Diskriminierung und rechte Strukturen im deutschen Fußball

Der Vortrag bietet einen Überblick über verschiedene Ausdrucksformen von Diskriminierung in den Fußballstadien. Rassismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus sind in den Fußballstadien regelmäßig zu beobachten. Und auch rechte Hooligans und Neonazis treten nach wie vor im Umfeld des Fußballs auf. So waren rechte Hooligans und Neonazis beispielsweise im Oktober 2014 maßgeblich beteiligt, als über 4.000 Personen unter dem Motto „Hooligans gegen Salafisten“ in der Kölner Innenstadt randalierten und es im Umfeld der Demonstration zu rassistischen Übergriffen kam.

Doch auch in den Stadien kommt es immer wieder zu rechtsmotivierter Gewalt. Genauer: Zu Angriffen auf zivilcouragierte Ultras, die sich in den Stadien gegen Diskriminierung engagieren. So wurden Anfang 2011 die antirassistischen „Aachen Ultras“ von einer Allianz aus rechten Hooligans, Neonazis und rechtsoffenen Ultras gar komplett aus dem Stadion vertrieben. Auch in Braunschweig, Duisburg, Bremen und weiteren Städten mussten sich Ultras gegen solche Angriffe erwehren. Doch der Vortrag beleuchtet nicht nur rechte Gewalt in den Stadien, sondern fragt auch nach tief verankerten Diskriminierungsformen sowie Gegenstrategien.

Die konkrete Ausgestaltung des Vortrags kann gerne im Vorfeld abgesprochen werden. Der Vortrag ohne Diskussion dauert ca. 45 Minuten.

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