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Wie in kaum einem anderen Bundesland ist es in Hessen gelungen, die Dimension des Neonazismus aus dem öffentlichen Bewusstsein zu drängen. Die Methodik ist dabei ganz einfach: Polizeiberichte verschweigen neonazistische Konzerte und Übergriffe, organisierte neonazistische Gruppen werden als rechtsorientierte Jugendliche deklariert und die Politik verweist stattdessen selbstgefällig auf ihr „harte Linie“ gegen Neonazismus. Tatsächlich aber ist in Hessen nichts anders oder besser als in anderen Bundesländern: Hochburgen der NPD, eine stattliche Anzahl von Freiräumen für den neonazistischen Strukturaufbau, eine zum Teil starke Dynamik in der Gründung von Kameradschaften sowie neonazistische Exponenten, die selbst an Hochschulen ihren Platz einfordern können. Denn eines mag in Hessen dann doch etwas anders sein: Antifaschistischer Widerstand kommt oft nur mühsam in die Gänge... Die Veranstaltung wirft einen Blick in die Metropolen und ins Hinterland und zeigt auf, was sich dort an neonazistischer Struktur etablieren konnte. Einzelne Regionen (wie zum Beispiel das Rhein-Main-Gebiet) können nach Absprache als Schwerpunkte gesetzt werden. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des apabiz. Technik: Overhead-Projektor, Video. |
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