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In Abkehr von klassischen faschistischen Propagandafloskeln bilden sich in vielen europäischen Staaten "neue" extrem rechte Strömungen und Parteien, die sich in einigen Ländern wie Italien, Dänemark oder Norwegen gar längerfristig zu etablieren scheinen. Schillernde Unternehmer wie der italienische Medienzar Berlusconi verkörpern eine modernisierte und zeitkonforme Variante eines rechten Volkstribuns. Auch in der BRD finden sich Beispiele für - bisher gescheiterte - Varianten eines solchen neuen Politiktypus der extremen Rechten in Form des "Bundes freier Bürger" oder der "Schill-Partei". "Modern" an diesen Strömungen ist ihre Anpassungsfähigkeit an neoliberale Politikmuster: Kritik am Wohlfahrtsstaat, an sozialen "Schmarotzern" und "Vollkaskomentalität" wird verknüpft mit Nationalismus und Rassismus. Anhand historischer wie aktueller Beispiele wird in dem Vortrag diese neue Ausformung der extremen Rechten erläutert und diskutiert, ob der "moderne Rechtspopulismus" das extrem rechte Modell der Zukunft ist und was ihn von klassischen Modellen unterscheidet. Die ReferentInnen sind MitarbeiterInnen des Antirassistischen Bildungsforum Rheinland. Technik: nach Absprache. |
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