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Nirgends sonst wird der Generationenwechsel in der Neonaziszene so deutlich wie in Berlin. Zwischen einer bedeutungslosen NPD und fast einflusslosen Altkadern hat sich in den letzten Jahren in Berlin eine neue Art neonazistischer Mobilisierung herausgebildet. Das Kameradschaftsspektrum wird von Jugendlichen dominiert, die scheinbar mit den alten Werten der Vorgängergeneration gebrochen haben. Das macht sich sowohl im Auftreten als auch in der Organisation bemerkbar. Auch nach dem Verbot der führenden Organisationen geben deren Mitglieder weiter den Ton an und bauen ihre bundesweite Vernetzung aus. Dabei wird schnell deutlich, dass die Berliner Szene nicht von bestimmten Organisationen abhängt sondern von wenigen Schlüsselfiguren, die sämtliche Schnittstellen besetzt halten. Die Referenten werden auf dieser Abendveranstaltung sowohl die Strukturen der Berliner Szene als auch die optischen und organisatorischen Eigenheiten näher beleuchten. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des Antifaschistischen Presse-Archivs und Bildungszentrum Berlin (apabiz) oder des Antifaschistischen Info-Blattes (AIB). Technik: nach Absprache. |
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