Ausstellung: Immer wieder? Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945

Seit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und den rassistischen Mobilisierungen scheint die extreme Rechte in der Bundesrepublik präsent wie nie zuvor. Tatsächlich ist sie jedoch kein neues Phänomen – auch nicht in Berlin.

Die Ausstellung erzählt beispielhaft von zehn Ereignissen, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind. Gleichzeitig dokumentiert sie den gesellschaftlichen Widerstand.

Ausstellungsorte:

23. November – 19. Dezember 2019 in der Freien Universität Berlin, Steglitz-Zehlendorf, Habelschwerdter Allee 45 (Foyer vor dem Hörsaal 1a)

Öffnungszeiten:

Montag – Freitag 9:00 – 22:00 Uhr

Samstag – Sonntag 10:00 – 20:00 Uhr

Die Ausstellungsräume sind barrierearm und berollbar.

 

Sie möchten die Ausstellung in Ihren Räumen zeigen? Setzten Sie sich gern mit unseren Partner*innen vom Aktivem Museum in Verbindung: info(at)aktives-museum.de

Eine pädagogische Handreichung zur Ausstellung steht hier zum Download bereit.

Der Ausstellungskatalog kann über das Aktive Museum bezogen werden.


Bisherige Veranstaltungen und Ausstellungsorte

18. Juni – 16. Juli 2019 im August Bebel Institut, Berlin-Wedding, Müllerstraße 163

Vom 18. Juni bis zum 16. Juli war die Ausstellung im August Bebel Institut im Wedding zu sehen. Ein Begleitprogramm wurde durch das August Bebel Institut organisiert.  Im Zuge dessen fanden die Veranstaltungen »Nazis im antifaschistischen Staat – Rechtsextremismus in der DDR«  am 26. Juni sowie »Dem Naziterror widerstehen – Migrant*innen wehren sich« am 13. Juli statt.

18. Juni 19 Uhr Ausstellungseröffnung im August Bebel Institut, Berlin-Wedding, Müllerstraße 163

Grußworte:

  • Gideon Botsch (Politikwissenschaftler / Ausstellungsteam)
  • Kaspar Nürnberg (Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V / Ausstellungsteam) u.a.

26. Juni 19 Uhr Vortrag mit Diskussion »Nazis im antifaschistischen Staat – Rechtsextremismus in der DDR« im August Bebel Institut, Berlin-Wedding, Müllerstraße 163, Erika-Heß-Saal

Es diskutierten:

  • Christin Jänicke (Sozialwissenschaftlerin, Autorin)
  • Thomas Thiele (Geschäftsführer des Stadtjugendrings Königs Wusterhausen)

13. Juli 15 Uhr Vortrag und Finissage »Dem Naziterror widerstehen – Migrant*innen wehren sich« im August Bebel Institut, Berlin-Wedding, Müllerstraße 163, Erika-Heß-Saal

Es diskutierten:

  • Çağrı Kahveci (Migrationsforscher)
  • Corry Guttstadt (Historikerin, Aktives Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.)

 

10. Mai – 14. Juni 2019 im Rathaus Neukölln, Berlin-Neukölln, Karl-Marx-Str. 83

Die Ausstellung war vom 10. Mai bis zum 14. Juni im Rathaus Neukölln zu sehen. Zur Eröffnung wurden Grußworte seitens des Bezirksbürgermeisters Martin Hikel und des Ausstellungsteams gesprochen. Ein Begleitprogramm wurde durch die Galerie Olga Benario organisiert. Im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln fand die Veranstaltung  »Keine ,Einzelfälle‘ – Erinnern an rechte Gewalt« im K-Fetisch statt.

10. Mai 2019 18 Uhr Ausstellungseröffnung im Rathaus Neukölln

Grußworte:

  • Bezirksbürgermeister Martin Hikel
  • Ausstellungsteam

16. Mai 19:30 Uhr  Diskussionsveranstaltung mit den Ausstellungsmacher*innen  in der Galerie Olga Benario, Berlin-Neukölln, Richardstraße 104 (Die Veranstaltungsräume sind nicht barrieregerecht.)

24. Mai 2019 19:30 Uhr »Keine ,Einzelfälle‘ – Erinnern an rechte Gewalt« im K-Fetisch, Berlin-Neukölln, Wildenbruchstraße 86 (Die Veranstaltungsräume sind barrierearm und berollbar.)

mit:

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln statt.

30. März – 30. April 2019 in der Zionskirche, Berlin-Mitte, Zionskirchplatz

Die Ausstellung wurde am 29. März 2019 in der Berliner Zionskirche eröffnet.  Dort war sie bis zum 30. April 2019 zu sehen. Die Ausstellung wurde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema »Antifaschistische Gegenwehr gestern & heute – ein Gespräch zwischen den Generationen.« eröffnet. Grußworte wurden seitens des Kulturstaatssekretärs Dr. Torsten Wöhlert, des Pfarrers Matthias Motter sowie des Ausstellungsteams gesprochen.

Auf dem Podium diskutierten:

  • Dietmar Wolf (Mitbegründer der Autonomen Antifa Ost-Berlin / Mitherausgeber der Zeitschrift telegraph)
  • Kati Becker (Koordinatorin der Berliner Register)
  • Lasse Jahn (Kreisvorsitzender Die Falken Neukölln)
  • Tahir Della (Aktivist bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. und glokal e.V.)
  • Moderation: Heike Kleffner (Journalistin / Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt)

 

 

 

Eine Ausstellung von:

         

 

Medienpartnerschaft:

 

Gefördert von:

                 

 

             

 

… und viele private Crowdfundig-Unterstützerinnen und Unterstützer