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Pressemitteilung |
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20.11.2007 Wir brauchen...eure Hilfe „Internationale Unterstützung ist lebenswichtig“
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Hier in St. Petersburg haben AntifaschistInnen seit den frühen 1990ern als Sachverständige bei der Arbeit der Strafverfolgungsbehörden mitgewirkt, einige ihrer Kampagnen, z.B. gegen die Verwendung faschistischer Symbole in der Öffentlichkeit und den Verkauf rassistischen Propagandamaterials, haben Erfolge gezeigt. Die Nazis haben auf diese Rückschläge 2004 mit der Ermordung Nikolai Girenkos reagiert, damals der bekannteste Antifaschist, der mit den Strafverfolgungsbehörden in Verfahren gegen Faschisten zusammenarbeitete. |
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Jetzt tritt eine neue Generation junger AntifaschistInnen auf den Plan,
die sich den Nazis in den Gerichten und auf den Straßen entgegenstellt.
Ihre Kämpfe sind unbedingt notwendig – die Alternative wäre
Kapitulation – aber teuer. Es kostet viel Geld, an den Gerichtsverfahren
teilzunehmen, selbst wenn die Rechtsanwälte kein Honorar verlangen.
Am Verfahren gegen die Mörder Timur Kacharavas konnten dessen Familie
und Freunde dank antifaschistischer Spenden am Verfahren als NebenklägerInnen
teilnehmen und mithelfen, seinen Mörder festzunageln.
Nicht nur die Nazis werden vor Gericht gestellt. Immer häufiger werden
AntifaschistInnen wegen ihres körperlichen Widerstands gegen die
faschistischen Aktivitäten festgenommen. Ein Ermittlungsverfahren
gegen drei junge Antifaschisten in Petersburg, denen vorgeworfen wurde,
eine Mahnwache des faschistischen Dachverbands, der Kampagne gegen illegale
Einwanderung (DPNI), gestört zu haben, wurde im Juni eingestellt.
Dank solidarischer Spenden konnte sich einer der Beschuldigten einen Anwalt
leisten.
Es gibt in Russland keine großen Gewerkschaften, Arbeiterbewegungen
oder langjährige antirassistische Strukturen mit demokratischer,
antifaschistischer Tradition, an die wir uns mit der Bitte um Hilfe wenden
können. Daher sind wir auf uns allein angewiesen und auf die internationale
antifaschistische Bewegung.
Die Unterstützung durch unser Brüder und Schwestern, GenossInnen
und FreundInnen im Ausland ist überlebenswichtiger und wertvoller
denn je. (YH)
Spenden können in Deutschland überwiesen werden an: A. Hoffmann Spenden können international auch hierhin überwiesen
werden: oder per PayPal über die Website von Searchlight. |
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Das Antifa-Net – International
Antifascist Network for Research and Action wurde im Januar 2004 gegründet.
Es hat Mitglieder in Grossbritannien, den Niederlanden, Österreich,
Norwegen, Dänemark, Frankreich, Schweden, Schweiz, Polen, Russland
und den USA. Das apabiz ist eines der deutschen Projekte.
Bruno Garmson, St. Petersburg, ist in der dortigen Antifa-Gruppe "Antifascist Motive" aktiv und berichtet für internationale, antifaschistische Zeitschrift Searchlight, in der auch die englische Fassung dieses Artikels erschienen ist, über die dortigen Entwicklungen. Searchlight ist der richtige Ort, um Informationen über die extreme Rechte im eigenen und im Ausland zu finden. Die Zeitschrift erscheint monatlich seit 1975.
Aus dem Englischen von Endy Hagen | Fotos:(c) Searchlight/Jean Raymond
Antifa-Net
International AppealANTI-FASCISTS are under attack in Russia. Intimidation, terror and murder by a new generation of neo-nazis are daily occurrences. The wave of violence reached a peak this summer when film of the cold-blooded fascist assassination of two people was posted on the internet.
That this is occurring in a country that lost many millions of people toHitler’s Nazis in the Second World War is even more shocking.
The facts speak for themselves:
President Putin has promised to stamp out rightwing extremism but has done little. Anti-fascists are not only few in number but are politically isolated in the face of an enemy that whips up hatred and brutality against immigrants and national, ethnic, religious and sexual minorities. Merely “looking anti-fascist” means being targeted by the nazis who patrol parts of most Russian cities looking for victims. In St Petersburg and Moscow, nazis gather intelligence to track down anti-fascists, and attack and, in some cases murder them.
Earlier anti-fascist campaigns against the public use of fascist symbols and the sale of racist propaganda achieved some success but the nazis reacted by murdering Professor Nikolai Girenko, one of the most highprofile anti-fascist specialists who had supported these campaigns, at his St Petersburg home.
The authorities talk proudly of the war against Hitler but do so now from a nationalist standpoint. The nazis claim to be defending “Russian identity” and “the interests of the Russian nation” and the toleration of violent nazi gangs stems from the fact that Russian nationalism is touted, even officially, as a remedy for the continuing feelings of defeat resulting from the collapse of the Soviet Union.
Anti-fascists in Russia now desperately need financial and material assistance but cannot generate this themselves. With funds, they can produce leaflets, organise campaigns and pay for lawyers. They can also build up a more organised, modern, computer-linked infrastructure to create proper networks of resistance.
This can only come about through the international solidarity of progressive people, and all anti-fascists and anti-racists outside Russia.
Spenden können in Deutschland überwiesen werden an: A. Hoffmann Spenden können international auch hierhin überwiesen
werden: oder per PayPal über die Website von Searchlight. |
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Or donate through PayPal on the Searchlight
website.
Antifa-Net – The International Antifascist Network for Research and Action was founded in January 2004. It has member groups in Germany, Great Britain, The Netherlands, Austria, Norway, Denmark, France, Sweden, Switzerland, Poland, Russia and the USA. Apabiz is one of the German representatives.
Das Morden geht
weiter
Von Graeme Atkinson
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=11474
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