen
des apabiz transkribiert worden und doppelt auf Hör- und Tippfehler
korrigiert worden. Von allen Reden liegen uns selbstverständlich
Audiodateien und zum Teil Videoaufnahmen vor.
[?] = ein Wort unverständlich
[??] = mehrere Worte unverständlich
[phon] = ungefähr
[...] = Auslassung
________________________________
1. Redner: Anmelder Sebastian Schmidtke auf der Auftaktkundgebung
[...] Aber der Grund, warum wir eigentlich hier sind –
die linken Übergriffe in Berlin und in der ganzen BRD – die
bleiben Tatbestand für immer. Weil diese sind seit 1920, seit
unsere, ja, politischen Vorkämpfer, die SA selber, schon diese
Probleme hatten, mit Toten, Verletzten und Krüppeln und
Sonstiges.
Da gab’s diese Probleme und, wie gesagt, 80 Jahre später,
immer noch Bestand. Die roten Horden, die greifen immer noch unsere
Kameraden an. Sie töten sie fast, sie schmeißen Brandsätze
auf Lokalitäten und auf unsere Jugendzentren. [...]
Die geistigen Brandstifter, die sitzen ganz woanders. Die geistigen
Brandstifter, die saßen damals in der KPD, waren Parteimitglieder.
Und, ja, von einer gewissen Bevölkerungsgruppe
in der Regel abhängig und stammen da natürlich her.
Und anders ist es natürlich jetzt auch nicht. Gregor Gysi und sonstige.
[Name], die zwar nicht in der Partei ist, aber im Mobilen Beratungsteam.
Und immer wieder zu Anti-Nazi-Demos aufruft. Und natürlich auch
große Videodokumentationen gegenüber dem Henker gemacht hat.
Die ist dabei. Und sie ist eine der geistigen Brandstifter. Und sie
gilt es natürlich zu verurteilen. Und nicht irgendwelche Kleinantifas,
die natürlich auch hinter Gitter gehören. Aber
nein, diese [Name], die gehört hinter Gitter. [...]
Ganz nah mit dabei, ganz eng gebündelt, sind natürlich CDU,
FDP und sonstige Parteien auch. Die nennen sich Demokraten. Die wollen
unser Land - gut, die BRD – regieren. Aber was haben wir von dieser
ganzen Demokratie, was haben wir von dieser BRD-Diktatur? Wenn das diese
Demokratie sein soll, in der wir leben sollen. Dann bekenne ich mich
gerne als Gegner dieses Systems. Damit hab ich absolut kein Problem.
Denn es ist scheinheilig und asozial. (Applaus)
Stellen wir uns mal vor, das ganze wäre andersrum passiert. Ein
jüdisches Waisenhaus wäre angezündet worden. Oder irgendein
staatlich finanzierter Zeckenschuppen. Was wäre dann los gewesen?
Wir hätten den so genannten Aufstand der Anständigen gehabt,
der hier die Medien wieder über Monate [??]. Das wäre passiert.
Und was jetzt passiert, ist einfach nur eine Denunziation von diesen
ganzen Presseheinis, die gleich von Anfang an geschrieben haben: Ja,
es waren ja gar keine Linken. Nein! Wer greift denn sonst mit Brandanschlägen
irgendwelche Nazidiscos an. Und wo wir hier angekommen sind[?], das
ist ganz klar. Wir sind in der Weimarer Republik
angekommen. Nicht nur wirtschaftlich gesehen, sondern auch kriminell.
Kriminell von der Seite der Antifa oder ehemals KPD oder Rotfront-Kämpferbund.
(Applaus) [...]
2. Redner der Auftaktkundgebung: Christian Worch
[...] Wir wissen zurzeit nicht, seit gestern abend, circa 22 Uhr, aus
welcher Ecke die Täter wirklich kamen. Wir haben die offizielle
Version der Polizei gehört, gelesen im Internet. Aber ich frage
euch, meine lieben Kameradinnen und Kameraden,[...] können wir
einer Polizei, die so einseitig handelt, überhaupt noch irgendetwas
glauben?
[...] Aber selbst wenn sie die Wahrheit gesagt haben sollten und die
weiteren Ermittlungen ergeben, dass sie die Wahrheit gesagt haben. Selbst
dann müssen wir uns die Frage stellen nach der Mitschuld der Frauen
und Männer in den Redaktionsstuben. [...] Dieser
Medienhetze haben wir es zu verdanken, dass ein enthemmter [phon] Mensch
ein Auto als Waffe benutzt hat, einen jungen Mann überrollt hat
in einer Art und Weise, die sein Leben ernstlich bedroht und im schlimmsten
Fall vielleicht auch nach einer Woche noch vernichten kann. Dieser
Medienhetze haben wir zu verdanken, das man versucht, uns von unseren
Arbeitsstätten zu vertreiben, das man versucht, uns unseren Familien
und unseren Freunden zu entfremden, das man versucht, unsere Nachbarschaft
gegen uns aufzuhetzen, das man versucht, aus uns Parias zu machen und
Aussätzige.[...]
Wer für das Vaterland kämpft, hat ein jedes Recht auf seiner
Seite. Und wenn nicht den trockenen Buchstaben des Gesetzes, dann das
[höhere?] Recht von Moral, Anstand, Sitte, Ethik und Brauchtum!
[...] Wir lassen nicht mehr zu, dass gegen uns gehetzt wird, ohne dass
wir das Wort ergreifen und Widerstand leisten. Wir lassen nicht mehr
zu, dass wir angegriffen werden, das wir geschmäht und verletzt
werden, ohne uns dagegen zu wehren. Denn wir haben gelernt: Wer sich
nicht wehrt, der lebt verkehrt! (Applaus)
In diesem Sinne verkünden wir von Berlin aus das Fanal im Gedenken
an unseren mit dem Tode ringenden Kameraden. Wir sind nunmehr nicht
allein in der Defensive für unser Volk und Vaterland. Wir
leisten nicht alleine Widerstand, sondern wir gehen auch zum nationalen
Gegenangriff über.
Ich danke euch, Kameradinnen und Kameraden.
3. Aus dem Grußwort von Udo Pastörs, verlesen von Lutz Giesen
[...] Dieser Staat und die verantwortlichen Politiker der Systemparteien,
zeigen mehr und mehr ihr wahres Gesicht. Indem sie den Hass auf unser
Volk und alles Deutsche fördern und mit Steuergeldern finanzieren.
Damit wird letztlich die Grundlage gelegt, auf der solche Taten, wie
der feige Mordanschlag vom vergangenen Sonntag, gedeihen können.
Der fehlende Aufschrei des Volkes, die nicht stattfindenden Lichterketten
und Trauergottesdienste, die nicht gedruckten Betroffenheitsbekundungen
und auch das Verschweigen solcher Anschläge auf Nationalisten,
zeigt deutlich, wohin die Reise geht. Und damit wird auch die erfolgreiche
Umerziehung deutlich. Man kann mit Fug und Recht von einer Gehirnwäsche
sprechen, der unser ganzes Volk seit Jahrzehnten bis auf den heutigen
Tag unterzogen wurde. [...]
Trotz aller Repressionsmaßnahmen gegen den nationalen Widerstand,
trotz täglichen Terror durch roten Banden, und trotz der vielfachen
Versuche, die Existenzen von Nationalisten zu vernichten, erwachen täglich
mehr Deutsche wie aus einem bösen Traum. Und dass es kein Traum
ist, begreifen sie sehr schnell. Es ist bitterer Ernst. Und das wissen
auch unsere Feinde. Darum greifen sie zu solchen Mitteln. Ihnen steht
die blanke Angst auf der Stirn. Die Angst, ihre Macht zu verlieren,
und die Angst, ihren Plan nicht vollenden zu können. Ihr Plan ist
es, das deutsche Volk und mit ihm die freien Völker Europas aufzulösen.
[...]
4. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[...] Die Berliner Polizei behauptet mittlerweile, dieser feige Anschlag
hätte keinen linksextremen Hintergrund. Nun
fragen wir uns aber, wer könnte auf die Idee, Brandsätze in
eine vollbesetzte Gaststätte zu werfen, außer die linkskriminelle
Antifa? Darum, weil dies auch nur die Spitze des Eisberges darstellt,
gehen wir heute auf die Straße, um gegen die feigen linken Mordbanden
zu protestieren.
Bürger von Friedrichshain, auch eure Steuergelder fließen
in sogenannte linke Projekte, aus denen die Täter und die geistigen
Brandstifter stammen. Mit Steuergeldern werden nur linke kriminelle
Strukturen aufgebaut. Linke Treffpunkte werden gefördert. Während
man es Nationalisten verwehren will, nationale Treffpunkt zu schaffen.
Und da, wo Treffpunkte in Eigenregie entstehen, werden sie von den willfährigen
Vasallen dieses Systems, der roten Antifa, mit Brandsätzen angegriffen.
In dem Haus, in dem sich die Gaststätte „Zum Henker“
befindet, wohnen ganz normale Familien. Hätte das Feuer das Haus
tatsächlich in Brand gesteckt, wären unter Umständen
Kinder, Frauen und unbeteiligte ältere Herrschaften in Mitleidenschaft
gezogen.
Betrachtet man diese Tatsache und die Reaktion der Medien auf diesen
feigen Mordanschlag, dann wird deutlich: Diese
Mordanschläge sind gewollt. Dieser Staat ist kriminell und unterstützt
Kriminelle in ihren Handlungen. Dieser Staat weiß sich nur noch
zu helfen, in dem er sich feige Mordbanden zu Rate [sic!] zieht, die
dann der einzigen Alternative zu dem demokratischen Einerlei der Systemparteien
angreifen und vernichten sollen. Aber: Trotz diesem Terror, trotz
jeder Willkürmaßnahme von Seiten des Staates, werden wir
mehr.[...]
5. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[??] wir haben die Namen und wir haben die Adressen.
[NAME] aus Friedrichshain. [NAME] aus der Xxxxx [phon]-Straße
in Friedrichshain. [NAME] [phon] aus Kreuzberg. Das sind die Hintermänner.
Das sind die Hetzer. Wir kriegen euch alle!
6. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[...] Die Einsatzleitung kam gerade zu mir, um
mich aufzufordern, provokante Rufe zu unterlassen, die die Hintermänner
der feigen [phon] Mordanschläge benennen. Aber sie sitzen in den
Senatorensesseln und sie werfen Flaschen und Brandsätze auf den
Straßen. - Wir kriegen euch alle!
7. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[...] Es ist also nicht augenscheinlich die politische
Führung dieser Stadt, die die Polizeiführung unter Druck setzt,
sondern es ist die Polizeiführung, die die Kriminellen in der politischen
Führung dieser Stadt decken und schützen. Aber man kann ein
Volk belügen, aber die Wahrheit findet ihren Weg. - Rote haben
Namen und Adressen – kein Vergeben, kein Vergessen!
8. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[...] Und die Polizei und die Presse verschweigt die wahren Hintergründe.
Es ist der Nährboden von Steuer finanzierten toleranten Demokratievereinen,
die so etwas möglich machen, die so etwas geradezu herausfordern.
Friedrichshainer, deutsche Männer und Frauen, [??] Die Gewalt geht
von links aus.[...].
Die Berliner Polizeiführung steht anscheinend
unter politischem Druck von den Kommunisten im Senat. Sie wollen nicht,
dass die Wahrheit über die Verstrickungen von krimineller Antifa
und Polizei, die Verstrickungen von krimineller Antifa und Politik ans
Tageslicht kommen. Aber wir, wir nennen die Namen der Hintermänner.
Wir sind nicht bereit, die Welle der Gewalt mit anzusehen. Wir sind
nicht bereit, eine Wange hinzuhalten und zu warten, bis auf die nächste
geschlagen wird. Nein, wir werden uns wehren. Wir machen diese Gewalttaten
öffentlich. Auch wenn sie in den demokratischen Medien verschwiegen
werden. [...]
Die Antifa sind feige Mörder, sind Banditen und alle die, die
sie unterstützen, die sie beschützen, die sie finanzieren,
sind Unterstützer von Mördern, von Banditen. Wir kriegen euch
alle!
9. Zweite Zwischenkundgebung, Redner: Sebastian Richter
Achtung, Achtung! Hier spricht die deutsche Freiheitsbewegung! ...
Was wir in den letzten Tagen gesehen, gehört und erlebt haben,
ist meiner Ansicht nach kein Auswuchs blinder [phon] linker Gewalt,
ich glaube vielmehr, dass dieses verschissene BRD-System keine andere
Wahl hat, als in Zeiten der Finanzkrise, in Zeiten steigender Kriminalität,
Fronten [phon] aufzubauen, die davon ablenken, was die selbsternannten
Demokraten verzapft haben.
Und daher sage ich euch, liebe Mitstreiter: Darum, worum es heute geht,
ist nicht der so genannte Feind von links. Das sind nicht die Migranten.
Der Feind sitzt in den Amtsstuben. Dieses verräterische
BRD-System hat ein berechtigtes Interesse daran, die deutsche Jugend
gegeneinander aufzuhetzen. Und ich erinnere die Kommunisten,
die links und rechts von mir stehen, an die Zeit der RAF. Als der Staat
die RAF bereits in der dritten Generation künstlich am Leben erhalten
hat. Und als Ulrike Meinhof und Andreas Baader noch im Knast gesessen
haben, waren die VS-Demokraten-Spitzel [phon] unterwegs, um ihr Werk
weiterzuführen. Und so glaube ich richtig in der Annahme zu sein,
und es kann auch sein, dass unsere Mitstreiter mir da widersprechen.
Ich glaube richtig, in der Annahme zu sein, dass das System hinter solcherlei
politischer Gewalt steckt. [...]
Verantwortlich für die steigende Gewalt
gegen volkstreue Menschen sind nicht unbedingt die jungen Menschen,
die jetzt immer leiser werden momentan, sondern die selbsternannten
Demokraten im Parlament und in den Schreibstuben. Wenn wir das
erkannt haben, dann dürfen wir uns als nationale Freiheitsbewegung
nicht herablassen auf Diskussionen mit verkappten Bolschewisten, auf
Diskussionen mit Anhängern der ex-Mauermörderpartei. Wenn
wir das erkannt haben, dann müssen wir ganz klar sagen, wer unser
Feind ist. Und dieser Feind heißt Demokrat. Ich denke,
er hat nicht nur ein wie ich erwähnt habe[phon],ein berechtigtes
Interesse daran, seine Fehltritte auf jeglichen Gebieten des gesellschaftlichen
Lebens zu vertuschen.
Und so, wie es in den zwanziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts
schon so gewesen ist, so ist es auch in unserem Jahrhundert. Daher kann
es für uns nur ein Bekenntnis geben. Der Feind steht weder links
noch rechts. Der Feind sitzt in den Parlamenten. Und damit lautet unser
Bekenntnis: Wir sind keine Demokraten! Na und! Die Losung unserer Freiheitsbewegung
kann daher nur lauten: Nationaler Sozialismus jetzt!
10. Zweite Zwischenkundgebung: Anrufung der ermordeten Kameraden,
Redner: Lutz Giesen
Die Liste der Kameraden, der Vorkämpfer, die von den roten Mordbanden
ermordet wurden, wird beinahe jedes Jahr länger. Darum rufe ich
hier die Namen all jener, die für die Freiheit unseres Volkes,
für ihren Einsatz für Volk und Heimat von roten Mördern
umgebracht wurden.
Ich rufe Willi Dreyer – (Trommelwirbel) Rache!
[...]
[es folgen 41 Namen von „Märtyrern
der Bewegung“, vornehmlich SA-Leute, die zwischen 1925 und 1941
von vermeintlichen Kommunisten oder anderen getötet wurden, darunter
Horst Wessel und Herbert Norkus, dessen Geschichte Vorlage für
den NS-Propagandafilm „Hitlerjunge Quex“ war. Hinter der
Anrufung jedes einzelnen Namen foltge ein Trommelwirbel, eine kurze
Pause und die AufmarschteilnehmerInnen riefen im Chor „Rache!“]
[...] Wir schwören Rache! Für alle unseren Gefallenen [phon]
Wir schwören Rache für Enrico.
Rote haben Namen und Adressen. Wir werden niemals vergeben und vergessen.
Danke!
11. Aus Lautsprecherdurchsage, Redner: Lutz Giesen
[...] Aber, die Hintermänner dieser feigen roten Mordbanden sind
uns bekannt. Sie heißen beispielsweise [es
folgen 22 Vor- und Nachnamen von Personen]
Das sind die Hintermänner, das sind die Hetzer. Das sind jene,
die in der Antifa das Wort führen. Das sind die, die die Kontakte
bis ins Abgeordnetenhaus hinein halten, damit die roten Mordbanden jederzeit
finanziert werden. Die Kontakte reichen nicht
nur bis zur Linkspartei, sondern bis hinein ins bürgerliche Lager.
Bis hinein in die SPD und die CDU dieser Stadt. Das sind die wahren
Hintermänner. Die, die in den weichen Senatorensesseln sitzen und
die, die die Demokratie- und Toleranz[..?]vereine der Linken finanzieren.
Diese Leute schaffen den Nährboden. [...]
12. Aus Abschlusskundgebung, Redner: Jörg Hähnel
[...] So wie diese Typen, die wir die ganze Zeit auf der anderen Straßenseite
erleben durften. Die letztlich [phon] nicht verstehen, dass wir als
Deutsche in deutschen sozialen Situationen, angesichts der ethnischen
Veränderungen in unserem Land, einen einzigen gemeinsamen Feind
haben. Und dieser Feind ist das internationale Großkapital, das
die Völker knechten möchte. (Applaus)
Die Antifaschisten, die auch heute uns hier wieder gegenüberstanden,
sind letzten Endes nichts anderes als eine Schutzmacht dieses internationalen
Großkapitals und der demokratischen Handlanger in den Parlamenten
der Bundesrepublik Deutschland. [...] Die Linke, die Antifaschisten
sind nicht unsere Feinde. Auch wenn sie sicherlich manchmal lästig
sind. Sie sind aufgehetzt. Sie sind aber Deutsche wie wir, die es gilt,
für unser Land zu überzeugen. [...]
Alle Texte sind durch MitarbeiterInnen
des apabiz transkribiert worden und doppelt auf Hör- und Tippfehler
korrigiert worden. Von allen Reden liegen uns selbstverständlich
Audiodateien und zum Teil Videoaufnahmen vor.
[?] = ein Wort unverständlich
[??] = mehrere Worte unverständlich
[phon] = ungefähr